Liveticker
1. FC Heidenheim – Werder Bremen 2:2
Relegation

13:15 Uhr

Kol­lege Nuss­dorfer schneidet gerade Elf­me­ter­punkte aus. Und auch ihr stimmt euch bitte schonmal ein. Hier geht’s dann um 20.15 Uhr los. 

20.15 Uhr

Guten Abend, wenn ihr denn hof­fent­lich bisher einen hattet. Ich zum Bei­spiel war gerade bei einem kleinen Laden um die Ecke, wollte mal was aus­pro­bieren, genauer: Bibimbap. Also bestellte ich drinnen und setzte mich raus. Das Restau­rant ist noch recht neu, ich wollte ihnen mal eine Chance geben. Ich war­tete 10 Minuten.. 20… eine halbe Stunde. Was tun? Irgend­wann ging ich rein. Was denn mit meinem Bibimbap wäre? Ver­blüffte, aber sofor­tige Retour: Wer ich denn über­haupt sei. Sie hatten mich schlicht ver­gessen. Ihren ein­zigen Gast! Und unge­fähr so stelle ich mir das letzte halbe Jahr für Flo­rian Koh­feldt in Bremen vor. In diesem Sinne: Guten Appetit. Bezie­hungs­weise: Bibimbap.

20:18 Uhr

Sar­gent und Vogt spielen. Barg­frede und Füll­krug hin­gegen beide auf der Bank. Ich finde: Noch ist es etwas früh, um auf einen soliden Beruf umzu­sat­teln.

20:20 Uhr

Aber genug des Quat­sches! Denn: Es geht um sehr, sehr viel. Hei­den­heim will in die 1. Liga. Werder Bremen bloß nicht absteigen. Auch wenn viele sagen, so ein Abstieg würde den Bre­mern guttun, um sich neu zu sor­tieren und zu alter Stärke zu finden. Hier drei Gegen­ar­gu­mente: H. S. V.

20:22 Uhr

Hei­den­heim mit einem Kra­cher! Marc Schnat­terer soll von Beginn an spielen. Was auch heißt: Heute könnte zum allersten Mal ein Bezirks­li­ga­spieler seinen Verein auf direktem Wege in die Bun­des­liga schießen.

20:24 Uhr

Sym­bol­bild. 

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20:26 Uhr

Im Deeptalk mit DAZN, was auch klingt wie ein Angebot, dass ich nie und höchs­tens im Pri­vat­modus annehmen möchte, erklärt Flo­rian Koh­feldt, dass Füll­krug nicht spielt, weil er nur so viel spielen soll, wie sein Körper zulässt. Was nach dieser Logik leider auch bedeutet: Claudio Pizarro kommt zur 90.+3.

20:28 Uhr

Ent­täu­schung beim Ver­lesen der Hei­den­heimer Start­auf­stel­lung. Was die Spieler beruf­lich machen, wird leider nicht erwähnt. 

20:30 Uhr

Frage mich, wie Koh­feldt seine Truppe moti­viert hat. Das übliche Argu­ment zieht ja nicht, dass sonst in der kom­menden Saison Hei­den­heim wartet.

1.

Anstoß. Oder wie Flo­rian Koh­feldt sagen bezie­hungs­weise schreien würde: ANSTO?!!!!!

3.

Werder läuft hier übri­gens nicht in Grün-Weiß auf, obwohl die rot-weißen Tri­kots der Hei­den­heim das durchaus zulassen würden. Aber viel­leicht wissen sie auch ein­fach, dass sie hier heute mög­li­cher­weise zu Gast auf der eigenen Beer­di­gung sind. Von daher viel­leicht auch ein­fach ange­messen.

4.

Lol. 1:0 Werder! Von wegen Beer­di­gung! Sar­gent macht den Sar­de­ckel nochmal auf, und kuckuck! Da liegt mit Norman Theu­er­kauf ein ehe­ma­liger Bremer und der ist sowas von quick­le­bendig, dass er ein­fach mal lebens­ret­tende Sofort­maß­nahmen für die Bremer ein­leitet. Aka: ins eigene Tor trifft. 

7.

Und irgendwo draußen vor dem Sta­dion stehen offenbar ein paar Han­seln mit Trom­meln und Sirenen. Um auch den letzten da draußen von der Bezirks­sport­an­la­gen­at­mo­sphäre dieses Ortes zu über­zeugen. Wie so Muttis auf einem Dorf­tur­nier früher. Und wehe einer kommt dem eigenen Soh­ne­mann zu nahe. Aber der Kar­tof­fel­salat ist klasse, da kann man nix sagen. 

9.

Werder macht weiter Druck, Chance Rashica, Chance Klaassen nach Ecke, nächste Ecke. Mehr Mög­lich­keiten hier für Werder in der Anfangs­phase als für Lisa nach dem Abi. 

12.

Muss mich übri­gens par­do­nieren. Die Han­seln mit den Trom­meln stehen nicht vor dem Sta­dion, son­dern sind tat­säch­lich drin?! Und plötz­lich halte ich das Sta­di­on­verbot viel­leicht doch auch ein­fach für ein geeig­netes Instru­ment?!

15.

Schön auch, dass Fel­gen­ralle wieder als Experte mittut. Grüße an der Stelle, Gerüchten zufolge schaut er ja auch ab und zu mal hier rein. Und wenn du das liest, lieber Ralle: Die Ein­la­dung zum Bier vom Ber­liner Derby, die steht noch!

16.

Bitte nicht ver­wech­seln: Klein­dienst spielt im Sturm, Bären­dienst in der Innen­ver­tei­di­gung.

18.

Ganz ehr­lich, dass Bremen hier jetzt – abge­sehen von der Füh­rung – durch das Aus­wärtstor einen Vor­teil hat, weil das zweite Geis­ter­spiel beim Zweit­li­gisten statt­findet, ist eine der­maßen beschei­dene Idee, Kanye West würde eine Prä­si­dent­schafts­kan­di­datur daraus bas­teln.

20.

Irgend­je­mand im Sta­dion betä­tigt wieder diese elende Kuh­glocke, die Vuvu­zela eines Dorf­ver­eins, sobald Hei­den­heim ins letzte Drittel kommt. Es macht einen ohren­be­täu­benden, leicht fremd­schä­menden Lärm. Und so wird’s natür­lich nicht ein­fa­cher – wenn’s zwei Fern­schüsse zur Füh­rung braucht.

22.

Fried­rich Merz: Wollt ihr jetzt nur noch Kevin Küh­nert?

Werder Bremen:

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25.

Frage des Abends: Wird Niklas Dorsch in der kom­menden Saison Bun­des­liga spielen, auch wenn Hei­den­heim nicht auf­steigt? Oder lassen sich die Erst­li­gisten so einen dicken Fisch ent­gehen? Tschul­di­gung.

27.

Hei­den­heim wird jetzt immer besser. Ganz ehr­lich: So wie die das erste Gegentor ver­ar­beitet haben, würde es mich nicht wun­dern, wenn gleich dis­ku­tiert wird, ob sie das Fuß­ball spielen ein­stellen sollen – ne, wieso, hat doch bisher super geklappt so!

29.

Und doch spielen hier beide Mann­schaften gerade so, als hätten sie die Hoff­nung, dass sie auch zu zweit auf­steigen könnten. Warten alle darauf, dass die Schalke-Videos end­lich bei der DFL ankommen.

30.

Ent­schul­digt mich kurz, aber so wie es scheint, tritt Mün­chener Frei­heit heute Abend in Würz­burg auf. 

QUADRAT 1 1 für Hochformate 5

32.

Tolle Dinge, die man mit Pfannen machen kann: Pfann­ku­chen. Spie­gelei. Rührei. Burger. Soja-Brat­linge. Ein­bre­chern auf den Kopf hauen. Rodeln.

Dinge, die man mit Pfannen auf gar keinen Fall tun sollte: Mit zu einem Rele­ga­ti­ons­spiel nehmen.

34.

Hei­den­heim jetzt mit mehr und mehr Ball­be­sitz, sucht die Lücke. Füll­krug sitzt aber noch auf der Werder-Bank. 

36.

Friedl im Zwei­kampf mit Schnat­terer, Friedl siegt. Schon Georg Büchner sagte ja: Friedl den Hütten, Krieg den Palästen. 

38.

Werder steht hier wei­terhin gut, Hei­den­heim noch ohne zün­dende Idee. Aber gut, das scheint heute bis­lang ohnehin nicht der Tag der beson­ders guten Ideen zu sein. 

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41.

Lustig auch, wie sich Hei­den­heim hier inner­halb von zwei Spielen das Image vom sym­pa­thi­schen kleinen Dorf­klub selbst ein­reißt. Und das alles mit doch eigent­lich so boden­stän­digen Uten­si­lien wie Kuh­glo­cken und Pfannen. Tja. Ironie des Schick­sals. 

43.

UND WEHE ES REGT SICH NOCH EINMAL IRGEND­JE­MAND ÜBER ULTRA-DAUER-SING­SANG AUF!!!!

45.

Wün­sche mir die Fans, die vor Ort sind, wären mehr wie Niklas Dorsch. Also ein­fach stumm wie ein Fisch. 

45.+3

Und dann ist Halb­zeit. Oder wie unsere Ohren sagen: Danke! Werder führt mit 1:0 und wenn ihr mich fragt, ist das auch ein­fach nur gerecht. Wer früher in der Schule genervt hat, musste vor die Tür. Wer heute nervt, steigt eben nicht auf. So.

21:25 Uhr

Frage mich, ob Claudio Pizarro wirk­lich nur noch wegen der Erfah­rung mit­fährt. Weil er den jungen Spunden etwas mit­geben soll. Sechs­fa­cher Deut­scher Meister, sechs­fa­cher Pokal­sieger, Welt­po­kal­sieger, all das. Und nun in der Kabine sitzt. Neben Josh Sar­gent und Kevin Vogt. In Hei­den­heim. Bei seinem letzten Spiel, in dem gar nichts geht, außer Panik. Und Koh­feldt ihn bittet, dass er also was sagen soll. Und sich umguckt, an Chelsea und die Cham­pions League denkt, und sagt: Sorry, was für eine Sportart ist das?“

21:29 Uhr

Hei­den­heims Vor­stands­vor­sit­zender Holger San­wald erzählt nochmal im Inter­view, wie er Frank Schmidt in der Bezirks­liga zurück­holte. Und ich stelle mir vor, wie die beiden damals wohl gegen Natt­heim III oder SG Feuchtwangen/​Kreßberg spielten und sich sagten: Du, irgend­wann ne, dann Bun­des­liga. Jaha..“ Und dann lachten sie. Und tranken noch ein Bier, bevor sie sich um die kalte Dusche küm­merten. Holger hatte Werk­zeug mit­ge­bracht.

21:34 Uhr

Hei­den­heim spielt jetzt Hells Bells“. Vom Band. Humor haben sie jeden­falls.

21:35 Uhr

Bremen kommt spät aus der Kabine. Klar, wollen sehen, was auf den anderen Plätzen pas­siert. 

46.

Der Wie­der­an­pfiff? Warum? Weil sie ihre Haare behalten möchten.

47.

Noch eine Drei­vier­tel­stunde für Werder, um zwei Stan­dard­si­tua­tionen zu ver­hin­dern.

48.

O‑ha! Bezie­hungs­weise: Schimmer. Der erst Pav­lenka aus der Ent­fer­nung prüft und dann auch bei der nach­fol­genden Ecke… 

48.

… brachte nichts ein.

49.

Und die nächste Chance für Hei­den­heim – Otto mit dem Kopf, einen halben Meter am Pfosten vorbei. Böser Ver­dacht: Hat Frank Schmidt erkannt, dass Werder ein Pro­blem hat, sobald Fuß­ball gespielt wird?

50.

Frage nebenher: Wenn David Otto das Durch­schnitts­ge­halt bekommt… ist er dann der Otto Nor­mal­ver­diener?

52.

Ob vor dem Sta­dion wohl die ganze Zeit ein vor­bei­kom­mender Fami­li­en­wagen an der Kreu­zung steht und darauf wartet, dass end­lich die sich nahende Kuh­herde die Straße pas­siert? Gerd, nein, du fährst nicht! Da! Schon wieder..“ 

54.

Hei­den­heim hat noch etwa 40 Minuten Zeit. Was beru­hi­gend ist, wie ich weiß, weil ich ja heute genau so lange auf mein Bibimbap gewartet habe, ehe ich merkte, dass ich ver­gessen worden war. Wann geht Tim Klein­dienst rein und fragt mal nach, wo die Bälle bleiben?

55.

Als wir jung waren, gingen wir an den Wochen­enden, vor allem am 1. Mai auf Zelt­feten in den Nach­bar­dör­fern. Orga­ni­siert von den Dorf­ju­genden, gespon­sert von der lokalen Korn­bren­nerei. Und so sicher wie trä­nen­reiche Tren­nungen von 15-jäh­rigen Lie­bes­paaren am Zelt­ein­gang und kot­zenden Halb­starken am Zelt­aus­gang: ein DJ, der seinen Namen nicht ver­dient hatte, und einen Mix aus Shaggy, Helene Fischer und den Pur-Par­ty­hitmix auf­legte. Aber naja: Seit heute nur noch die zweit­be­schis­senste Akustik auf einem Dorf­fest.

57.

Uff. Vel­j­kovic mit dem Schuss­ver­such. Ein Hei­den­heimer rettet auf der Linie. Das wäre die Vor­ent­schei­dung gewesen. Bezie­hungs­weise für Werder: Selke.

59.

Werder mit zwei guten Chancen! Erst Augus­t­insson, dann Sar­gent. Und wenn ich das Bremer Spiel in dieser Saison richtig ver­standen habe, dann steht’s hier gleich 1:1.

62.

Ach­tung, Ver­wechs­lungs­ge­fahr!

QUADRAT 1 1 für Hochformate 6

64.

Kurze Frage zwi­schen­durch: Müller, Busch, Beer­mann, Theu­er­kauf, Gries­beck, Dorsch, Klein­dienst, Otto… Welche Gesell­schaft soll das eigent­lich abbilden?

66.

Offenbar haben es 50 Hei­den­heim Fans ins Sta­dion geschafft. Über einen VIP-Raum“, weiß Alex Schlüter. Rele­ga­tion, Geis­ter­spiel, Topf­schlagen und die wahren Ver­bre­cher kommen natür­lich aus dem Schnitt­chen-Raum. Ein Spiel wie ein Mahnmal gegen den modernen Fuß­ball.

69.

Sorry übri­gens an meine Kinder, die ich viel­leicht, viel­leicht auch nie haben werde. Aber leider werdet ihr auf euren Geburts­tagen nie‑, nie- nie­mals Topf­schlagen spielen dürfen. Das Thema ist seit heute sowas von durch. Bedankt euch beim FC Hei­den­heim.

71.

Komm, einer geht noch: 

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74.

Uli Hebel unter­stellt Frank Schmidt einen zuweilen mili­tä­ri­schen Ton“. Ganz ehr­lich: Der mili­tä­ri­sche Ton ist mir heute defi­nitiv der liebste. Welche Ton­op­tion muss ich dafür anwählen?

76.

Glaube übri­gens nicht, dass Werder hier heute noch was anbrennen lässt. 

77.

Hei­den­heim braucht noch immer zwei Tore. Und die Ideen dafür eher so Kreis­klasse, wenn der Kapitän ver­zwei­felt ruft: Straffen, Männer!” und: Raaaaaus”. Schmidt wech­selt. Sein Rechts­ver­tei­diger muss zur Arbeit und sein Chef ver­steht da keinen Spaß.

79.

Noch elf Minuten, ansonsten wird es für Hei­den­heim 2024 in der Regio­nal­liga Süd­west sau­schwer.

81.

Ganz ehr­lich, Auf- und Abstieg wird hier ent­schieden in einem leeren Sta­dion durch ein sau­bit­teres Eigentor in der 2. Minute. Ich war mir eigent­lich sicher, dass auf diese Weise nur der HSV eine Klasse halten könnte.

83.

Arbeit ist das beste Mittel gegen Ver­zweif­lung.“ – Sir Arthur Conan Doyle. Und in Hei­den­heim ver­flu­chen sie den Platz, der nur 100 Meter lang ist, und mehr ackern können sie gerade nun einmal nicht.

85.

An unmög­li­chen Dingen soll man selten ver­zwei­feln, an schweren nie.“ – Johann Wolf­gang von Goethe. Oder auch: TOOR für Hei­den­heim. Weil Tobias Mohr auch nicht weiter weiß und den Ball an die Latte knallt. Von dort springt er auf den Fuß von Tim Klein­dienst. Sein größter Dienst: Die Hoff­nung ist zurück.

87.

In der Bremer Coa­ching-Zone müssen jetzt sieben Wri­gleys Spear­mint pro Minute dran glauben. 

89.

Leichte tech­ni­sche Defi­zite nun. Bei uns auf der Web­site. Und in Hei­den­heim ist Bremen am Ball.

90.

Bremen, mit dem einen Aus­wärtstor, ver­sucht jetzt die Zeit an der geg­ne­ri­schen Eck­fahne run­ter­laufen zu lassen. Und falls es keinen Zwangs­ab­stieg für unred­li­ches Ver­halten gibt, er sollte jetzt erfunden werden.

90.+2

Wie ange­spannt sie in Hei­den­heim sind? Nur so viel: WMF hat Pro­bleme mit dem Nach­schub.

90.+3

Wie knapp über Auf- und Abstieg ent­schieden wird? Nun: Hei­den­heims Theu­er­kauf, der aus­ge­rechnet heute Morgen ins Klo gegriffen hat, lässt sich von Fin Bar­tels den Ball abnehmen. Der legt rüber zu Augus­t­insson – und der häm­mert den Ball exakt unter die Latte. TOOOR für Werder. Der Klas­sen­er­halt unter Dach und Fach.

90.+4

Hei­den­heim ist leise. Die, leider, mit Abstand beste Nach­richt an diesem Abend.

90.+5

Elf­meter für Hei­den­heim! Weil Mohr bedrängt wird. Und Klein­dienst tritt an. Haut den Ball in die Maschen. Mit aller Wut, die sich in seinem Bauch in den letzten, hand­ge­stoppten 87 Sekunden ange­staut hat. Schießt Pav­lenka mit ins Tor. Tor, oder auch: tor, denn größer ist es nicht. 

90.+6

Brych pfeift ab. Nimmt dafür keinen Koch­topf. Gibt es doch noch einen Fuß­ball­gott? 

22:31 Uhr

Die Bremer Spieler feiern, und trösten ihre Gegner. So eng liegen Freud und Leid bein­ander. Macht euch nichts draus, habt euch theu­erka..“ – Häss­liche Szenen.

22:33 Uhr

Herr Schmidt, wie ent­täuscht ist ihre Mann­schaft?“ Was für eine bescheuert Frage?“ – Schmidts neu­estes Pro­jekt: der deut­sche Sport­jour­na­limus. 

22:38 Uhr

Nächste Frage: Herr Schnat­terer, woran hat’s gelegen?“ Es wird ein langer Weg für Schmidt.

22:41 Uhr

Egal. Denn Bre­mens Spieler lassen Pizarro hoch­heben, der gar nicht mit­ge­spielt hat. Viel­leicht auch des­halb heute der beste Mann. Und auch sonst: Glück­wunsch zum Klas­sen­er­halt. Zwei Unent­schieden, mehr Aus­wärts­tore vor leeren Rängen. Werder wie ein vor­ei­liges Sicher­heits­kon­zept: wenig über­zeu­gend. Viel­leicht die Ent­schei­dung, die diese Saison ver­dient hat. Wir machen es wie Pon­tius Pilatus: Des­in­fi­zieren unsere Hände. In Unschuld waschen werden sich noch andere. Wir sehen uns 2020/21 wieder. Werder wird dabei sein. Hei­den­heim nicht. Schalke schon. Ver­stehe noch einer den Fuß­ball.