Liveticker
Ukraine – England 0:4
EM

20:45 Uhr

Hallo und herz­lich Will­kommen, bezie­hungs­weise: Oi, Lads! Eng­land gegen Ukraine im Vier­tel­fi­nale einer Euro­pa­meis­ter­schaft. Mit Harry Kane, mit Jadon Sancho, mit Andrej Schev­chenko. Könnte es über­haupt schöner? Nun, Joa­chim Löw hat dazu eine Mei­nung. Aber seit seinem Rück­tritt als Bun­des­trainer müssen noch 96 Tage ver­gehen, ehe irgend­je­mand oder wenigs­tens Markus Lanz an seiner Mei­nung inter­es­siert wäre. Bis dahin also: Don’t take me home! War heute noch gar nicht draußen: der Live­ti­cker.

20:48 Uhr

Oi!“, auch Kol­lege Bock meldet sich zum Dienst. Schön, dass er es pünkt­lich und trotz seines Ter­mins im Tattoo-Studio seines Ver­trauens (siehe unten) geschafft hat. Ich: Hallo.“ Bock: Wooo­hooo / I got my head che­cked / By a jumbo jet.“ Ext dann ein Dosen­bier und erzählt mir von den Vor­teilen, die der Brexit bisher mit sich brachte (keinen). Jetzt bin ich auch für Eng­land.

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20:51 Uhr

Die Auf­stel­lung der Ukrainer: Bush­chan – Zabarnyi, Kryvtsov, Matvi­i­enko – Kara­vaev, Myko­lenko, Zin­chenko, Syd­or­chuk, Shapa­renko – Yar­mo­lenko, Yarem­chuk. Ent­täu­schend, die Ukraine lässt die Klitschkos offenbar erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

20:53 Uhr

Bin beim Blick auf die Namen der Ukrainer trotzdem froh, dass ich noch für Bocks und meine Finger eine Berufs­un­fä­higs­ver­si­che­rung abge­schlossen habe.

20:55 Uhr

Die Mann­schaften laufen auf den Platz. Hier hätte auch die DFB-Elf stehen können. Grund genug, sich noch einmal das deutsch-eng­li­sche Duell im Re-Live anzu­sehen.

20:57 Uhr

Zuerst die bri­ti­sche Hymne. God save the Queen. Eng­lands Keeper (schmol­lend): Ich heiße Pick­ford, aber wenn’s sein muss.“

20:59 Uhr

Brych, der Deut­sche, bittet zur Sei­ten­wahl. Für mich bis hierhin die beste Szene des Spiels.

1.

Schieds­richter Brych pfeift an. Tom Bar­tels ver­bes­sert: Dr. Brych pfeift an.“ Gerd Gottlob ver­bes­sert: Ich kom­men­tiere doch heute.“ Meine Güte, nicht mal eine Minute vorbei – und ich brych jetzt schon zusammen.

3.

Jadon Sancho also in der Startelf. Just nachdem er seinen Wechsel zu Man­chester United ver­kündet hat. These: Wer nicht in der Pre­mier League spielt, den igno­riert Sou­th­gate. Zur Veri­fi­zie­rung hier noch mein aktu­eller Status: Spiele nicht in der Pre­mier League – Sou­th­gate ruft mich nicht an.

5.

Whaaaaaaat! Is! Hier! Loo­ooooooos??!?!?! 1:0 für Eng­land. Der Mann mit dem besten Namen der Welt, Harry Kane, netzt ein. Mit der Pike. Kick it like it’s 1998. Würde die Bude am liebsten sofort als Desktop-Hin­ter­grund ein­richten, wenn ich denn wüsste, wo man das in den Sys­tem­ein­stel­lungen ver­dammt­nochmal ändern kann. So bleibt erst mal mein Lieb­lings­diddl­maus­bild von 1997 da.

9.

Die Ukraine kommt. Über, na klar, Yar­mo­lenko. Ehr­lich: Wäre ich ein Zeit­rei­sender, würde ich gerne ins Jahr 1989 nach Lenin­grad reisen. Ja, ja, Fall des Eisernen Vor­hangs. Aber inter­es­santer: Damals wurde auch jener Andriy Yar­mo­lenko geboren. Er drib­belte mit sich direkt über rechts aus dem Kran­ken­haus und flankte dann einen Ball auf Dmitri Rad­chenko, der frei­ste­hend vergab, wes­halb Zenit Lenin­grad im Uefa Cup aus­schied. Der Schmerz ist noch da, sagte Yar­mo­lenko neu­lich, als ihn ein Nachbar traf, als er über das rechte Trep­pen­haus in seine Woh­nung flankte.

12.

Es ist nur eine Frage von Minuten, bis Andrij Schewt­schenko ver­warnt wird. Er steht da direkt an der Linie mit weißen Shirt und dunkler Hose, was ver­wir­rend ist, denn Eng­land spielt in exakt dieser Montur. Ande­rer­seits, es ist Schewt­schenko. Der König der Ukraine. Viel­leicht müssen sich auch Eng­lands Spieler gleich umziehen.

17.

Ukraine rennt an. Biss­chen wirr sieht es aus. Motto: Wenn wir hier schon nicht gewinnen, treten wir ihnen wenigs­tens ihren Rasen kaputt! Ach, wir spielen gar nicht in Eng­land, son­dern in Ita­lien? Dann trinken wir ihnen ihre Capuc­cinos leer!

20.

Es sind noch immer 27 Grad in Rom. Harry Kane und Luke Shaw sehen aus wie einer diese bri­ti­schen Malle-Urlauber in Magaluf, die die Son­nen­creme zuhause liegen gelassen haben, weil sie ja Fischer­hüte dabei haben: Knall­rote Köppe. Würde mich nicht wun­dern, wenn die Phy­sios bei der Trink­pause ein paar Eimer mit Stroh­halmen anbieten.

23.

Zwi­schen­frage am Abend: Wenn die eng­li­schen Fans singen: Don’t take me home“, wo trägt die Uefa dann die Final­spiele aus?

25.

Auch sonst erin­nert das Spiel an einen unan­ge­nehmen Abend in der Män­ner­sauna. Alles schwitzt, nie­mand bewegt sich. Dr. Felix Brych bietet den nächsten Auf­guss an.

27.

Immerhin: Bei so wenigen High­lights werden die Chancen größer, dass sich Jessy Wellmer und Bas­tian Schwein­s­teiger in der Halb­zeit­pause um Kopf und Kragen reden.

30.

Andrij Schew­schenko steht an der Sei­ten­linie, Hände in den Hosen­ta­schen, schaut sich an, was Ukraine unter Fuß­ball ver­steht, tauscht ein-zwei Blicke mit dem Co-Trainer aus nach dem Motto: Hast du eine Idee?“. Wenn er sich jetzt noch ein Trikot anzieht und in den Sturm stellt, ist wieder 2006.

32.

HALLO?! Ein Schuss wie ein plötz­li­cher Wecker. Declan Rice hält aus zwanzig Metern ein­fach mal drauf, Ukraines Keeper Bush­chan pariert. Die erste gute Szene der Eng­länder seit zwanzig Minuten. Wie am Rice­brett ent­worfen.

36.

Sah ein biss­chen aus wie Schei­ben­schießen auf dem Rummel. Bämm, kra­wemm, zack­bumm. Ukrai­ni­sche Körper fliegen dabei durch die Luft, kurz denkt man, man wäre auf einem Bal­lett­abend in der UdSSR gelandet. Oder auf einer Kunst­in­stal­la­tion von David Lynch zum Thema Gelbe Angst hin­term Straf­raum.

38.

Apropos Kunst und Kultur. Manchmal lese ich ja Bücher von ukrai­ni­schen Dich­tern. Auf Ukrai­nisch oder Rus­sisch selbst­re­dend. Vor­nehm­lich um Leute zu beein­dru­cken. Meine Freunde denken dann, ich sei ein ziem­lich kul­ti­vierter und intel­lek­tu­eller Typ. Hoffe, sie denken das auch von mir, seit sie wissen, dass ich zum zweiten Mal inner­halb von fünf Tagen ein Fuß­ball­spiel der Ukraine gucke.

41.

Whooop, there it is! Sancho! Drin isser. Und dann doch wieder nicht. Abseits oder irgendwas anderes. Hat jeden­falls der Super­schieds­richter mit seinen pro­mo­vierten Super­augen aus­findig gemacht. Eine Szene für Fans von: Rudi Cerne, Rainer Wendt und Eduard Zim­mer­mann.

43.

Eine kleine nette Kom­bi­na­tion schließt die Ukraine mit einem Schuss aus 18 Metern ab. Gottlob beju­belt sie wie das Jahr­hun­derttor von Mara­dona. Mich juckt die Szene eher weniger. Aber das kann damit zusam­men­hängen, dass ich gerade aus Ver­sehen eine Tube Autan über mir aus­ge­kippt habe.

45.+3

Zur Halb­zeit noch mal ein kurzer Blick in die ukrai­ni­sche Coa­ching-Zone, wo Andrij Schewt­schenko diri­giert. Was viele nicht wissen: Ich, der 11Freunde-Reporter, begleite Andrij Schewt­schenko (44) seit 17 Jahren. Einmal sah ich ihn bei einem Stra­ßen­fuß­ball­tur­nier in Kiew aus fünf Metern Ent­fer­nung. Daher weiß ich: Schewa kann richtig witzig sein. Als er jetzt ins Vier­tel­fi­nale einzog, fing ich ihn im Spie­ler­tunnel ab und drückte ihm meinen Respekt aus. Und was ant­wortet Schewa? Bitte gehen Sie weiter und lassen mich in Ruhe! Bis bald. LG Schewa“. Dem­nächst an dieser Stelle meine große Hin­ter­grund­re­por­tage dazu. Geschrieben von meinem Haus­frett­chen. Euer Mr. Fast-immer-True.

21:52

Yar­mo­lenko fängt Sancho noch im Spie­ler­tunnel ab. Sag mal, was bekommst du in Man­chester eigent­lich?“ – 350.000 Euro.“ – Wahn­sinn!“ – Nee, ist nicht pro Tag, son­dern nur pro Woche.“ Chris­tian Lindner twit­tert: Geho­bene Mit­tel­schicht.“

21:54 Uhr

Corona, bren­nender Golf von Mexiko, Armin Laschet immer noch Kanz­ler­kan­didat. Das sind die Nach­richten des Tages. Und trotzdem bin ich mal gespannt, wie die Tages­themen die ver­gan­genen 45 Minuten in Sachen Low­lights toppen will.

22:02 Uhr

Schwein­s­teiger: Harry Kane wie ein Voll­blut­stürmer – er grätscht.“ Wann setzt Jordan Pick­ford zum Fall­rück­zieher an?

46.

Weiter geht’s. Fühlt sich an wie damals in der 10a, Geschichte. Nochmal 45 Minuten durch­halten. Gleich schnauzt Dr. Felix Brych die Unmo­ti­vierten an: Ey, für mich ist auch sechste Stunde.“

48.

Hahaha. Bezie­hungs­weise: TOR! Für Eng­land. Erst ein Frei­stoß aus dem Halb­feld, dann hält Harry Maguire die Birne hin. Diese Eng­länder, so ver­dammt effi­zient, langsam habe ich Angst, dass sie noch heute Abend das Per­pe­tuum Mobile erfindet.

50.

Was ist für den neu­tralen Zuschauer schlimmer als das schnelle Tor für den Favo­riten? Exakt, das zweite schnel­leTor für den Favo­riten.

51.

Oha, Ukraine bekommt den kalten 5‑Uhr-Tee der Eng­länder ein­ge­schenkt: Jetzt wird’s bitter! Flanke von Shaw, Kane hält den Kopf hin. 3:0.

53.

Ich lege mich fest: Der Foot­ball wie ein 27-Jäh­riger, der vor Jahren aus­ge­zogen ist, um mit der Band auf Tour zu gehen, um im nächsten Dorf zu merken, dass die Band ein­fach scheiße ist. Wes­halb der Junge eine beacht­liche Dro­gen­kar­riere hin­ge­legt hat, kurz­zeitig auf der Straße lebte, dann auch in Han­nover. Und irgend­wann hat’s ihm gereicht. Hat sich ein Ticket für die Regio­nal­bahn gekauft, Desti­na­tion Heimat. Und Mama freut sich. Denn der Foot­ball, it’s coming home. Alle weinen.

55.

Und irgendwo sitzt Joa­chim Löw und ballt die Faust. 3:0. Die Ukrainer, ein Tor schlechter als wir. Der letzte große Titel.

57.

Es ist unglaub­lich, die Truppe von Gareth Sou­th­gate schon wieder mit alle Mann hinter der Mit­tel­linie. Ver­tei­digen das Tor als stünde es noch immer 1:0. Wenn Eng­land so wei­ter­spielt, stürzen sich bald wieder grie­chi­sche Restau­rant­be­sitzer in den Tod, weil sie wag­hal­sige Zechen-Wetten ein­ge­gangen sind, wenn ihr Land Euro­pa­meister wird.

59.

Sou­th­gate und sein Assis­tent beraten sich: Chef, wollen wir sie jetzt mal Fuß­ball spielen lassen?“ Nur noch eine Frage der Zeit, bis Sou­th­gate auf Fün­fer­kette umstellt.

62.

Jetzt aber mit mehr Ball­be­sitz, aller­dings stellt Ukraine alles zu. Stelle mir vor, wie Deutsch­land – hätten sie vor einer Woche gewonnen – hier auf­ge­treten wäre. Und es sähe wahr­schein­lich ganz ähn­lich aus. Soll heißen: Nach dem dummen Konter in der 25. Minute wäre hier noch alles drin.

64.

Vier­zu­nuill! Jordan Hen­derson. Sein erstes Län­der­spieltor. Das wird ne lange Nacht! Ster­ling schon richtig in Fei­er­laune: Harry, fahr schon mal die Stretch-Limo vor!“

67.

Die Ukraine wirkt nach diesen drei Tore in 17 Minuten wie ein Walkman ohne Bat­terie. Eng­land hin­gegen wie eine 33er Single-Schall­platte auf 45er Tempo. Extrem wild und schnell und auch ein biss­chen son­derbar, aber hey, egal, alles egal jetzt. Heute sogar nach dem Spiel kein Sport­schau­club, son­dern ein Spontan-Open-Air mit den Scor­pions, die sich eben in Eng­land blitz­ein­bür­gern ließen. Klaus Meine singt: Here I am, rock you like a Harry Kane.“ Und im Hin­ter­grund spa­ziert Gareth Sou­th­gate über den Rasen von Rom. Wäh­rend irgendwo wieder eine Mauer fällt, und der Brexit nie­der­ge­sungen wird.

71.

Gut, bei der Ukraine ist totaler Still­stand. Wenn man Auf­hol­jagd“ nicht bei Wish bestellt, son­dern beim Quelle-Katalog von 1978. Immerhin, zum Stand­fuß­ball gab’s einen aus­klapp­baren Steh­tisch dazu. Sieht ganz okay aus. Danke. Trotzdem: Ungerne wieder.

74.

Harry Kane geht vom Feld. Würde gerne mit ihm bis 5 Uhr mor­gens in einem Pub in East London hängen. Wir würden schaum­loses Bier trinken und die ganze Nacht Stone Roses hören, uns manchmal prü­geln, dann auf West Ham schimpfen, dann auf Mill­wall pöbeln, dann uns ein paar Zähne aus­schlagen und wieder ein­setzen, dann weinen, dann lachen, dann singen (in a‑Moll), dann kämpfen (in D‑Dur). Und irgend­wann würde Stefan Kuntz rein­kommen und alle würden denken: Ey, das muss jetzt aber ein Traum sein. Aber ey, isses nicht. So wie diese EM, so wie dieses Spiel. Ingeeeländ. Ingeeeläääänd!

78.

Bei der Ukraine momentan noch so viel Action wie am Sonn­tag­nach­mittag bei den Zeugen Jehovas. Illya Zabarnyi führt den Ball am Fuß. 13 Län­der­spiele. Null Tore. Also 48 Län­der­spiel­tore weniger als Andrij Schewt­schenko. Womit wir was gemeinsam haben. Ist doch auch was.

80.

Jetzt mal ne feine Kom­bi­na­tion der Ukrainer. Aber wirk­lich elan­voll ist das auch nicht. Und am Ende landet der Ball immer wieder bei Yar­mo­lenko. Als ob man auf der Auto­bahn die ganze Zeit im zweiten Gang fahren würde – und dabei liefe auf Radio Nora Deep Purple in Dau­er­wie­der­ho­lung.

82.

Eng­land jetzt wie das 27. Pint auf der London-Tour mit den Jungs: Ein­schlä­fernd. Wann wird den Ukrai­nern ein Penis auf die Stirn gemalt?

84.

Tja, was soll man dazu noch sagen? Ich schaue Fuß­ball seit Jürgen Klins­mann in den Maschen von Mont­pel­lier jubelte und Chris­tian Wörns kurz darauf Rot gegen Suker sah. Und ich fand den Fuß­ball nie attrak­tiver, als ich auf Abi­fahrt am bul­ga­ri­schen Gold­strand vor einem Röh­ren­fern­seher an der Hotelbar stand und der FC Bar­ce­lona im Cham­pions-League-Finale nach allen Regeln der gel­tenden Kunst Man­chester United aus­ein­an­der­nahm. Kurze Pässe, den Gegner nicht an den Ball kommen lassen, Ball­be­sitz als Akt der Defen­sive. Und heute? Eng­land. Domi­nant. Unbarm­herzig. Effi­zient. Als hätte die Physis, die sich seit 2011 im modernen Fuß­ball breit­macht und mitt­ler­weile alles bestimmt, ihr ganz eigenes Team gefunden. Nicht schön, aber fast unbe­zwingbar. Ich sehne mich zurück nach Bul­ga­rien. Und das liegt nicht allein am bil­ligen Alkohol.

86.

Fern­seher wird in Kürze aus­ge­schaltet“, zeigt mir mein Fern­seher an. Will mich von diesem Spiel erlösen. Ich bin ein­ver­standen, drücke auf Ok“. Mist.

88.

Und die Briten singen: Football’s coming home“. Gut, Delta-Vari­ante hätte auch nicht ins Metrum gepasst.

89.

Morgen Vor­mittag haben wir ein Test­spiel gegen SC Westend II. Und ich über­lege, nicht hin­zu­gehen. Weil es ja immer heißt, dass das, was Ama­teur­sportler auf dem Platz tun, nicht einmal ansatz­weise so aus­sieht wie bei den Profis. Und also viel­leicht mach ich ab morgen in Sport­gym­nastik.

90.

92.

Aber Felix Brych hat ein Ein­sehen, oder will heute Abend noch seinen Dr. Dr.“ machen, pfeift ein­fach ab. Die Ukrainer dürfen nicht mehr wech­seln, wurden hier viel­leicht auch ein Stück­weit ver­pfiffen. Und Eng­land spielt ab dieser Woche eine Heim-EM. Schlechte Nach­richt für alle, die Don’t take me Home“ singen.

23:00 Uhr

Jetzt Harry Maguire im Inter­view. Sieht aus wie der Typ, der seiner Freundin erklären muss, warum er nur in Unter­hose vor der Woh­nungstür steht, aber mit seinen Jungs heute Nacht halt eine super Zeit hatte („Weil wir nochmal zulegen konnten, Schatz!“). Und der nächste Woche wieder los will. Wird gut. Bis dahin nüch­tern wir gemeinsam aus. Gute Nacht.