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Ungarn – Portugal 0:3

19:53

Wir ver­ab­schieden uns aus Buda­pest, wo 750.000 Fans die Rück­kehr ins Sta­dion feiern. Und jetzt husch­husch an die Test­sta­tionen. Wer noch keine hat, kann gerne bei mir vor­bei­kommen, habe in der Halb­zeit sicher­heits­halber eine in meinem Klei­der­schrank eröffnet. Läuft gut. Bis­lang: 13 Kunden. Mein Kind, meine Frau und die gibral­ti­sche Natio­nal­mann­schaft, die um die Ecke ihr Trai­nings­lager für die WM-Qua­li­fiak­tion auf­ge­schlagen hat. Jeden­falls, Ungarn Letzter der Todes­gruppe, Por­tugal Erster. Ronaldo trifft zweimal, Pepe beendet das Spiel ohne Platz­ver­weis. Gra­tu­la­tion. Kann sein,d afdfd jfewic h mitt­ler­wiele an der Tas­tatur lal­leeee, denn ich habe bereits meinen Schland-Bierhgelm auf­ge­setzz­jktt fef­dsfd JUHUUUUUU. Bis gleich!

90.+5

Die Funk­tio­näre der­weil: Seht ihr, haben wir doch immer gesagt, Fans im Sta­dion bringen nichts. Die sollen leise sein und bitte nur mit Klatsch­pappen klat­schen, wenn sie ein Sta­di­on­ani­ma­teur oder ein lus­tiges Mas­kott­chen dazu auf­for­dert. 0:3 – das hättet ihr noch vor einer VIP-Tri­büne und einem halb­vollen Kuchen­block haben können. ABPFIFF!

90.+2

0:3. Ronaldo. Das war’s. Die (circa) 500.000 Zuschauer im Sta­dion ver­langen ihr Geld zurück: Für eine Nie­der­lage beim Fuß­ball bezahlen – wer macht denn so etwas?

90.

Was wohl Viktor Orban gerade macht? Ver­mut­lich feiert er in seinem Palast eine kleine Feier mit seinen besten Freunden: Donald Trump, Gianni Infan­tino, Ske­letor, Ernst Stavro Blo­feld und Kim Jong-un. Dazu gibt es ein Pri­vat­kon­zert von Xavier Naidoo. Aber keine Sorge, wir werden schon bald davon erfahren. Vera Int’­Veen ist näm­lich auch vor Ort und dreht eine Rea­lity-Show für Sat1.

88.

Elf­meter Por­tugal nach Foul von Orban. Ronaldo steht bereit. Läuft an und trifft. Streicht sich noch die Haare, bekommt dar­aufhin direkt einen neuen Wer­be­deal mit L’O­real. Win-Win-Situa­tion.

86.

Und jetzt ist es pas­siert. Por­tugal trifft so, als würde ein ein­bei­niger Delfin Bil­lard spielen. 1:0 für Por­tugal.

84.

Irgendwie ist mir das langsam ein biss­chen zu laut. Man ver­steht ja den Kom­men­tator kaum noch. Wie soll ich jetzt wissen, wohin der Sechser gerade abkippt und wel­cher der echte Neuner ist. Hab eben auch eine Beschwerde-Mail an stadion@​ungarn.​hu (cc: multispreaderevent@​orban.​hu geschrieben). Geant­wortet hat ein lybi­scher Prinz, dem ich 5,000 Dollar über­weisen soll. Done.

83.

Tor­schütze“ war Szabolcs Schön, der eben erst ein­ge­wech­selt wurde. Wenn er jetzt gleich ein Fall­rück­zie­hertor schießt, wäre das für mich der totale Brain­fuck. Fast so, als würde ein Schieds­richter Guido Wink­mann heißen oder der Spieler Fabian Nürn­berger beim 1. FC Nürn­berg spielen. Oh, wait..

81.

Tor für Ungarn. Aber nein, doch nicht. Abseits. Immer noch 0 – 0. Immerhin, das Lieb­lings­er­gebnis der inter­na­tio­nalen Bril­len­com­mu­nity.

78.

Ui, Angriff der Por­tu­giesen, CR7 nimmt den Ball mit, ein Ungar kriegt den Ball an die Hand. Läuft das mit dem VAR so wie in der Bun­des­liga, gibts bei der EM 2024 Elf­meter für Por­tugal.

74.

CR7, Bruno Fer­nandes, Ber­nardo Silva, dazu noch Joao Felix und Andre Silva auf der Bank – die por­tu­gie­si­sche Offen­sive hat mehr Raketen am Start als die Nasa. Wie ich mir den Jubel auf der Trai­ner­bank vor­stelle, wenn sie mal treffen würden:

70.

Von Ungarn kommt nicht mehr viel. Wäre jetzt an der Zeit für einen dieser magi­schen Laszlo-Klein­heisler-Momente, meine Mei­nung.

69.

Uiuiui, Bruno Fer­nandes mit der nächsten Chance, der Ball streicht minimal am Pfosten vorbei. Knapper neben den Pfosten gesetzt hat sich zuletzt Til Schweiger.

67.

Krasses Gefühl, so ein aus­ge­las­tetes Sta­dion. Weiß gar nicht mehr, wie das ist, wenn man als Fan im Sta­dion ist, und habe sicher­lich alle gän­gigen Ver­hal­tens­weisen ver­lernt. Wie schmähe ich einen Spieler des Geg­ners mög­lichst ehr­ab­schnei­dend, wenn er zum Eck­ball trabt. Wo auf meinen fetten Eng­li­scher-Hool-von-1982-Körper muss nochmal das asse­lige Knast-Tattoo des Wap­pens meines Lieb­lings­klubs? Wie und wo fülle ich den leeren Bier­be­cher am besten mit Fäka­lien, um ihn auf die geg­ne­ri­schen Fans im Block unter mir zu feuern? Naja, wird sich alles wahr­schein­lich wieder ein­pen­deln.

63.

Fragen am Abend: Hat eigent­lich schonmal jemand Xherdan Shaqiri und Laszlo Klein­heisler in einem Raum gesehen?

62.

War eben kurz auf Spiegel Online – und was muss ich da lesen: Party-Come­back auf Mal­lorca“. Scheint die erste ner­vöse Reak­tion auf die Mas­sen­party in Ungarn zu sein. Wie auch immer, sorry, ich muss los, ciaaooooooo.

59.

Ungarn plötz­lich außer Rand und Band. Szalai oder Sallai mit einem Fern­schuss. Die 300.000 (Schätz­wert) im Sta­dion jubeln, als wäre Ungarn Welt­meister geworden. Und Por­tu­gals Berardo Silva for­dert weiter Anspiele, auf die er mitt­ler­weile so lange wartet wie andere Men­schen auf die Eröff­nung des BER oder auf den Impf­stoff von Cur­evac. Apropos: Grüße nach Hof­fen­heim, Dietmar Hopp.

55.

Attila Szalai fegt auf der Außen­bahn einen Gegen­spieler weg, als würde der Haus­meister der Puskas-Arena einen Film von Bud Spencer nach­spielen. Ich würde mir am liebsten einen Stuhl auf dem Rücken zer­kloppen. Mein Kol­lege hält mich: Stopp, Bock, der ist aus Stahl!“

53.

Auf der Außen­bahn hüpfen zwei Por­tu­giesen und ein Ungar nach dem Ball wie ein Ele­fant auf einem Slack­line-Band nach einer Fliege. Wenn gleich noch eine Trom­mel­gruppe zu spielen anfängt, zünde ich mir einen Joint an und spa­ziere in die Hasen­heide. Ciao. Bis nie.

52.

Und dann ein Schuss der Ungarn. Oder war das ein Rück­pass? Für das Spiel“ er Ungarn wären Unter­titel hilf­reich.

49.

Ups, ich habe nichts gesagt. Schöne Ecke jetzt. Lange segelt den Ball über den gesamten Straf­raum. Gefahr von links! Horst See­hofer wird schon nervös.

48.

Die Flanke er Por­tu­giesen sind ein­fach zu flach. Ich meine, damit hätte man in den Acht­zi­gern nicht mal Michael Chang über­lobben können. Wobei, der hätte den Ball danach erlaufen.

46.

Zuletzt kam Ungarn besser ins Spiel. Zeit­weise sah es sogar ein biss­chen nach Fuß­ball aus. Was erwäh­nens­wert ist, denn in der ersten halben Stunde spielten die Ungarn eine Mischung aus Flunky- und Völ­ker­ball. Aber nun ein erneuter Rück­schlag: Por­tugal stößt an.

18:58 Uhr

Frage mich übri­gens, was die ARD-Sport­schau-Band macht, wenn die Spiele im ZDF laufen. Gibt ja eigent­lich nur eine Mög­lich­keit: Sie spielen 24 Stunden lang den Pur-Hitmix, allein, in einem leeren Studio, ohne Pause, bis sie dann wieder dran sind.

18:54

Erstmal Nach­richten.

45.+1

Pause. Bzw., wenn ich es por­tu­gie­sisch aus­spreche: Pausch. Bis gleich.

18:45

Uiuiuiui, Ronaldo mit der nächsten Rie­sen­chance, nagelt den Ball aber aus zwei Metern drüber. Abseits davon, dass sich die Por­tu­giesen hier ziem­lich däm­lich anstellen: Frage mich, ob es über­haupt regel­kon­form wäre, gegen eine Mann­schaft nicht zu gewinnen, deren Kapitän Adam Szalai ist. Oder gibt es dann Punkt­abzug? Mal kurz bei Col­linas Erben durch­klin­geln. Ja? Hallo? Ach, egal.

41.

Por­tugal hier klar besser, Jota mit der nächsten Chance, aber irgendwie auch wie ich, wenn ich mal wieder ver­suche, drei, vier Kilo abzu­nehmen: Es fehlt ein­fach an der Kon­se­quenz.

38.

Top-Szene: Langer Ball der Ungarn, dem Mit­spieler auf der Seite springt der Ball einen Tick zu weit vom Fuß und Diogo Jota klärt die gar nicht mal so unge­fähr­liche Situa­tion, indem er seinem Gegner den Ball volles Mett in die Fresse schießt, von wo er ins Aus geht. Abstoß. Groß­artig. Die Aktion hätte nur dann noch Stei­ge­rungs­po­ten­tial gehabt, wenn Jota seinem Gegen­spie­lern anschlie­ßend noch einen feuchten Fuzzi ver­passt oder die Unter­buxe hoch­ge­rissen hätte.

34.

Hossa, CR7 beim Kopf­ball zugu­cken ist auch nichts für Leute mit Höhen­angst. Schä­delt den Ball aber am Tor vorbei. Trotzdem krass anzu­gu­cken. Hier nochmal die Bilder:

31.

Die Ungarn kommen nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus? Schön wär’s! Sie kommen nicht mal mehr aus dem ersten eigenen Drittel raus. Gleich pos­tieren sie sich mit elf Spie­lern auf der Tor­linie und stellen noch zwei Mann­schafts­busse, fünf Taxofit-Koffer, drei ehe­ma­lige Lum­ber­jack-Games-Gewinner und fünf P1-Tür­steher davor.

28.

Ronaldo fuß­sohlt den Ball an sich selbst vorbei und passt dann auf einen Ungarn. Helmut Rahner und Dieter Schlind­wein lachen höh­nisch in ihre her­un­ter­ge­las­senen Stutzen.

18:26

Was uns zu Fer­nando Santos bringt. Der Trainer der Por­tu­giesen hat vor dem Tur­nier gesagt, dass er sich sehr viel Tabak ein­ge­steckt habe. Völlig ver­rückt, denke ich. Wann wurde zuletzt im Pro­fi­fuß­ball­kosmos über Ziga­retten gespro­chen? Das muss zu Zeiten gewesen sein, als der Marl­boro-Mann noch für die zweite Mann­schaft vom KSV Bau­natal spielte.

25.

Auf 11Freunde-Anfrage teilt Viktor Orban noch mit, dass er direkt nach dem Spiel vor dem Sta­dion neuen Test­sta­tionen eröffnet. Die Tester haben Erfah­rung und sind ver­dammt mobil“, sagt er. Stimmt, der eine wird betrieben von einem Gabor-Kiraly-Double. Ein anderer hatte seine Test­sta­tion letzte Woche noch in unserem Ber­liner Späti, und noch einer anderer tes­tete in einer Ber­liner Schult­heiss-Kneipe. Was toll war, denn beim Test durfte man rau­chen. Siehst du, alles gut!“, sagt Orban.

23.

Okay, 23 Minuten gespielt und kein neuer Corona-Fall. Seht ihr, jubelt Viktor Orban.

21.

Pepe mit einem Traum-Pass auf Ronaldo. Noch wäh­rend der Ball in der Luft ist, ben­tragt er eine Namens­än­de­rung in Pepinho, eine Aus­bür­ge­rung nach Bra­si­lien – und er for­dert von Fer­nando Santos die Rücken­nummer 10. Sorry, Brudi, sagt der. Stell dich wieder nach hinten und mach den Tür­steher, gleich kommen ein paar betrun­kene Jugend­liche, die Ärger wollen.

19.

Ronaldo foult sich selbst. Ent­scheidet dann auf Abseits und Elf­meter für Grie­chen­land. Eugen Striegel über­gibt ihm direkt die Schieds­rich­ter­li­zenz für das Jahr 1997.

17.

Ungarn steht tief. In Inzi­denz lt. RKI aus­ge­drückt: 7,6.

15.

Wun­der­schön: Zwei­kampf gerade zwi­schen Laszlo Klein­heisler und Cris­tiano Ronaldo, dessen Über­steiger Klein­heisler humorlos beendet, indem er den Ball mit der Pieke ins Sei­tenaus kickt. Falls hier Hol­län­di­sche Meister aus dem 17. Jahr­hun­dert mit­lesen: Ich hätte diese Szene gern als Ölge­mälde, danke.

12.

Drei Mini-Chancen schon für Por­tugal, zweimal Jota, einmal tat­säch­lich Pepe, von dem ich gar nicht wusste, dass er noch spielt. Dachte, er sei längst im Ruhe­stand und würde sich als Pri­va­tier seinen Hobbys widmen, in der Arktis Robben kloppen oder so.

9.

Ändert natür­lich nichts daran, dass die Por­tu­giesen hier die sind, die Fuß­ball spielen. Und guckt man sich die Truppen mal an, ist das schon erstaun­lich, dass beide Mann­schaften im wei­testen Sinne das­selbe tun und irgendwie zum glei­chen Genre gehören. Aber ande­rer­seits: Zucker­bä­cker und Flei­sche­rei­fach­ver­käufer sind ja auch beide im wei­testen Sinne in der­selben Branche.

6.

Geile Action: Diogo Jota tän­zelt am Gegner vorbei, irgendein kno­tiger Ungar kommt ange­flogen und säbelt Jota zu Boden und den Ball ins Aus. Die Folge: Ohren­be­täu­bender Jubel, aus­ras­tende Fans, abklat­schende Ungarn. So muss das sein, schön über den Kampf ins Spiel finden und die Fans per Blut­grät­sche heiß machen. Die Ungarn, sie wissen, welche Knöpfe sie bei mir drü­cken müssen. Wenn der Jota noch einmal auf meiner Seite vor­bei­rennt, spuck ich den Fern­seher an.

3.

Ungarn gegen Por­tugal also, geiles EM-Spiel. Weiß noch gar nicht, für wen ich bin. Dachte vorhin, für Por­tugal, schließ­lich spielt da der beste Fuß­baller der Welt, Ein­tracht-Frank­furt-Legende André Silva. Gerade aber ten­diere ich zu Ungarn, ein­fach weil es meine Gefühls­lage um nur einen Vokal ver­passt, wenn ich gerade das dritte EM-Spiel am dritten Tag in Folge tickern muss: Ungern.

1.

Anstoß Ungarn. Muss also heißen: Anstoß, Anstosz, Anstos.

17:58

Jetzt die unga­ri­sche Hymne. Und, aaaaaah, 150.000 Fans (Schätz­wert) singen so laut mit, dass die Aero­sole gleich durch den Bild­schirm dringen. Schnell Ton aus! Oder lieber Bild weg? Was würde Karl Lau­ter­bach tun? Hiiill­l­l­lfeeeeee!

17:55

Die por­tu­gie­si­sche Hymne. Kame­ra­fahrt über die Gesichter der Spieler. Schöne, alte Männer. Und, klar: Pepe spielt mit. Ein Satz, der für mich eine ähn­li­chen Klag wie damals, wenn mein Kumpel gesagt hat: Die Falcon Boys stehen am Auto­scooter.“ Kurzum: Es riecht nach Stress.“

17:53

Sta­di­on­auf­nahme von oben. Sieht ein biss­chen aus wie eine große CD. Für die Jün­geren: Das ist ein antikes Musik­me­dium. Für die Älteren: Bei Honved planen sie gerade ein Sta­dion in Form einer Kom­pakt­kas­sette. Justus Jonas von den Drei Fra­ge­zei­chen soll es ein­weihen. Genial!

17:50

Weil wir natür­lich noch sicher gehen wollten, wie die Namen der unga­ri­schen Spieler aus­ge­spro­chen werden, haben wir kurz bei Rolf Töp­per­wien durch­ge­klin­gelt. Seine Ant­wort: And­rösen.“ Danke, Töppi!

17:49

Übri­gens, das Sal­lai/S­zalai-Clan erin­nert mich, Andreas Bock, an einen ewigen Traum: Round­table-Inter­view mit Andreas Buck (u.a. Stutt­gart) und Andreas Beck (u.a. Hof­fen­heim). Ver­tont wird das Ganze von dem Kom­po­nisten Andreas Bick (u.a. Tatort). Aber wie gesagt: Alles nur ein großer Traum. Was ist euer?

17:48

Zur Infor­ma­tion: Bei Ungarn spielen Roland Sallai, Attila Szalai und Adam Szalai mit. Nicht ver­wandt? Nicht ver­schwä­gert? Ha! Claas Meyer-Heuer von Spiegel TV ist schon auf dem Weg nach Buda­pest, um einen neuen Clan auf­zu­de­cken. ads Mikrofon im Anschlag: Was sagen Sie dazu…?“

17:44

Ein biss­chen fühlt sich diese 100-Pro­zent-Aus­las­tung so an, als würde man in ein Cham­pions-League-Elf­me­ter­schießen ohne Tor­hüter gehen. Oder als Reporter der Öffent­lich-Recht­lichten auf eine Quer­denker-Demo.

17:39

Das Sta­dion ist übri­gens zu 100 Pro­zent aus­ge­lastet. 100 Pro­zent! Oder wie Horst Szy­ma­niak sagen würde: Das sind min­des­tens Drei­viertel!“

17:38

Bitter: Ungarn hat noch nie ein Spiel gegen Por­tugal gewonnen. Aber wir erin­nern uns: In der Grup­pen­phase der EM 2016 brachte Ungarn die Por­tu­giesen an den Rand einer Nie­der­lage. 3:3 stand es am Ende. Was witzig ist, denn schon das aller­erste Auf­ein­an­der­treffen ging 3:3 aus. Es fand vor bei­nahe 100 Jahren statt, näm­lich am 26. Dezember 1926. Aber das wusstet ihr natür­lich.

17:36

Bis­lang dachte ich, dass es keinen bes­seren Fri­sör­namen als Hair-Cooles“ gibt. Super Laden, nicht weit vom Ber­liner Her­mann­platz. Nun bin ich vorhin an einem Laden namens Eli­t­hair“ vor­bei­ge­fahren. Ich bin prompt rein­ge­gangen und haben dem Besitzer die Gol­dene 11Freunde-Schere über­reicht, äh, ich meine: über­hair­reicht.

17:34

Herz­lich will­kommen aus der Puskas-Arena in Buda­pest. Wir tickern aus einem Ver­steck, das uns Lajos Detari und Peter Gulacsi gezeigt haben. Von hier aus dürfen wir alles tickern – ohne Angst vor Viktor Orbans Zen­sur­armee. Also: Liebe, wen du willst! #regen­bogen Womit wir beim bei dem Por­tu­giesen wären, den ich sehr liebe. Es ist, natür­lich, Abel Xavier. Der Mann, neben dem selbst Vokuhila-Mike (Werner) aussah wie ein bie­derer Ange­stellter der Kreis­spark­kasse Zin­no­witz. Hair­liche Zeiten, aber auch lang hair. Apropos…