Liveticker
Ukraine – Österreich 0:1
EM

17:45 Uhr

Hal­lohallo! Nun also auch schon der letzte Spieltag in Gruppe C. Und damit die Frage: Wer folgt den Nie­der­län­dern, die schon als Grup­pen­sieger fest­stehen, ins Ach­tel­fi­nale? Die Ukraine? Oder Öster­reich? Bei einem Unent­schieden wären dank des Modus wohl beide qua­li­fi­ziert. Gibt es also einen Nicht­an­griffs­pakt? Der Ticker schaut nochmal in den Atlas und misst die Distanz von Gijon nach Buka­rest.

17:48 Uhr

Ein Blick auf Öster­reichs Auf­stel­lung: Tor­wart – kenne ich aus der Bun­des­liga, kenne ich aus der Bun­des­liga, kenne ich aus der Bun­des­liga – kenne ich aus der Bun­des­liga, kenne ich aus der Bun­des­liga, kenne ich aus der Bun­des­liga, kenne ich aus der Bun­des­liga, kenne ich aus der Bun­des­liga – Rette uns!“

17:52 Uhr

Denn mit eben jenem Rette uns!“ beti­telte die Kronen-Zei­tung“ heute die Rück­kehr von Marko Arn­au­tovic in die öster­rei­chi­sche Startelf, nachdem er ja im Spiel gegen die Nie­der­lande ja noch gesperrt fehlte. Und, nun ja, wenn ein alternder China-Legionär die letzte Hoff­nung auf Ret­tung ist, dann steht um Öster­reich viel­leicht doch viel schlimmer als wir alle ange­nommen hatten.

17:55 Uhr

Die Ukrainer setzen hin­gegen wieder voll auf ihren Doppel-Y-Sturm bestehend aus Yar­mo­lenko und Yarem­chuk. Werden sicher beide auch mal auf den Flügel aus­wei­chen. Und sind damit der ver­mut­lich beste Y‑Wing seit Star Wars.

17:57 Uhr

Jetzt die Hymnen. Zum Glück ohne Andreas Gaba­lier.

1.

Und dann geht’s los. Anstoß. Oder wie man in Öster­reich sagt. Ansto­ßerl. Viel­leicht.

4.

Öster­reich macht hier am Anfang direkt ziem­lich Druck, hatte schon zwei gefähr­liche Situa­tionen. Es gibt berüch­tigte Viertel, in denen das nicht so schnell geht.

7.

Jetzt Abschluss Sabitzer, nimmt ihn direkt. Geht aller­dings in Rich­tung Groß­glockner.

11.

Öster­reich hier in der Anfangs­phase weiter wie mein Laptop, dem offenbar etwas warm zu sein scheint: macht ordent­lich Wind.

15.

Die ukrai­ni­schen Fans hier bis­lang sehr stimm­ge­waltig. Man könnte aller­dings auch ange­sichts des bis­he­rigen Spiel­ver­laufs sagen: Viel Lärm um nichts.

18.

Die Öster­rei­cher der­weil mit einer wei­teren Ecke. Die jedoch wie die Bad­straße bei Mono­poly: bringt nichts ein.

22.

Und die vierte Ecke bringt’s dann! Im Sech­zehner kommt Chris­toph Baum­gartner an den Ball und drückt ihn mit aus­ge­strecktem Bein über die Linie. Und in der Ukraine titeln die Zei­tungen morgen: Der Mörder ist immer der Baum­gartner!“

26.

Kommen wir zum heu­tigen Spiel­tags-Hashtag-Gag. Prä­sen­tiert von Ihrem Gar­ten­center: #UKRAUT ver­geht nicht.

30.

Jetzt zum ersten Mal Gefahr durch die Ukraine. Aber Bach­mann ist auf dem Posten. Viel­leicht sollte er eine Namens­än­de­rung in Betracht ziehen. In… Wach­mann?!

34.

Tor­schütze Baum­gartner muss ange­schlagen runter, für ihn kommt Ales­sandro Schöpf. Der ja noch bis 30. Juni beim FC Schalke unter Ver­trag steht. Und an dieser Stelle muss man die Öster­rei­cher auch ein­fach mal loben: Toll, wie sie sich für den Ama­teur­sport ein­setzen!

36.

Nun brummt auch Arn­au­tovic der Schädel. Hat er etwa von seinem Gin gekostet?

40.

Das sind seine Situa­tionen, wenn er sich so rein­beißen kann“, sagt Thomas Broich über Stefan Lainer. Na vielen Dank auch. Würde gerade auch gerne wo rein­beißen. Habe näm­lich ziem­lich Kohl­dampf. Zum Bei­spiel auf #UKRAUT­wi­ckel. Höhö.

44.

Und an dieser Stelle übri­gens Sorry an Ales­sandro Schöpf für den despek­tier­li­chen Spruch vorhin. Der spielt jetzt näm­lich einen starken Ball auf Marko Arn­au­tovic. Der indes ver­gibt recht kläg­lich. Was die Frage auf­wirft: Wäre dieser Arn­au­tovic nicht einer Schalke?

45.+3

Arn­au­tovic ist noch nicht so voll da“, bilan­ziert Thomas Broich. Im Gegen­satz zu Franco. Der ist näm­lich Foda. Und viel­leicht merkt ihr es: Der Hunger macht mir dann doch zu schaffen. Zum Glück ist nun Halb­zeit. Ich gehe mal auf Nah­rungs­suche.

46.

Weiter geht’s. Wann wech­selt Shev­chenko Schewt­schenko ein und hofft, dass es durch­geht?

49.

Und schon wieder liegen zwei Spieler am Boden und halten sich den Kopf. Blöd für den betei­ligten Ukrainer: der betei­ligte Öster­rei­cher war Martin Hin­ter­egger.

52.

Nun aber mal wieder die Ukrainer im Angriff. Wie der Zahn­arzt von Niklas Füll­krug: Haben die Lücke gefunden!

54.

Broich bezeichnet Flo­rian Gril­litsch als Spi­ritus Rector des öster­rei­chi­schen Spiels. Falls nochmal jemand fragen sollte, ob man diese Nummer mit dem ver­geis­tigten Profi Broich eigent­lich immer wieder bemühen müsse.

58.

Kurz mal rüber­gel­inst, was Kol­lege Beh­nisch so vom Par­al­lel­spiel berichtet. Und wenn ich das richtig inter­pre­tiere, gibt es gerade weitaus ver­gnüg­li­chere Dinge, als Nord­ma­ze­do­nien gegen die Nie­der­lande zu gucken. Ukraine gegen Öster­reich gucken zum Bei­spiel. Und das will was heißen.

60.

Die Ukraine jetzt ein biss­chen so wie ein Fami­li­en­vater, der im Urlaub am Strand ver­geb­lich ver­sucht, die Luft­ma­tratze auf­zu­pusten: baut gut auf, aber es fehlt der ent­schei­dende Druck.

63.

Hui, dann aber: Frei­stoß Ukraine, Kopf­ball Lainer aufs eigene Tor, Bach­mann rettet. Um im Bild zu blieben: Auf einmal wäre die Luft­ma­tratze plötz­lich explo­diert.

66.

Kurze Frage zwi­schen­durch: Schauen Men­schen, die sich dieses Spiel im Internet ansehen, eigent­lich einen Fodas­tream?

70.

Das Niveau des Spiels übri­gens wie die Ergeb­nisse meiner Nah­rungs­suche: über­schaubar.

74.

Bei Öster­reich kommt nun Stefan Ils­anker, der nächste Bun­des­liga-Legionär. Muss man sich auch nochmal vor Augen führen: die öster­rei­chi­sche Natio­nal­mann­schaft hat mehr Bun­des­li­ga­spieler im Kader als Schalke, Bremen und der HSV zusammen.

77.

Nun wartet die Ukraine auf einen Frei­stoß von Marlos. Oder wie man im nord­deut­schen Teil der Ukraine sagt: Na denn wollen wir Marlos.

81.

Ihnen fällt nicht mehr viel ein“, sagt Thomas Broich über die Ukraine. Schön, da haben wir immerhin etwas gemeinsam.

84.

Muss aber sagen: Schöpf fügt sich hier gut ein, hatte schon ein paar gefähr­liche Aktionen. Toll, was es aus­macht, wenn der Trainer den eigenen Namen kennt.

88.

Offenbar hofft die Ukraine, dass am Ende das gleich gilt wie für unvoll­stän­dige Sätze…

(drei Punkte rei­chen)

90.

Bei den Öster­rei­chern steht Sasa Kalajdzic bereit. Hof­fent­lich hat er sich bei Kick­base auf­ge­stellt!

90.+3

Und dann ist Fei­er­abend. Öster­reich gewinnt mit 1:0 und steht damit zum ersten Mal in einer K.O.-Runde bei einer Euro­pa­meis­ter­schaft. Die Ukraine muss hin­gegen zit­tern. Bezie­hungs­weise rechnen. Schließ­lich könnte die drei Punkte rei­chen, um einer der vier besten Grup­pen­dritten zu sein. Nun ja. Was bleibt vom Spiel? Ver­mut­lich nicht viel. Und also die Erkenntnis: #UKRAUT ver­geht doch.