Benjamin
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Pavard

Tagesticker: 9. Januar 2019

Schwere Vorwürfe gegen Cristiano Ronaldo

Eine Ex-Freundin von CR7 erhebt schwere Vorwürfe gegen ihn. Kevin Pannewitz ist seinen Job los. Der FC Bayern München hat einen neuen König. Und überhaupt alles Wichtige zum Tag.

16.45 Uhr

Wohin das mit Eigentümern und Fußballklubs führen kann, müssen wir Euch ja eigentlich nicht erzählen. (Chor ruft: Ins Elend!! Ins Elend!!) Aus dem spanischen Ecija (Spitzname: Die Bratpfanne Andalusiens!) müssen wir aber doch erzählen. Denn die Spieler des ortsansässigen Viertligisten warten nun schon seit fünf Monaten auf die Zahlung ihrer Gehälter. Aber immerhin wissen sie jetzt, warum sie warten. Denn Klubeigner Yung Gon Park hat sich endlich erklärt: »Ich hatte gehofft, ein Apartment in Süd-Korea verkaufen zu können. Aber das hat nicht geklappt.« So ein Pech aber auch. 

16 Uhr

Während die Vorwürfe ob einer Vergewaltigung durch Cristiano Ronaldo in den USA noch nicht endgültig geklärt sind, greift nun mit Jasmine Lennard eine Ex-Freundin von CR7 an und attackiert aus vollen Rohren. Ronaldo sein ein Psychopath und Lügner. Zudem habe er ihr wiederholt gedroht. Sie twitterte: »Er sagte mir, wenn ich jemand anderen daten oder das Haus verlassen würde, würde er mich entführen, meinen Körper aufschneiden und in einem Sack in einen Fluss fallen lassen. Ja, ich habe Beweise für all das. Er ist ein Psychopath.« Wir harren der hässlichen Dinge, die da eventuell noch kommen. (Hier geht's zu ihrem Twitter-Account >>>)

15.30 Uhr

Die Präsentation von Neuzugängen kann erstaunlich viele Facetten annehmen. Es gibt das nervöse Desaster, so wie bei Theo Hernandez von Real Madrid, der einst bei seiner Vorstellung im Bernabeu derart geschockt vom Moment gewesen schien, dass der Versuch, den Ball zur Freude der Anhänger zu jonglieren, in der Reinform wüster Stümperei endete. Es gibt viele lieblose Präsentationen: Spieler mit einem Trikot der neuen Mannschaft vor leerem Stadion, Grinsefaktor »F« wie Fake. Es gibt ganz fantastische Präsentationen, wie so ziemlich alle Vorstellungsvideos des AS Rom (Beweisstück A gibt es hier zu bestaunen >>>). Und es gibt das, was der schwedische Klub Jönköping Södra unlängst mit der Welt geteilt hat: Die »Präsentation« von Neuzugang Fabio Gama. Die ähnelt eher einer Geiselnahme, denn einem »Hallo«. Aber seht selbst, und zwar hier >>> (https://twitter.com/SwedeStats/status/1082358732481273857)

15.09 Uhr

Aber nun gut, es kann auch noch viel schlimmer kommen, als einfach nur seinen Vertrag zu verlieren. Zum Beispiel: Einen Vertrag zu besitzen, aber den augenscheinlich gar nicht verdient zu haben. So geschehen beim Testspiel zwischen Hannover 96 und NEC Nijmegen. Endstand: 0:0. Während 96-Coach Andre Breitenreiter das Spiel nicht schlechtreden wollte und lobte, dass »die Null stand«, waren die holländischen Zweitligisten nach Schlusspfiff doch etwas verwundert vom ausgeglichenen Leistungsvergleich, wie die HAZ zu berichten wusste: 

(via twitter.com/hauschkej)

14.05 Uhr

Ach, Panne. Vor einem Jahr noch hörte es sich so an, als ob dieser einst als so großes Talent Gefeierte es endlich begriffen habe. Im Interview mit 11FREUNDE (Hier nachzulesen >>>) sagte Kevin Pannewitz: »Ich habe keine Wanne mehr.« Und nun ist sie zurück, die Wanne. Und Pannewitz seinen Job los. Außerordentliche Kündigung bei Carl Zeiss Jena. Die Thüringer Allgemeine weiß Bescheid und berichtet davon, dass er mit deutlichem Übergewicht ins Mannschaftstraining eingestiegen sei, gar einen Fitnesstest abbrechen musste deshalb. Wer ihn jemals hat spielen sehen, auch mit Wanne, bei der TSG Altglienicke etwa, der weiß, wie Schade es ist, dass es nun wieder alles Nichts ist. Aber vielleicht wird er ja nun doch endlich Jemand bei der Berliner Stadtreinigung. So, wie er sich vor Jahren schon einmal vorgenommen hatte. Oder wie Mutter in uns sagt: Hauptsache glücklich.


13.45 Uhr

Steven Zuber wechselt auf Leihbasis von der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 zum VfB Stuttgart. Und damit ihr nicht dumm dasteht, wenn demnächst das Gespräch auf dieses Hammer-Wechsel kommt: »Zuber begann seine Karriere beim FC Wülflingen/Wiesendangen aus dem Kreis Winterthur. Mit sieben Jahren wechselte er zum FC Kollbrunn-Rikon, bei dem er mit dem Tösstaler-Cup seinen ersten Pokal gewann.« Jetzt heißt es warten.

13.30 Uhr

»Hoffenheims Hack im Visier Kiels«, vermeldet der Kicker und wir sind enttäuscht. Nicht weil wir etwas gegen Hack hätten. Ganz im Gegenteil - am liebsten mit Senf. Aber bei »Hoffenheims Hack« sieht das geschulte Auge natürlich Alliterations-Potential. Also, liebe Kollegen: »Hoffenheims Hack hofft hohe Hürde Hertha zu hieven.« Stimmt zwar nicht, das mit der Hertha, klingt aber besser. Das geht ins Ohr, das bleibt hängen. Und wichtig ist ja doch nur, wie man sich an das Leben erinnert. 

12.30 Uhr

Da hat er offenbar mächtig Glück gehabt, der gute Matthias Ginter. Nach dem Zweikampf mit Sarenren Bazee im Spiel gegen Hannover 96 wäre er fast erblindet: »Ich hatte großes Glück, denn Sehnerv und Muskel meines Auges wurden nur knapp verfehlt«, so Ginter im Interview mit der SportBild. Und weiter: »Wäre die Verletzung nur einen Zentimeter näher am Auge gewesen, hätte ich mich noch am gleichen Abend einer Not-OP unterziehen müssen, weil mein Augenlicht in Gefahr gewesen wäre. Natürlich macht man sich darüber Gedanken. Dabei wurde mir schon bewusst, dass meine Karriere vom einen auf den anderen Tag vorbei sein kann. Das ist kein schönes Gefühl, gehört aber in unserem Geschäft dazu.« Daumen hoch.

12.15 Uhr

Gigi Buffon hat der Vanity Fair ein Interview gegeben, über das in Italien viel geredet wird. Da spricht er zum Beispiel über seine kurze Karriere bei der Ultrasgruppe seiner Heimatstadt Carrara, den »Commando Ultrà Indian Tips«. Den Namen der Ultrasgruppe habe er heute noch auf seinen Torwarthandschuhen stehen. Und er spricht über Drogen. Er erinnere sich sehr genau an eine »Rauchwolke«, die die Ultras des Vereins FC Casertana umschwebte. Das sei aber keine Pyrotechnik gewesen, so Gigi, sondern »der Nebel von 200 gleichzeitig gerauchten Joints«. Er selber habe aber nur einmal als Ragazzo an einem Joint gezogen. Salute! 

11.55 Uhr

Ganz offenbar der neue heiße Scheiß: der FC Andorra. Unlängst gekauft vom umtriebigen Gerard Piqué. Dem es offenbar nicht reicht, Waka-Waka mit seiner Frau Shakira zu machen. Dem es auch nicht reicht, die Rechte am Davis-Cup, dem tradionsreichen Tennis-Ländervergleich, erstanden zu haben. Dem es auch nicht reicht, zusätzlich noch in eSPorts und Getränkefirmen zu investieren. Der deswegen bereits im Dezember den aktuellen Fünftligisten gekauft hat, oder zumindest die Mehrheitsanteile, und sich nun Verstärkung ins Team geholt hat. Und zwar nicht irgendwen, nein. Anteilseigner sind demnach Lionel Messi und Cesc Fabregas. Ein illustre Runde. Da kann Salford City, der Klub von Ryan Giggs und Co., wohl bald einpacken. (Über die Ambitionen der Ex-Manchester-Legenden lest ihr hier >>>)

11.45 Uhr

Ach England, Du Mutterland des Fußballs und Heimat allzu stabiler Küche. Zeigst uns abermals, dass Du es besser hast, trotz Brexit-Wahnsinn. Einfach, weil Du Dir auch mal gönnst und die Dinge aus den richtigen Gründen verfolgst. Deinen Lieblingssport zum Beispiel. Auch als Sportler. Auch bei Newport County, einem Viertligisten, der im FA-Pokal gegen Leicester gewinnen konnte. Und sich hinterher mit Fast-Food-Hühnchen eindeckte. Ach, England. 

11.30 Uhr

Und es sprach König Hasan I., Hochwohlgeboren zu Brazzo, wohl zur Ruhe seines Gesäßes gekommen auf Samt, dem Blattgold der Sitzkultur: »Habemus Pavard!« Und dann stieg Rauch auf über Katar und zog davon, bis hin zu seinem Ziel, bis hin zum Stern des Süden. »Ich kann vermelden, dass wir Benjamin Pavard ab 1. Juli 2019 für uns verpflichten konnten. Er hat einen Fünfjahresvertrag unterschrieben«, so König Hasan I., der davon berichtete, »sehr gute Gespräche mit Herrn Reschke« geführt zu haben. Jenem Herr Reschke über den der Supervisor von König Hasan I., Ulrich H. der Einzige einst verkündete, er sei ja ach so schlau. 35 Millionen Euro soll der Deal kosten. Oder wie man in Katar sagt: nix.