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Hertha BSC – Schalke 04 0:0
Bundesliga

20.15 Uhr

Hallo und herz­lich Will­kommen, Freunde! Oder wie man in Berlin sagt: Links gehen, rechts stehen, Kol­leje“. Die rundum erneu­erte Hertha spielt gegen aso­ziale Schalker. Kurzum: Ein Duell, das sich so oder so ähn­lich heute Nacht noch in einigen Alt­ber­liner Eck­kneipen beob­achten ließe. Wir beginnen aber erstmal hiermit. In diesem Sinne, immer dran denken: Dat heißt Schrippe.

20.16 Uhr

Die Anspan­nung in der Haupt­stadt aber zum Greifen nah. Ganz ehr­lich! Weil die Hertha in den letzten Tagen etwa Absur­dil­lionen auf dem Trans­fer­markt ver­pulv… äh, inves­tiert hat. Und Kol­lege Din­kelaker seit zwei Tagen mit einem Pow, Pow, Pow“ durch die Redak­tion lief. Einem Jubel, so habe ich gelernt, den Neu­zu­gang Piatek hat paten­tieren lassen. Und, oh Gott, habe ich damit, weil ich Pow, Pow, Pow“ schrieb, schon gegen Patent­auf­lagen ver­stoßen?! Und wenn ja, steht dann Michael Preetz gleich vor meiner Tür und treibt Schulden ein? Scheint mir jeden­falls so, als hätte der Mann neu­er­dings viel Zeit.

20.22 Uhr

Klins­mann hat DAZN erzählt, was er bisher von Neu­zu­gang Piatek weiß: Ich habe ihn nur kurz gesehen, aber umarmt.“ Und ich glaube: Besser hat Klinsi seine Phi­lo­so­phie noch nie zusam­men­ge­fasst.

20.24 Uhr

Such dir die Sprache aus. Eng­lisch, Ita­lie­nisch, geht alles.“ Soll Klins­mann ihm gesagt haben. Und Piatek so: Dzię­kuję!“

20.25 Uhr

Aber der Neu­zu­gang erstmal nur auf der Bank. Hertha statt­dessen mit: Jar­stein – Klünter , Boyata , Tor­u­na­righa , Mit­tel­städt – Skjelbred , Ascacibar , M. Wolf , Grujic , Dil­rosun – Luke­bakio. Kurz­fris­tige Neu­zu­gänge wirk­lich nicht aus­ge­schlossen.

20.27 Uhr

Schalke hält fol­gend dagegen: Nübel – Cali­giuri , Kabak , Nastasic , Oczipka – Mas­ca­rell , McKennie , S. Serdar , Harit – Raman , Gre­go­ritsch. Und, ganz ehr­lich, mache mir um die Gel­sen­kir­chener Arbeits­lo­sen­quote keine Sorgen, so viel Stahl wie in der Defen­sive gewonnen werden könnte.

20.29 Uhr

Die Mann­schaften laufen ein. Sollen heute noch immer in West­berlin spielen. Und nicht in West-USA. Für mich die bis hierhin größte Ent­täu­schung. 

20.30 Uhr

Kurze Frage noch: Wie passen eigent­lich die ganzen Trainer, Manager, Spieler, Per­for­mance Manager und Inves­toren in die Ber­liner Kabine. Bezie­hungweise, ist das dann alles so eng, dass Klins­mann irgend­wann warnen muss: Arne, der spürt dein Atem. Arne.“ 

1.

Anstoss. Klins­mann nur noch einen Touch­down von seinem ersten Super­Bowl ent­fernt.

3.

Selke schon wieder unter­ir­disch. Meine Mei­nung.

4.

Habe in den letzten Tagen viel dar­über nach­ge­dacht, ob Hertha jetzt wirk­lich das span­nendste Pro­jekt in Europa ist. Dann ist mir auf­ge­fallen, dass ich in den letzten zwölf Monaten unge­fähr elf Monate lang hier in der Stadt gefangen war. Und das mir also die Daten­grund­lage fehlt. Dann ist mir auf­ge­fallen, dass in Berlin aber ja eigent­lich jeder ein Pro­jekt hat. Oder ein Pro­jekt ist. Der Trevor und die Maria wollen aus ihrem Van­Life-Vlog direkt ein StartUp für ASMR inspi­riertes Toi­let­ten­pa­pier aus arti­fi­zi­ellem See­tang zünden. Klaus und Bri­gitte wollen wieder Klaus und Bri­gitte sein und nicht mehr Klaus und Bri­gitte und der Typ aus der Bür­ger­stube, zu dem Bri­gitte Nach­mit­tags immer häu­figer mal »zu Besuch« gewesen ist und dessen Name – »Wolfi«- ab jetzt und für immer Tabu ist bei Klaus und Bri­gitte. Und bei mir auf dem Balkon steht ein asia­ti­scher Kori­ander, der mich ver­klagen könnte aber wir machen jetzt Reha und dann hat er viel­leicht noch ein paar schöne, späte Kori­ander-Jahre. Und dann muss halt ver­mut­lich ein­fach jeder selbst ent­scheiden, wo das Pro­jekt Hertha sich da genau ein­reiht. Ich sag ein­fach mal: Puh.

5.

Zum Sport. Bisher: Mehr Geschiebe als an einem Montag im Leben von Gianni Infan­tino.

7.

BREA­KING: Schalke unter­schreibt Unter­miet­ver­trag in eigener Hälfte.

9.

Die Anfangs­phase in der Zusam­men­fas­sung: 

10.

Her­thas erste Pres­sing­linie auf Höhe Alte Förs­terei.

11.

Die Schön­heit der Chance. Oder: Wie Schalke fast einmal gefähr­lich wurde. Harit tän­zelt sich durch die Ber­liner Abwehr, legt dann quer auf Serdar. Doch dessen Schuss wie der des Ken­nedy-Atten­tä­ters: Trifft einen Ber­liner.

14.

Boyata! Mit dem Knie! Gegen das Kinn von Rune Jar­stein! Schlimmste Szene des Spiels. Beste Szene des Spiels. Und nun zum Wetter: Es wird kälter. 

16.

BREA­KING: Nach 15 Minuten im Olym­pia­sta­dion – Piatek will zurück nach Mai­land.

18.

Soll noch einer sagen, die Grüne Woche” hätte keinen Effekt. Beide Mann­schaften spielen hier kon­se­quent Langen Hafer.

20.

Serdar mit viel Raum – das ist eine Sel­ten­heit!“, ruft Schön­müller, als Schalke in den Straf­raum dringt. Und ich muss sagen: Ja, aber unge­wöhn­li­cher Moment, um auf Wed­dinger Woh­nungs­pro­bleme auf­merksam zu machen.

22.

Hertha hier bisher wirk­lich sehr defensiv, wartet, wehrt meis­tens ab. Kurzum: Wäre auf einem Netz­werk­treffen in Mitte kaum zu gebrau­chen, würde sich schon nach einer halben Stunde zurück­ziehen in die Eck­kneipe in Wil­mers­dorf. Bezie­hungs­weise: Hertha, ein Sie­gertyp! 

24.

Trotzdem natür­lich traurig, dass die Mann­schaft so wenig aus ihren Mög­lich­keiten macht. Weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine Hertha-Mann­schaft gesehen habe, die gleich­zeitig so viel Magie und Hang zur grauen Maus aus­strahl… oh.

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25.

Von Selke wei­terhin nichts zu sehen. Bezeich­nend.

26.

Lars Wind­horst fuhr als junger Mann mit Helmut Kohl auf Wirt­schafts­reisen, nahm dann den asia­ti­schen Kon­ti­nent finan­ziell aus, geriet auf die schiefe Bahn, aber alle haben ihm ver­gessen und ver­ziehen. Und jetzt gehört ihm ein Fuß­ball­verein. Ganz ehr­lich: Ist Lars Wind­horst der Mann, der Cle­mens Tön­nies immer sein wollte?

28.

Weil viele fragten, von wo Kol­lege Beh­nisch und ich heute tickern… 

31.

»Laden­lo­kale gesucht«, pren­gelt die »Tedi«-Werbung in den Abend. Traurig, wie ver­zwei­felt Hertha in der Sta­dion-Frage inzwi­schen ist.

34.

Ist das noch Bun­des­liga oder schon Coro­na­virus?

36.

Komm, ein­fach auch mal positiv thinken, biss­chen grö­ßen­wahn­sinnig sein und die Per­for­mance auch mal appre­ciaten. Geiler Ein­wurf von Klünter jetzt. Führt zu einem Ein­wurf von Klünter. Und auch der: Geil, geil, geil! Dann hart gute Pass-Folge, einer davon sah sogar nach Absicht aus, ehe Maxi­mi­lian Mit­tel­städt zeigt, warum er besser ist als Marvin Plat­ten­hardt, da er tief ins Toraus flankt, ganz unbe­drängt. So bringt man Ruhe ins Spiel, Marvin! Genau so! Wenn der Ball nicht im Spiel ist, kann Schalke eben auch nicht gefähr­lich werden. Das ist Per­for­mance, wo man leistet.

39.

Mega, wie hier ein­fach nichts pas­siert. Ist ja auch mal beru­hi­gend in diesen unru­higen Zeiten, in denen man Angst hat vor jeder neuen Nach­richt. Weil: Überall nur Chaos, Krieg und Unglück sonst. #Wind­hor­st­Army 4 Frie­dens­no­bel­preis. Meine Mei­nung. 

40.

Was viele ja nicht wissen: Hertha-Schalke ist ein Rie­sen­bringer für den asia­ti­schen Markt! Stich­wort: Hüh­ner­kno­chen.

41.

Ozcipka mit rechts, mit dem Gewalt­roller und da hat Hertha tat­säch­lich großes Glück, dass Rune Jar­stein sich nicht ein­fach kaputt lacht, son­dern seriös die Bahn­schranke macht und den Ball aus der Gefahr hustet. 

44.

Würde mich mal inter­es­sieren, was die 22 Mann auf dem Feld beruf­lich machen.

45.

»Noch einen Gang weniger und dann fahren wir rück­wärts«, sagt der DAZN-Kom­men­tator jetzt. Und ich sag mal: Warum nicht?!

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21.17 Uhr

Halb­zeit. Ein 0:0 der Sorte »Kriegs­er­klä­rung«. Nur noch eine Frage der Zeit, bis Face­book den Besu­chern im Olym­pia­sta­dion anbietet, sich als »in Sicher­heit« zu mar­kieren.

46.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nach­richt. Weiter geht’s. Und die gute Nach­richt:

47.

Jonas Hum­mels hat gerade noch einmal betont, was Hertha für einen Stein­zeit-Fuß­ball” spiele. Und viel­leicht ist das gerade die ein­zige Hoff­nung: Dass ein Team von Archäo­logen davon hört, und den ganzen Bumms hier absperrt. Um in aller Ruhe auf dem Boden des Olym­pia­sta­dions nach einer längst ver­schol­lenen Zivi­li­sa­tion zu suchen. Oder wenigs­tens einer Idee.

48.

Jetzt eine Chance! Gre­go­ritsch wird geschickt und läuft alleine auf Rune Jar­stein zu, ver­passt knapp, stand aber auch im Abseits. Und trotzdem, die beste Szene bis hierhin. Des­halb: Kom­pli­ment, Sascha Ste­ge­mann.

50.

Oczipka. Keine Pointe.

52.

Blöd: Klins­mann gerade ohne Wech­sel­op­tion. Alle Aus­wech­sel­spieler nehmen aktuell Inter­view­ter­mine mit Ber­liner Lokal­zei­tungen wahr.

54.

Fuß­bal­le­risch aber auf jeden Fall ein Spiel für Petar Pekarik. 

56.

Die Uralameise lebt über­wie­gend in Moor­ge­bieten. Dabei bevor­zugt sie die mit Gehölzen bewach­senen Rand­be­reiche. Sel­tener werden Hei­de­land­schaften besie­delt. Sie ist von Ost­frank­reich bis Ost­si­bi­rien ver­breitet, jedoch über­wie­gend nörd­lich des 53. Brei­ten­grades zu finden. Süd­lich davon kommt sie aus­schließ­lich in Hoch­mooren vor. In Sibi­rien besie­delt sie auch tro­cke­nere Steppen. Nur 23 Fund­orte sind in Deutsch­land bekannt.“ – Ich finde halt, wenn wir hier schon alle gebunden sind, dann sollten wir die Zeit auch nutzen.

58.

Aber jetzt end­lich mal: Ecke Schalke, gefähr­liche Situa­tion, aber Dil­rosun spritzt dazwi­schen. Hat plötz­lich viel Platz und läuft los. Bezie­hungs­weise: Kann nicht viel falsch machen. Macht sogar alles richtig. Und spielt Luke­bakio mit einem Quer­pass an. Der mutlos vor dem Straf­raum abzieht und das erste Schalker Bein trifft. Trotzdem: Hertha wäre hier ein Kan­didat für das erste Tor. Sobald es mit einem – und aus­schließ­lich mit einem – 100-Meter-Sprint zu erzielen wäre.

60.

Wow: Klins­mann bringt aus­ge­rechnet – dieses aus­ge­rechnet, das nur der Fuß­ball kennt – Arne Maier und Piontek. Und ich lege mich fest, wenn sich jetzt noch Selke bereit macht, zieht Hertha hier das Ding.

61.

Die Woche über Vor­freude auf­bauen. Mal wieder vom Big City Club lesen, sich seinen Teil denken. Und aber auch denken: Komm, ist doch gut, pas­siert was. HaHoHe! Und Du hast noch im Ohr, wie sie von Xhaka, Draxler und Götze geredet haben. Und dann kommen immerhin Ascacibar, Tou­sart, Piatek und Matheus Cunha. Junge Spieler, viel Poten­tial. Ist doch geil. Du schreibst Dir mit Deinen Atzen. Malst Dir aus, wie es werden könnte. Baust Hoff­nung auf. Und dann ziehst Du zum Sta­dion, Bier­chen auf dem Weg, biss­chen quat­schen. Bange machen, Träume machen. Egal. Gleich geht es los. Und viel­leicht hast Du Dir die Woche über wieder was gespart, weil Du bald ja aus­wärts fahren willst oder weil der Gang ins Olym­pia­sta­dion ein­fach auch an die Patte geht. Du stehst in der Ost­kurve und Du bist bereit – nur nach Hause gehst Du nicht. Auf keinsten. Und dann steht da unten eine Mann­schaft auf dem Feld, unter Flut­licht, Frei­tag­abend, der Rasen ist ein ver­dammter Tep­pich. Und tut alles, um bloß nicht zu ver­lieren. Und Nichts, ein­fach Nichts, um zu gewinnen. Gibst dem Gegner den Ball, das Feld, gibst ihm alles. Und denen, die nur für Dich hier sind? Denen gibst Du: Nichts. Die Zukunft gehört Berlin? Kann ja sein. Aber wir leben jetzt.

63.

Krzy­sztof Piątek wird vom Olym­pia­sta­dion fre­ne­tisch begrüßt. Lauter war das hier zuletzt, als Helene Fischer im Pokal­fi­nale 2017 end­lich keinen Atem mehr hatte.

66.

Piątek holt eine Ecke raus. Oder wie Selke sagen würde: Cor­nert.

69.

Piątek für Hertha jetzt seit sechs Minuten torlos. Und sonst? Sagen wir es mit den Worten des späten Scho­pen­hauer: »Hä?«

71.

Oczipka mit der ersten gelben Karte des Spiels. Das eine rote Karte ver­dient hat. Und für das ich schwarz sehe. In der Politik nennt man dieses Far­ben­spiel »Deutsch­land-Koali­tion«. Im Fuß­ball: Kack­mist.

74.

Ha! Eine Chance. Piątek. Der nach Ecke zum Kopf­ball kommt. Und dann schwup­pert er ihn einen Meter über die Latte. Und auf ber​lin​intim​.de machen sie Platz für einen Neu­kunden-Ein­trag.

77.

Suat Serdar ver­letzt. Muss vom Platz. Wird ersetzt durch Ales­sandro Schöpf. Sucht Euch bitte selbst aus, wen ihr ange­sichts des Spiel­ni­veaus mehr bemit­leidet. 

79.

Habe das ungute Gefühl, dass Klins­mann hier ins Elf­me­ter­schießen kommen will. Und darauf hofft, dass Leh­mann zwei hält.

80.

Maier ver­tän­delt den Ball im Mit­tel­feld. Raman ver­liert den Ball am Sech­zehner gegen drei Ber­liner. Jar­stein schlägt lang. Noch 15 Minuten auf dem Niveau und DAZN muss den Preis für sein Monats-Abo kor­ri­gieren.

82.

EIL: Video ent­hüllt, wie diese 22 Spieler zum Fuß­ball gekommen sind.

84.

Jar­stein wird ermahnt, dass er nicht auf Zeit spielen soll. Traurig, wie hier­zu­lande mit sozialem Enga­ge­ment umge­gangen wird. 

85.

Wir müssen jetzt alle ganz stark sein, aber: In fünf Tagen spielen die schon wieder gegen­ein­ander.

89.

Hertha pro­biert’s nochmal. Sieht eigent­lich ganz gut aus. Dann Dil­rosun am Ball, flankt, ein­fach irgendwo hin. Der Ball landet dia­gonal im Sei­tenaus. Aber keine Sorge, miese Ent­schei­dungen sind im Umkreis keine Sel­ten­heit. 

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90.

Wagner bringt Todibo für McKennie. Hätte mich nicht gewun­dert, wenn der Mann vom FC Bar­ce­lona, der von Messi gelernt hat, oder wenigs­tens von den Coa­ches in La Masia, nach den 90 Minuten gesagt hätte: Tut mir leid, Trainer. Das mache ich nicht.“ 

90.+1

Ste­ge­mann will vier Minuten nach­spielen lassen. Ich finde: In diesen Situa­tionen muss der Kölner Keller ein­greifen!

90.+3

Tor­u­na­righa pro­biert’s ein­fach mal. Läuft los, ein­fach mal durch die Mitte, wird nicht auf­ge­halten, bricht weiter durch. Stol­pert dann. Und ich sage es noch einmal: Hertha ist hier eher der Kan­didat für ein Tor. Vor­aus­ge­setzt, Tore könnten per Ham­mer­wurf erzielt werden. 

90.+4

Und jetzt! Mit der letzten Sekunde hat Hertha die beste Chance. Weil Dil­rosun auf außen Mit­tel­städt sieht, und der aus spitzem Winkel drauf­hält. Der Ball rollt knapp am Pfosten vorbei. Es fehlten nur Zen­ti­meter. Bezie­hungs­weise: Ste­ge­mann pfeift ab. Und Nübel musste in diesem Spiel nicht einen ein­zigen Ball halten. 

22.30 Uhr

Hertha BSC gegen Schalke 04. 0:0. Und wir sagen es ungern, aber das Ergebnis täuscht über alles hinweg. Oder um es mit den Worten von »Die Sterne« zu sagen: »Warst Du nicht fett und rosig? Warst Du nicht glück­lich? Dass sie nicht zuhören wollten. Oder nichts glauben? Waren sie dumm, zu dumm um zu ver­stehen? Wovon du erzählt hast? Wollten sie die Wahr­heit rauben? Und dich ein­sperren, in ihren Kak­tus­garten? Konnten sie damit nicht warten?« In diesem Sinne, bis dem­nächst, wenn es irgend­wann heißt: »Wir sind viele und wir sind zu zweit, wir sind Big in Berlin tonight« – der Live­ti­cker. Und: Sorry. Wirk­lich.