FC Liverpool

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FC Arsenal

Liveticker: Liverpool-Arsenal

Firminonal

Liverpool mit Weihnachtsgefühlen: Schenkte seinen Gästen ordentlich ein. Arsenal hingegen nur mit Geschenken im eigenen Strafraum. War mal wieder unvorbereitet, vom Ereignis überrascht und am Ende trotzdem freudetrunken: der Ticker. 

18.15 Uhr

Hallo. Na? Geschafft? Die Reise zur Familie? Die Fragen nach Freundin (»Und ihr versteht Euch? Wirklich?«), Arbeit (»Bist Du nicht schon drei Jahre in der Position? Such' doch mal das Gespräch mit Deinem Chef!«), Gewicht (»Und Deiner Freundin gefällt das?«) und Arbeit (»Der Sohn vom Ritzenbacher hat jetzt eine Eigentumswohnung in Göttingen.«) und überhaupt (»Und überhaupt!«)? Den Streit spätestens nach der Bescherung. Den Suff, um den Streit zu verarbeiten? Den Kater, der dem Suff folgte? Die peinliche Begegnung mit der Jugendliebe Nicole und ihrem Ehemann, dem Nico, der Dich immer verprügelt hat, damals, als Du der Nicole immer ein bisschen zu lang hinterhergeschaut hast? Ja? Na dann habt Ihr jetzt die Wahl: Entweder Ihr macht es Euch mit ein bisschen Spitzenfußball von der Insel bequem oder aber mit Joe Pesci. Beides gut. In diesem Sinne: You'll never walk alone, Brudi. Los geht's.

18.20 Uhr

Kommen wir gleich mal zu den Aufstellungen. Hier die von Liverpool: Alisson - Alexander-Arnold , Lovren , van Dijk , Robertson - Wijnaldum , Fabinho - Shaqiri , Roberto Firmino , S. Mané - M. Salah

18.21 Uhr

Joa. Naja. Nichts dabei, was Brazzo Salihamidzic beeindrucken würde. Bzw.: Kennen.

18.22 Uhr

Und Arsenal? Leno - Lichtsteiner , Sokratis , Mustafi - Maitland-Niles , Torreira , G. Xhaka , Kolasinac - Ramsey , Iwobi - Aubameyang

18.23 Uhr

Ohne Mesut Özil. Der nicht mal auf der Bank sitzt. Ist er vom FC Arsenal zurückgetreten? Hat er die Hymne der Gunners nicht mitgesungen? Ein Foto mit Josè Mourinho gepostet? Fortnite geschnüffelt und Lachgas gespielt? Was immer es ist: Er fehlt uns. Keine Pointe.

18.27 Uhr

Der Hashtag der Partie heißt #LIVARS. Klingt wie ein übles Schimpfwort aus dem Norden Englands. »What did you just say, you f*cking LIVARS?«

18.29 Uhr

Und wie schön wieder gesungen wird an der Anfield Road. Was mir immer noch und immer wieder die Gänsepelle auf die Synapsen schüttelt. Dann bin ich ganz gerührt vom Moment, mir und der Menschheit und denke, es wird schon alles gut, wir haben uns doch lieb und sind aus demselben Holz und Blut. Und so. Und dann packt sie mich doch, die Wut. Der Zorn der Empörung. Der Narzissmus des Mitteilungssüchtigen. Denn dann will ich, dass es alle wissen, die niemals danach gefragt haben: »You'll Never Walk Alone« hat in keinem verdammten deutschen Stadion etwas zu suchen. Nicht in Dortmund, nicht in Mainz, nirgends. So. Danke auch.

1.

Schlechte Nachrichten für euren Weihnachtssuffkopp: Es wird schon wieder angestoßen.

2.

Um gleich im Bild zu bleiben. In den ersten zwei Minuten gerät hier Arsenal schon stärker unter Druck, als euer geschenkloser Vater am Heiligabend gegen 13.30 Uhr. Aber gut, war ja alles nicht abzusehen.

4.

Werfen wir also gleich einen Blick in die Zukunft. Werfen wir einen Blick auf die Anfield Road in circa zwei Stunde... oh. 


6.

Arsenal heute in mintgrünen Trikots. Einer Trikotfarbe, die aussieht wie After Eight riecht und bei der man sich fragt, welche Marktforschungsgesellschaft auf die Idee kam, dass das Käufer finden könnte. Aber nun gut, das denkt man sich bei After Eight ja auch jedes Mal.

8.

Liverpool hier nach acht Minuten mit klaren Signalen, ein echtes Topspiel abliefern zu wollen. Allein, noch fehlt der Gegner dazu. Dafür rangeln sich jetzt Mané und Lichtsteiner im Strafraum von Arsenal. Mustafi dazwischen wie der vernünftige Onkel. Wird die beiden sicher noch dran erinnern, ihren Abschluss im nächsten Jahr zu machen. Fußball ist ja schließlich nicht alles.

10.

Oha, erste Chance für Arsenal, weil Fabinho einen komplettblinden Pass quer über den Platz spielt. Arsenal kommt zum Abschluss. Wars gefährlich? I-wobi.

11.

Und jetzt? TOR! Aber für Arsenal. Was in der Liste der Weihnachtswunder kurz hinter weißen Weihnachten und unserer Tante, die bis Mitternacht fast nüchtern geblieben ist, kommt. Durch einen Mann, den wir bisher auch noch nicht kannten. Würde uns nicht wundern, wenn er gleich seinen Bart lüftet und unser Vater darunter erscheint. So aber erstmal Überraschung groß: 1:0.

12.

Bitteschön: http://www.gidf.de/maitland+nites

14.

Ach scheiß doch auf Weihnachten, vergiss doch Silvester und Neujahr: Denn die Feiertage finden offiziell in Liverpool statt! Erst trifft Roberto Firmino nach Vorarbeit von Salah, und dann, so schnell, dass wir uns in der abgelaufenen Zeit nicht einmal unseren eigenen Namen fehlerfrei buchstabieren könnten, trifft dieser Firmino schon wieder. Mein Gott, wenn dieses Spiel so weitergeht, dann ist es das beste Geschenk, das ich dieser Tage ausgepackt habe. Und bei allem Respekt: Ich bekam schon Wollsocken.

16.

Wiederholung des zweiten Tores von Liverpool. Mustafi und Sokratis sehen in ihren Klärungsversuchen aus wie zwei Boxer, die ihre Hände zum Gemächt führen, um ihr Gesicht zu schützen. Aber jeder wie er kann.

18.

Mit Mesut Özil stünde es jetzt hier 2:1. Meine Meinung.

20.

Nochmal in Ruhe. Die Anfangsphase gehörte also klar dem FC Liverpool. Ordentlich Tempo, Struktur. So richtiger Spitzenfußball eines Spitzenteams. Dann ein wunderbarer Angriff Arsenals und man denkt sich: Ach schau, dieser Unay Emery, dieses Arsenal, das ist schon auch gut, mal sehen wie Liverpool damit umgeht, das könnte doch eine Überraschung geben. Und dann: Slapstick der kompletten Arsenal-Abwehr, die sich anschießt, als wollte sie den Krieg lieber aus dem Lazarett weiterverfolgen. Und Herr Firmino sagt: Danke. Und einen Wimpernschlag, einen Witz von Augenblick später, kurvt er erneut durch die Hälfte der Gunners, lässt Mustafi und Sokratis aussehen wie zwei Aussortierte aus Sandhausen. Und sagt: Danke. Der Herr Firmino. Der Roberto. Hat sich hier als Erster die Frage gestellt, die vielleicht die spannendeste ist: Was dieses Arsenal wohl sein könnte, wenn es eine Abwehr hätte.

23.

Jetzt aber weiter im Text, im Ticker, im Spiel. Liverpool sucht durchaus den Ballbesitz, nicht nur die totgelaberten Umschaltmomente. Und Arsenal verteidigt das durchaus offensiv, steht mindestens 20 Meter in der Hälfte Liverpools bei deren Aufbauspiel. Stellt aber nur, greift nicht an, oder kann es nicht, weil Liverpool das gut macht, schnell macht. Eine Mannschaft, die vielleicht doch schon alles kann und nicht nur auf die Drei da vorn hoffen. Oder darauf, dass dieser wahnsinnige Ort, der ja selbst durch den Fernseher immer wie ein Inferno wirkt, dass dieses Anfield seine Magie entfacht.

26.

Ein bisschen mehr #LIVARS und weniger #WOBRBL würde der Bundesliga guttun.

29.

Exklusiv hier die Analyse von Brazzo Salihamidzic zu den ersten 30 Minuten: »Liverpool hat ein Tor mehr.«

30.

Klarer Fall: Wenn es hier noch einmal kracht, wird es bald einen Kulturkampf in Deutschland darum geben.

31.

3:1 für Liverpool. Nach einer Ecke, die geklärt wird, rückt Arsenals Hinterlinie raus, die nunja, das Wort Linie nicht verdient hat. Eher eine Abwehrparabal, an deren Ende Mo Salah ganz frei und unter diesen Umständen auch nicht im Abseits steht. Spielt quer auf Mané, der den Ball nur noch lässig über die Linie schiebt.

33.

Gut, es hat nicht gekracht. Aber stellt euch dieses Tor mal in Berlin-Neukölln vor, liebe Freunde!

36.

Bis hierhin natürlich ein Spiel, das begeistert hat. Nicht nur wegen der vier Tore. Auch wegen des ganzen Tempos, der Zweikämpfe, des ganz flotten Spiels. Und natürlich: der Stimmung. Schon nach dreißig Minuten ist man geneigt zu sagen, dass es für die deutschen Mannschaften in der Champions League demnächst sehr düster werden könnte. Auch wenn Arsenal da gar nicht mitspielt. Weil zu schlecht. Was wiederrum umso mehr für diese These spricht. Aber nun gut, das werden die Leute, die Entscheider im deutschen Fußball schon erkannt haben. In München, in Dortmund, auf Schalk… Ach.

38.

Ha, Experte Gunesch lacht Kommentator Hagemann aus, weil dieser eine Überleitung zwischen Arsenals Defensive und dem Programmhinweis »Darts« bauen musste. Was uns ja schon freut, dass es noch nicht als »Kampf des Jahrhunderts« anmoderiert wird. Hagemann trotzdem mit Schwierigkeiten, will wohl abwarten, ob es heute noch einfacher wird, wenn er einfach »Onehundred-eighty« brüllen kann.

40.

Schön. Nachdem das Spiel jetzt entschieden scheint, tun die Briten das, was man von ihnen erwartet: Hauen sich auf die Socken. Gewissheiten sind in diesen unruhigen Zeiten ja so wichtig. Und neben dem Freistoß hält Angela Merkel ihre Neujahrsansprache.

42.

Die rechten Abwehrseite wird weiterhin verlässlich von Stefan Lichtsteiner beackert, der schon vor zehn Jahren zehn Jahre älter aussah. Ein Routinier. Ein Althauer. Oder eben ein Greenhorn, wenn man bedenkt, dass Noriaki Kasai gerade seine 27. Vierschanzentournee bestreitet.

44.

Ja mei, und jetzt ziehen sich die Roten die Stoppersocken an und spielen mit Arsenal unterm Weihnachtsbaum. Bauen Klötzchen, fahren Carrera. Und jetzt fährt Mo Salah mit Sokratis Achterbahn im eigenen Strafraum. Dem ist schlecht, will nur noch aussteigen, hält dagegen - Pfiff. Elfmeter.

45.

Und: TOR! Ein Elfmeter, der zu 70 Prozent dem Abschlag von Alisson Becker gehört. Herzlichen Glückwunsch.

45.+2

Und jetzt Halbzeit. Was Sokratis gleich dazu nutzt, den Boxing Day im Kabinentrakt fortzusetzen. Von oben kreischen Fans in den Spielertunnel. Sokratis wird von van Dijk und Lovren festgehalten. Aubameyang tut so, als wüsste er gar nicht, wo er sei. Und jetzt tut mir Hagemann wirklich leid. Die Überleitung zum »Kampf des Jahrhunderts« lag auf der Straße. Stattdessen: Fußball. Auch nicht schlecht. Bis gleich.

46.

Sensationelle Statistik aus Halbzeit Eins: Pierre-Emerick Aubameyang hat sechs Mal den Ball berührt. Vier Mal davon, weil er den Anstoss ausgeführt hat. Und damit willkommen zurück zur zweiten Halbzeit. Oder um es anders zu sagen: Ballkontakt Nummer sieben für Aubameyang.

48.

»Die Mitte hält die Höhe«, hat Co-Kommentator Ralph Gunesch zum 3:1 für Liverpool gesagt. Das Problem: Die Mitte bei Arsenal heißt Sokratis. Und der, nun ja. Um es mit den Worten seines Fast-Namensvetters Sokrates zu sagen: »Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.« Und genau das ist das Problem von diesem Sokratis, der vielleicht auch ein Philiosoph ist, aber ganz bestimmt nur ein mittelmäßiger Innenverteidiger.

49.

Riesenchancen für Liverpool durch Mané und Salah. Beide Male fantastisch eskortiert von Arsenal-Spielern und auch ganz hübsch gepasst. Einzig Bernd Leno hat hier keine Lust auf noch mehr Tore, stellt sich den Versuchen in den Weg und einen Blick auf seine Abwehrkollegen hinterher, der zu sagen scheint: Gibt's da nicht was von Ratiopharm?

51.

Wer immer in Zukunft und nach dem Brexit heikle Ware nach England schmuggeln möchte, sollte es über die Abwehrreihe des FC Arsenal versuchen. Die lassen alles durch.

52.

Einwurf durch Sead Kolasinac. Der irgendwie und trotz des Spielstands ganz zufrieden aussieht. Aber klar, sein Gedanke liegt nahe: Hauptsache nicht Schalke.

53.

Lange keinen Spieler mehr gesehen, der so wenig wie Stefan Effenberg aussieht und gleichzeitig so ähnlich Fußball spielt wie Stefan Effenberg. Oder in einem Wort: Fantastisch! Wenn Claudia Effenberg davon Wind bekommt, müssen sie bei der BILD-Zeitung zusätzliches Personal einstellen.

55.

Aubameyang klärt nach Hereingabe von Ramsey aus gut einem Meter und völlig freistehend in den Nachthimmel von Liverpool. Also für Liverpool. Sein Glück, dass auf Abseits entschieden wurde. Auch wenn es gar kein Abseits war. Ihr könnt der ganzen Sache nicht mehr folgen? Willkommen im Leben von Arsenals Abwehr.

58.

Salah und Firmino mit weiteren Chancen nach Einzelaktionen. Der ein dribbelt fröhlich durch die Slalom-Stangen aus London, der andere zieht aus gefühlt Everton ab. Wieder ist es nur Leno, der den höheren Spielstand verhindert. Der hier, und das ist bezeichnend, mehr als verdient wäre. Und irgendwie, und das ist nicht lustig, aber komisch, ist Mesut Özil so also ein »Gewinner« dieser Partie. Also neben Jürgen Klopp, dem FC Liverpool, seinen Fans und allen, die sich freuen, dass die langweiligen Milliarden-Söhnchen von Super-Super-Pep es vielleicht nicht schon wieder schaffen.

60.

Ich würde angesichts der Aussichtslosigkeit einfach vom Platz laufen. Ansonsten unterscheidet mich eigentlich gerade nichts von einem Arsenal-Spieler.

62.

Klopp bringt Henderson für Mané. Der heute mal wieder ein Argument für den kapitalistischen Fußball geliefert: Mané schießt eben doch Tore.

63.

Salah mit einer wunderschönen Hacken-Vorarbeit auf Fabinho. Im Stehen, einfach aus dem Fußgelenk. Und ich freue mich jetzt schon auf die Zeit, wenn sich der dicke Mo bei irgendwelchen Allstar-Turnieren durch Vorstadteventhallen zaubert.

65.

Gut, wieder Elfmeter. Wieder Tor. Diesmal Firmino. 5:1. Und deshalb ein Tick für alle Arsenal-Fans - nichts zu lachen.

66.

Die elfmeterreife Szene von Kolasinac in der Wiederholung. Hat Lovren derart billig geschubst, das Foul würde nicht einmal am Gelsenkirchener Hauptbahnhof verkauft werden.

68.

Aber Unai Emery hat scheinbar noch nicht aufgegeben. Erteilt jetzt Alexandre Lacazette, der gleich reinkommen soll, über zweieinhalb Minuten Anweisungen. Oder, wenn man gleichzeitig in Emerys leeren Augen blickt, ist »Schlachtet euch nicht ab!« im Spanischen vielleicht einfach nur ein sehr sehr dehnbarer Begriff?

70.

Wow, Arsenal steckt gerade in einer derart aussichtslosen Lage, würde mich nicht wundern, wenn Donald Trump gleich einen Truppenabzug aus London verkünden würde.

73.

Das Spiel plätschert vor sich hin. Zeit genug, um einen Blick in den Auswärtsblock zu werfen. 

75.

Man muss Jürgen Klopp und dem FC Liverpool aber auch ein Kompliment aussprechen. So eine dominante Leistung, trotzdessen dass der ursprüngliche Matchplan vorsah, jeden Angriff über Mesut Özil laufen zu lassen.

77.

Die Arsenal-Abwehr nach 77 Minuten: Burnt Leno - Nichtsteiner , Nokratis , MuhahahaMustafi.

80.

Beide Teams jetzt im besten Weihnachtsmodus. Vor gut einer Stunde hat es zwischen Mutti und Schwiegertochter so richtig gekracht. Die lautstark angekündigte, sofortige Abreise konnte gerade so verhindert werden aber die Sache ist im Prinzip durch. Nur: Bis zum Abendessen sind es halt noch 30 Minuten. Also sitzt man da, steinerne Miene zum ätzenden Spiel, puhlt an den Nägeln herum und würdigt die Bordüre, die keine ist, sondern nur Staub, der vergessen wurde. Ehe Granit Xhaka kommt, einen Liverpool-Spieler ins Aus schiebt und sich alle fragen: Musste das jetzt sein?

83.

Lacazette fällt. Im Strafraum. Hätte Elfer geben muss. Gibt keinen Elfer. Und im Gegenzug vertändelt Bernd Leno den Ball und bekommt von gleich zwei Mitspielern verbalen Lack. Kurzum: Stimmungsbarometer Stahlbeton.

86.

Arsenal lässt das Bällchen jetzt aber hübsch laufen. Bei 1:5. Klassischer L'esprit d'escalier. Oder wie man in Nordengland sagt: Livars.

90.

Anfield singt. Klopp applaudiert. Schön.

20.25 Uhr

Schluss. Liverpool schlägt Arsenal mit 5:1. Aber so ist das, wenn eine sehr gute Angriffsreihe auf eine sehr mäßige Abwehrreihe trifft. Aber sehen wir es positiv: Wir sind dabei, wie sich dieses atemberaubende Liverpool auf macht, die Meisterschaft zu holen. Mit diesem Trainer, der die Menschen fängt. Mit diesem Stadion, das die Menschen zu einem Phänomen addiert. Mit dieser Mannschaft, die will und kann und ein Herz hat dabei. Und vielleicht ist das alles verquere Romantik, aber immerhin eine gute Geschichte dann. Und jetzt Mic drop und feiern. Schön war es mit Euch, dieses 2018. Wir sehen uns auf der anderen Seite.