BVB

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Gladbach

Liveticker: BVB - Borussia Mönchengladbach

Wer hat’s gewonnen? Die Schweizer!

Dank seiner heldenhaften Schweizer Torhüter Bürki und Hitz gewinnt Borussia Dortmund das Spitzenspiel gegen Gladbach. Darauf erstmal eine Toblereno on the rocks.

imago

18:23 Uhr

Haaaaaallo Freunde! Sorry, wir sind ein bisschen spät dran, aber macht ja nichts: Was Jadon Sancho darf, dürfen wir schon lange. Und wir wurden nicht mal aus dem Ticker-Kader verbannt. Glück gehabt. Für euch heute an der Tastatur Jonah »Sorry, hatte noch Wurst im Auto« Lemm und Alex »Habe den Bus in die falsche Richtung genommen« Raack.

18:24

Es ist also so: Jadon Sancho ist wiederholte Male zu spät gekommen und darf jetzt nicht mitspielen. Zorc bei Sky: »Er ist sehr schnell erwachsen geworden, es ist unsere Aufgabe, ihm Disziplin beizubringen«. Sitzt jetzt zu Hause und schreibt 300 Mal den Text von »You'll Never Walk Alone« in sein Hausaufgaben-Heft. Mit einem schwarzgelben Edding.

18:26 Uhr

Gladbach heute mit einem 4-2-3-1. Oder wie Embolo sagt: »Das ist mein Entsperrcode, Bruder.«

18:27 Uhr

Mannschaften laufen ein. Mats Hummels schaut hadernd. Mit sich selbst, mit der Welt. Würde gern eine andere Geschichte schreiben als dieses ewige 2:2. Würde gern Dortmund an die Spitze der Liga schreiben. In einem Epos. Würde gern dafür den Literaturnobelpreis gewinnen. Die Frisur stimmt schon mal. 

18:28 Uhr

Ich bin ein Holzfäller. Ich komme von Wörns, ich komme von Kehl, ich komme von Odonkor. Lasst mich in Frieden und spielt mich nie wieder an.

1.

Anstoss. Gladbach macht es wie mit einem Hund an einem lauwarmen Herbstabend: führt ihn aus.

3.

Muss gestehen, dass ich mich immer wieder über den Namen von Mike Pickel freue. Muss herrlich gewesen zu sein, damit zur Schule gegangen zu sein. Hatte eigentlich nur zwei Möglichkeiten, der Mann. Streetfighter oder eben Schiedsrichter. Irgendwas mit Respekt. Und immer schon eiter und röhlich bleiben!

5.

Kleiner Funfact in Minute fünf. Lucien Favre wird mit Spitznamen "Lulu" genannt. Das verändert natürlich alles. Bis eben hatte ich fast ein wenig Angst vor dem Mann. Jetzt bekomme ich das Bild nicht aus dem Kopf, wie Lulu Favre wohl als drittklassige GoGo-Tänzerin in einer viertklassigen amerikanischen Kleinstadt aussehen würde. Noch mehr Angst.

7.

Dortmund Hazard weiß noch, wo bei den Gladbacher das Tor steht und versucht sich mal. Fuss kehlt enthusiastisch "Azard! Azard! Azard!" und kauft dann ein H bei Peter Bond.

9.

BVB-Mann Schulz mit genau den Eigenschaften, die man von der Kreisklasse an bei allen Linksfüßen auf Linksaußen immer wieder beobachten kann. Klassische Charaktereigenschaft: Häufig ergebnislose Flanken aus dem Halbfeld. Die Wissenschaft nennt das eine Christianziegitis.

11.

Auf der Bank bei den Gladbachern ein ganz alter Bekannter aus den seligen 90er-Jahren: Alex Zickler, früher Vollsprintossi und ewiger Einwechselspieler beim FC Bayern, jetzt Co-Trainer von Marco Rose. Was wohl Carsten Jancker und Marcel Witiczek machen?

13.

Brandt gerade mit der bislang besten Chance des Spiels. Natürlich sparen wir uns an dieser Stelle abgehangene Gags wie "brandtgefährlich" oder "der macht ja richtig Dampf". Draußen zündet Matthias Sammer mit seinem Schädel eine Zigarette an und versteht.

15.

Wäre dieses Spiel ein erstes Date, würden wir jetzt hoffen, dass nach dem nächsten Bierchen alles etwas besser wird. Ich geh mal zum Tresen.

16.

Bandenwerbung in Dortmund: »Mannschaft im Herzen. Bank im Handy.« Und irgendwo sitzt Mario Götze und denkt: »Scheiße, woher haben die meine Nummer?«

18.

Oh man, bisher beide Mannschaft ungefähr so entschlossen wie das britische Unterhaus. Gladbach versucht es über links, Bodo Ramelow geht aber leider im Halbfeld die Luft aus. Und auf der Tribüne weint Christian Lindner eine Träne in seinen Porsche-Oldtimer.

19.

Und jetzt wird's - Achtung, Kneipeneuphemismus - »kernig«. Witsel legt Bénes im Mittelkreis um. Hebt die Hände, als wenn nichts gewesen wäre. Noch mehr gespielte Unschuld und er kriegt einen Job als Twitterhansel im AfD-Bundesverband.

21.

Oscar Wendt beschwert sich. Und das sieht so lustig aus, weil Oscar Wendt ja eigentlich aussieht wie Sparkassen-Ausbildung, dann 3000 Brutto, Frau, Kind, Kiesauffahrt und Weber-Grill. Aber heute kommt er richtig aus sich heraus, heute zeigt er es denen mal so richtig. Nich mit ihm, viel zu lange haben sie schon auf ihm herumgetrampelt, haben hinter seinem Rücken über die karierten Hemden von Ernstings Family gelacht, über die Bootsschuhe und den Volvo-Kombi. Jetzt reicht's, er hebt den Arm, er ist bereit zum Wutausbruch. Aber dann kommt der Chef, Mike Pickel. Und dann ist Wendt doch besser still. Spart doch schon so lang auf das neue Carport.

24.

Oha! Hazard spielt hier sowieso schon unmenschlich geil, steckt zu Reus durch, der frei im Gladbacher Strafraum, aber leider wie ich, wenn ich nach einem durchzechten Abend meiner Ex mal wieder bei WhatsApp schreibe: Will zum Schuss kommen, wird aber geblockt.

27.

Schade eigentlich, dass die Wahl zum Jugendwort des Jahres abgeschafft werden soll. »Fanboy« hätte gute Chancen gehabt.

29.

Emobolo durch, allein vor Bürki. Der macht sich groß, grätscht seinen Landsmann richtig schön um. Glück gehabt: Embolo hatte für die Abfahrt noch die Skier an. Weiter geht's.

31.

Und: Tor! Hazard kommt aus der zweiten Reihe zum Schuss, abgefälscht, Sommer versucht noch irgendwas in die Hand zu bekommen, der Ball ist es nicht. Und dann ein Moment, wie sie ihn im O2-Shop Berlin Mitte lieben: das Ding ist im Netz. 1:0 Dortmund.

32.

Haha! Scherz! Abseits von Reus' Hacke bei irgendeinem Zuspiel. Haha! Hat der Videoschiedsrichter gesehen! Zum Glück gibt's den! Haha! Der DFB ist super! Haha!

36.

Der Videobeweis wie die kleine Petze, der man früher das Pausenbrot klaute und die dann nachträglich dafür sorgte, dass man nachsitzen musste. Wenn Favre dem Beweis in der Pause über den Weg läuft, dann gnade ihm Gott.

38.

Herrlich, wie Matthäus darauf spekuliert, dass die Überprüfer in Köln bessere Kamerabilder haben, als Sky. Bezahl-TV-Althauer Fuss lacht kernig und sagt: "Die haben doch die gleichen wie wir!" Lothar (geknickt): "Schade." Ich würde ihn trösten und von früher erzählen, damals, Sommer ´90, er alleine gegen Jugoslawien, links unten rein, wow. Dann zieht sich Lothar mal wieder selber aus dem Sumpf und verrät wie er früher mal gerissenen (vorderen) Kreuzband gespielt hat. Sie wissen schon in Italien, warum sie ihn dort "il grande" nennen.

42.

Roman Bürki im Manuel-Neuer-zu-Höchstzeiten-Modus. Zwei Glanzparaden, jetzt schon der zweite gewonnene Zweikampf im Eins-gegen-eins-Duell mit Embolo. Der Mann grätscht so filigran, bald bekommt er einen Gastauftritt als gutaussehender Chirurg bei Grey´s Anatomy.

44.

Lothar, überragend. Bemerkt traurig, wie Embolo, vermeintlich schwer von Bürki getroffen, geradzu valderamaesk wieder aufersteht und auf den Platz zurück sprintet, um einen Dortmunder Konter zu verhindern. Matthäus: "Das ist leider Fußball, wo ich nicht sehen will." Macht den Mann endlich zum Bundestrainer.

45.

Lucien Favre erinnert mich in seiner vorsichtigen scheuen beobachtenden Art immer an einen Greifvogel, ich weiß nur nicht, an welchen genau. Nachher, wenn wieder alle Sportwagen und SUVs vom Spielerparkplatz abgedüst sind, wird sich Favre sorgfältig umschauen und dann durch die Dortmunder Nacht nach Hause fliegen. Auf seinen Greifvogelohren Kopfhörer, die "Flieg, junger Adler" pumpen. Auf Dauerschleife.
PS: Halbzeit. 0:0.

19:20 Uhr

Klare Gewinner dieser ersten Halbzeit: Dortmund-Torwart Roman Bürki, der in dieser Form zu den besten Torhütern der Welt gehört und Lothar Matthäus, der die johlende Energie von Wolff Fuss mit einer irgendwie beruhigenden Zen-haftigkeit kombiniert. Irgendwann kommt das bestimmt raus: Lothar Matthäus ist der Dalai Lama! Und Uwe Seeler die britische Queen.

19:24 Uhr

Geil eigentlich, dass Gladbach Tabellenführer ist und alle nur über Dortmund reden. So muss sich Frank-Walter Steinmeier immer und überall fühlen.

19:27 Uhr

Sky mit der Halbzeit-Analyse: 45 Minuten gespielt, 45 kommen noch. Der Ball ist rund, das Spiel lebt von Spannung, die Tagesform wird letztlich entscheidend sein, jetzt muss jeder 110 Prozent geben, sie müssen mehr über die Außen kommen und die Räume eng machen, aber ein Tor würde dem Spiel auch schon gut tun. Präsentiert von Krombacher, Check24 und Jürgen Klopp.

19:29 Uhr

Kann man bei Check24 eigentlich schon die ganzen Wettanbieter vergleichen, die mich hier im 1,5-Sekunden-Takt mit ihren schlecht synchronisierten Spots zuwerbetexten? Würde gerne wissen, wo ich mein Geld am lukrativsten nicht verbrennen werde.

19:31 Uhr

Lebensziel: Einmal Werbetexter für BWIN werden. Und dann sowas machen wie:

- Es gibt keine schlechten Wette, es gibt nur falsche Kontostände
- Unser Schein trügt nie
- Glück im Spiel, Pech im Spiel

45.

Leute, die Lage hier wie die Frau, die ich gestern auf der Straße angesprochen habe: geht weiter.

46.

11Freunde-Leaks: Diesen Brief hat Lucien Favre gerade Marco Rose zugesteckt:

»Dear Mr. Rose,

Let's work out a good deal! You don't want to be responsible for disappointing 80.000 people of the city of Dortmund, and I don't want to be responsible for destroying your hairspray bottle - and I will. I have worked to solve some of your problems (in the past, actually they were my problems and now they are yours but who cares). Don't let the Liga down. You can make a great deal. Don't be a tough guy. Don't be a fohlen!«

Wir bleiben dran.

49.

Toll, Marco Reus reitet auf einem weißen Schimmel in den Gladbacher Strafraum, der bricht dort allerdings zusammen. War doch nur Toni Jantschke, der jetzt leider eine neue Wirbelsäule braucht.

52.

Zurück zum Spiel: Schöne Flanke auf Plea, der allerdings mit einer falschen Annahme. Muss den Rechenweg korrigieren, hat aber leider vergessen, welcher Schritt bei der Kurvendiskussion zu erst kommt. Wir lösen auf x = wieder nichts.

53.

Auf der anderen Seite: Reus mit einem Zuspiel auf Brandt, das so schön ist, dass Peter Handke es gleich auf 200 Seiten beschreibt: »Ein Pass, ein Zuspiel, ein Passspiel, oder was. Jetzt, im Signal-Iduna-Park, oder wo. Was ist da zu sehen? Eine Sitzbank, eine eher zeitlose, am Spielfeldrand, und daneben oder dahinter oder sonst wo ein Tor steht, behängt mit einem Netz, fast weißem, oder grauem. Sanft abschüssig erscheint der Ball, heimelig. Wem zeigt er sich? Julian Brandt. Im Aus. Schade.«

57.

Und dann macht er es halt selbst, das Mentalitätsmonster, unser persönlicher Ober-Fanboy. Kriegt ihn durchgesteckt, und steckt ihn weiter durch, an der rechten Ecke des Fünf-Meter-Raums, durch Sommers Beine. Tor. Marco Reus. Im Kölner Keller salutieren sie vor dieser Offensive. 1:0 für den BVB. Jetzt wirklich.

59.

»Wie reagiert Dortmund im Angesicht der Führung?«, fragt Wolff Fuss. Und man möchte antworten: »Frag doch mal die Bewohner von Dorstfeld.«

62.

Und irgendwo erwacht Günter Netzer aus der Tiefe eines Traumes.

65.

Embolo wird ausgewechselt. Was für eine Maschine. Die Vorstellung, direkt neben ihm aus einem Schwimmbecken zu steigen, lässt mich umgehend ein freiwilliges Fasten für die kommenden sieben Monate beginnen. Motto: Wasser trinken, Eisen fressen. Dann Eisweißgetränke mixen neben Tim Wiese, es wird so schön.

68.

Ah, herrlich muss das sein, wenn man sich das Spiel nochmal bei Sky anschaut, weil einen 20 Nachrichten erreicht haben, dass man während der Liveaufnahme kurz in Nahaufnahme zu sehen war, wie diese beiden Herren, die nicht so aussehen, als würden sie ins Bierglas spucken. Jungs, Bild anhalten, Dose exen, wir sind genauso stolz wie ihr.

69.

Och nö! Roman Bürki scheint sich verletzt zu haben und muss raus. Bester Mann bislang. Zum Glück hat Dortmund noch einen Schweizer Torwart auf der Bank und schickt Marwin Hitz auf den Rasen. Auf einer fernen Hütte in den Bergen saufen Alain Sutter und Stephane Chapuisat Almdudler aus Alpenhörnern und rauchen heimlich zerstoßenes Ricola.

74.

Hummels gerade mit einer astreinen Oldschool-Rettungstat, für die er in jeder Ü32 der Welt einen Kasten Bier bezahlen müsste. Knüppelt knapp vor dem Tor von hinten in seinen Gegenspieler und trifft geradeso den Ball. Gänsehautmoment für alle Abwehrspieler dieser Welt.

76.

Ecke Gladbach und Christoph Kramer versucht es volley. Die ganz hohe Kunst. Solche Dinger hat der Lothar früher reihenweise reingeschraubt, Kramers Schuss geht vorbei. Wird wohl doch kein Weltfußballer mehr in diesem Leben.

78.

Marco Rose hat noch ein Ass im Ärmel und bringt Stindl für Wendt. Stindl, einer dieser sparkassigen Bundesligaspieler mit Allerweltsgesicht, die einem in der Fußgängerzone vermutlich nie auffallen würden. Ist auch ne Kunst, so unterm Rader durchzutauchen. Wann gibt der britische Geheimdienst ein Angebot für Stindl ab?

80.

Christoph Kramer hat heute übrigens schon zwei Schläge auf den Kopf bekommen. Erinnert euch das an irgendwas? Christoph Kramer nicht.

81.

Dortmund spielt sich jetzt Hochball durch das Gladbacher Mittelfeld. Witsel lässt fallen und kriegt von allen Nackenklatscher. Und Mats Hummels vermisst plötzlich Thomas Müller ganz doll.

83.

Kleine Quizfrage: Was ist beschissener für eine Mannschaft als ein Tor, das nicht zählt?

- Magendarm
- Intervies mit Ecki Heuser
- ein zweites Tor, das nicht zählt

84.

Ja, wir sagen's euch: C. Julian Brandt befördert mit einem Strich das Ding so akkurat in den Winkel, dass man ihn anflehen möchte, doch bitte der kleinen Schwester noch Geometrie-Nachhilfe zu geben. Aber: Reus steht im Sichtfeld von Sommer, der hat gerade rechtzeitig einen Taschenrechner zur Hand. Zählt nicht.

88.

Vielleicht aber auch Taktik von Reus? So können sie immerhin nicht mehr 2:2 spielen.

89.

Autsch. Witsel und Neuhaus grätschen simultan in Hitz hinein. Schock: Muss jetzt Lucien Favre als Spielertrainer ins Tor? Aber: Fuss mit der Erlösung in einem Satz, vielleicht auch für seine privaten Probleme: »Er steht wieder.«

90.

Sechs Minuten Nachspielzeit. Oder wie Aki Watzke sagt: »Drei Zigarettenlängen.«

90.+2

Brandt geht raus, Zagadou kommt rein. So späte Auftritte kenne ich sonst nur von Punk-Konzerten.

90.+4

Zwischen den Bänken, verrät Wolff Fuss, habe sich etwas »verbal abgespielt«. Sofort stürmt die Börsenaufsicht den Innenraum der Arena, die BVB-Aktie sinkt in den Keller, Autoreifen brennen, Steine fliegen, Menschen bunkern ihr Bargeld in ihrer Bratwurst. Marco Reus kann darüber nur lachen: »Benutzt ihr alle kein PayPal?!«

90.+6

Toll, Hitz darf auch noch einmal den Ball anfassen. Legt sich direkt drauf. Wer sagt hier, Fußball sei nichts intimes?

20:27 Uhr

Aus. Sky zeigt zum feierlichen Ausklang eine sexistische Finanz-Beratungs-Werbung und empfiehlt einen Film mit Moritz Bleibtreu. Ist das diese deutsche Kultur, von der immer alle sprechen?

20:30 Uhr

Lucien Favres Herz hat gelitten, soll wohl zumindest seine Geste gen Kamera sagen. Vielleicht eine verschleierte Kritik an den Kassen, dass sie immer noch nicht seine homöopathische Behandlung übernehmen wollen? Vielleicht gar Werbung für alternative Heilmethoden? Globulucien. Per Ligasieg zurück ins Leben. Ich würde es mir verschreiben lassen.

20:34 Uhr

Christoph Kramer im Interview: »Wo bin ich? Tabellenführer? Deutschland? Sind wir nicht schon im Halbfinale? Was? Wer? War Mario besser als Messi? Ich gehe mit Lucien feiern, bis bald.«

20:35 Uhr

Marco Reus ist es »wurst, dass er Spieler des Spiels geworden ist.« Ich würde gerne noch etwas qualifiziertes dazu sagen, kann allerdings immer wenn jemand nur »Wurst« erwähnt, meine Speichelproduktion nicht mehr kontrollieren. Deswegen gehen wir jetzt einfach drei Kilo Mortadella essen und denken dabei vielleicht auch ein bisschen an Christian Wörns Oberschenkel. Bis bald!