BVB

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Werder Bremen

Bremen-Dortmund im Liveticker

Wir sind die Coolsten, wenn wir Krusen!

Sechs Tore! 4:2 im Elferschießen! Mit Vollgas düsen die Bremer durch die Dortmunder City, immer Richtung Autobahnauffahrt Berlin. Mit Pizza und zwei Brüdern auf der Rückbank. Holte Snacks und Sixpacks für die ganze Bande: der Ticker.

20:30 Uhr

Herzlich willkommen liebe Freunde. Heute ist "Do or Die". Sekt oder Selters. Super Bowl oder Super RTL. Salz in der Suppe oder Suppentrulli. K.O.-Spiel. Einer wird gewinnen. Und der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Nehmt das, Ingo Lenßen und Barbara Salesch.

20:34 Uhr

Alex Bommes am Mikro. Nie sah Dominik Klein neben ihm so sehr wie Thomas Hitzlsperger aus.

20:37 Uhr

Florian Kohfeldt im Interview, warnt vor den "Zwischenräumen". Noch eine Frage mehr und er warnt vor Zahnstein und Karies auf B4 und C3.

20:40 Uhr

Kommen wir zu den Aufstellungen; hier der BVB: Oelschlägel - Hakimi , Weigl , Toprak , Diallo - Witsel , Delaney - C. Pulisic , Reus , Guerreiro - M. Götze. Und ja, richtig gelesen, aufgrund von Krankheitsausfällen steht im Tor des BVB ein Ex-Bremer namens Eric Oelschlägel. Ist das der beste posthume Loriot-Gag überhaupt?

20:42 Uhr

So spielt Werder: Pavlenka - Langkamp , Sahin , Moisander - Gebre Selassie , Bargfrede , Augustinsson - M. Eggestein , Klaassen - M. Kruse , Rashica. Die Berufe der Spieler wird ihnen gleich Rolf Töpperwien durchgeben.

20.44 Uhr

Außerdem mit im SVW-Kader, aber zunächst nur im Bremer Block: Ben Galo. Dafür dutzendfach dabei. Feuer frei zur Partie.

1.

Ha! Der Pokal hat gar kein eigenes Gesetz: Anstoß.

2.

Und sofort lässt Dortmund den Ball durch die eigenen Reihen laufen, ganz sicher, ohne Körperkontakt, keine Schrittfehler. Bremen wird zum ersten Mal rund um den Sechzehner eingekesselt. Noch ein bisschen Mallorca-Mucke und Sophie Passmann ist verliebt.

4.

Philipp Bargfrede besetzt heute den Job eines Sanitärtechnikers mit fragwürdigen Absichten: Verfolgt irgendjemanden bis auf die Toilette.

5.

Oelschlägel, der Torwart, der es bis eben selbst noch nicht wusste, will die Mauer stellen. Toprak dazwischen: »Hömma Junge, kümmer' du dich mal um deinen Scheiß«

6.

Und jetzt? TOOOOOOOOR für Bremen. Weil Max Kruse das Ding einfach mal reinwemmst in den Sechzehner. Und Milot Rashica wie einst Günter Schabowski: Sorgt für die entscheidende Wende. Weil er den Fuß einfach mal hinhält. Und der Ball gegen die Laufrichtung von Oelschlägel einschlägt.

8.

Dortmund jetzt wie ein Klavierspieler in den Anfangsminuten: Versucht in den Rhythmus zu kommen. Dabei weiß jeder Bremer, der schonmal am Hauptbahnhof war, wo das Metronom steht.

10.

Unverständnis für den DHL-Claim auf der Werbebande: »Jederzeit Pakete abholen«. Würde mich freuen, wenn der in der 90. Minuten beim Stand von 0:3 umspringen würde auf: »Boah, ist das ne Packung«

12.

Wäre natürlich trotzdem blöd, wenn Dortmund heute verlieren würde. Weil dann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel Lucien Favre stur seine Kündigung einreichen würde. Weil man verloren hat, und ein paar Spieler krank waren, und er ganz sicher nicht Schuld. Und dann würde Dortmund wieder abschmieren, und Bayern doch noch Meister. Und Schuld? Ist Werder Bremen. Wie der beste Freund, der einen kurz vorm Date noch zum Saufen überredet. Na herzlichen Dangjsfklsdfkk, ach, is' auch egal.

14.

Frage: Wie viele geniale Pässe muss Mario Götze noch spielen, wie viele Hacken-Solo-Tore schießen, wie oft zusammen mit Marco Reus vor der Süd jubeln - bevor nicht jeder Kommentator bei Nennung seines Namens auch noch gleich die »Leidensgeschichte« der letzten vier Jahre erzählt?

16.

Es ist ja nicht nur Eric Oelschlägel - der Torwart auf der Dortmunder Bank heißt tatsächlich Luca Unbehaun. Und beide haben natürlich den großen Vorteil, dass sie irgendwann die Karte ausspielen können: "Ach Schatz, ich liebe dich so sehr, diese Hochzeit mit dir bedeutet mir so viel - ich nehme deinen Namen an!"

18.

Götze im Abseits. Und zwar mit ganzem Körperumfang. So klar war die Entscheidung.

19.

Nur Spaß: Jetzt sprintet er wie einst 2010 wieselflink über die rechte Seite und gibt scharf rein, aber Pulisic kommt nicht an den Ball. Ein guter Vorgeschmack auf seine Zeit bei Chelsea.

21.

EIL - Jetzt passiert das, wovor Max Eberl und Dieter Honeß immer gewarnt hatten: Lucien Favre völlig verzweifelt auf dem Weg zum Flughafen Holzwickede. "Ich mache nischt mehr mit diese Mist“. - EIL

22.

Zorc und Watzke nehmen die Verfolgung auf.
Derweil übernimmt Teddy de Beer das Coaching. Schickt Günter Kutowski zum Warmmachen.

25.

Der BVB immer wieder mit schnellen Vorstößen, aber ohne letztendlich die passenden Mitstreiter zu finden - wahlweise der Hubertus Heil oder Jens Spahn des DFB-Pokals.

27.

Bargfrede heute übrigens ein so souveräner Abräumer - zwei Stunden nach einer WG-Party von Rolf Eden, Keith Richards, Jordan Belfort und Uschi Obermaier hätte er die Bude wieder blitzblank.

29.

Kaum schreibt man es, kriegt Bargfrede direkt Gelb.
- EIL - Favre nun am Flughafen angekommen, zieht direkt schnellen Schrittes zum Securitiy-Check. Watzke im Vollsprint hinterher. Legt ihm Plastiklimonadenflaschen in den Trenchcoat. Schreit: »Mehr als 100 Milliliter ! Mehr als 100 Milliliter! Er darf nicht einchecken.« - EIL

32.

Auf dem Platz derweil Riesenchance für Bremen: Klaassen mit dem Ball in die Mitte, da ist Eggestein, aber verzieht um ein paar Meter. Langsam dämmert es: Die Bremer wollen hier tatsächlich gewinnen. Schauen die denn gar keine Bundesliga?!

34.

Aha. Es ist heute also Axel-Witsel-Tag in Dortmund. Weshalb alle mit seiner Frisur herumlaufen. Ein Trend, den Kollege Ulrich (rechts) und ich gerne mitgehen: 

 

36.

Diallo im Eins-gegen-eins mit Maxi Eggestein. Hüpft von einem Bein aufs andere, macht sich ein bisschen lächerlich, als wüsste er nicht genau, ob er Eggestein zum Tanz laden oder lieber mal Pinkeln gehen sollte. Sieht also ziemlich so aus, wie wir bei unserem Abiball. Das wird lustig, wenn er sich später die Zigarre ansteckt. 

39.

Bremen weiter wie ein übermotivierter Skatspieler: Gibt fleißig Kontra. Hoffentlich überreizen sie ihr Blatt nicht. 

42.

Absolut bester Spieler bisher: Philipp Bargfrede. Der endlich seine Position gefunden zu haben scheint, nachdem ihn Kohlfeld heute quasi als Libero aufbietet. Läuft kreuz und quer über den Platz, gewinnt Zweikämpfe, wo Zweikämpfe gewonnen werden müssen, und spielt nebenher noch spieleröffnende Pässe. Wann bricht sich Bargfrede den Arm und spielt mit Dreieckstuch weiter?

43.

Freistoß Bremen. Doch im Tor des BVB hält Oelschlägel. OELSCHLÄGEL - wenn wir uns nur ein einziges Mal einen englischen Kommentator wünschen dürften, dann jetzt.

44.

Klar, für Bremen wäre so ein Sieg nach all den gebeutelten Jahren natürlich auch wichtig. Endlich wäre man wieder wer. Und wenn es nur DFB-Pokal-Viertelfinalist wäre. Aber sie spielen hinten, als stünden Thomas Schaaf und Dieter Eilts auf dem Platz. Oder wenigstens Paul Stalteri. Auf der Bank sitzt ein Trainer aus den eigenen Vereinsreihen. Und Rashica/Kruse bilden eine echte Doppelspitze. Ob Claudio Pizarro wohl gleich sein Handy zückt und seinem alten Freund schreibt: »Toni, ich glaube, es geht wieder los.« - »Oh nein, Ailton nicht schon wieder Dschungelcamp!«

45.

Und wo sind sie jetzt, die Handball-Fans? Sie sitzen im Stadion und hängen »Glandorf«-Plakate auf.

45.+2

»Brych lässt diesen Freistoß noch ausführen...«

45.+3

Und es musste ja so kommen: TOOOOOOOR für Dortmund. Weil sich Reus den Ball zum ersten Mal in aller Ruhe hinlegen darf. Und er, dem ja aktuell alles gelingt - Tore schießen, Tore vorlegen, gesund bleiben - der wahrscheinlich auch eine Führerscheinprüfung ablegen könnte (blind), trifft. Per Freistoß. Und Lucien Favre steht am Gate und überlegt nochmal: »Agi, isch mach weiter. Isch 'abe Mission.« 

21.37 Uhr

1:1 also. Und Pause. Weshalb Bommes sagt: »Es könnte dramatisch werden.« Und in die Tagesthemen gibt - der Brennpunkt unter den Pokalspielen. 

46.

Anpfiff. Das System von Bremen heute: Kick and Rushica.

48.

Reus muss raus. Wird nach diesem Tor wohl in der Tate Modern ausgestellt.

50.

Julian Weigl, der kompromisslose Innenverteidiger, jetzt neuer Kapitän des BVB. Sätze, die vor wenigen Wochen noch so wahrscheinlich klangen wie "Heidenheim steht im Viertelfinale!"

53.

Kruse holt sich die Kugel an der rechten Außenbahn, schickt ihn lang, zieht im Vollsprint nach, Gebre Selassie legt ab - auf Kruse - und der hält aufs Tor. Oelschlägel hält. Doch wie bosshaft sich Kruse da durchs Mittelfeld tankt, bringt ihm ein Diplom-Examen mit Auszeichnung an der Pavel-Nedved-Universität für angewandte Spielfeldbeherrschung ein.

56.

Alcacer - übrigens für Reus in der Partie - reibt sich vorne auf. Doch die Bremer machen dicht, lassen nichts zu und agieren mit der alten Juventus-Turin-Methode: Sie verschieben gekonnt.

59.

Könnte jetzt zäh werden, alle Bremer in der eigenen Hälfte und Dortmund vermisst jetzt schon Reus für die besonderen Momente vorne drin. Wenn hier nicht bald Flemming Povlsen kommt, kann sich Teddy de Beer seinen Interimsjob in die nach hinten gegelten Haare schmieren.

62.

Immerhin: Florian Kohlfeldt nur noch eineinhalb Siege davon entfernt, dass ihn niemand mehr falsch schreibt.

65.

Harnik kommt für Rashica. Aber der Albaner kann erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Hat es so gemacht wie eine Schauspielklasse aus meinem Heimatort: ordentlich Theater.

68.

1:1 - Werder damit weiterhin um ein Auswärtstor vorne.

70.

Jetzt Aki Watzke im Bild. Ist nur noch einen Stone-Island-Pullover davon entfernt, gegen den BVB-Marketing-Chef zu opponieren: »Solche wie ihr machen unseren Verein kaputt!!« Watzke ab, muss noch Szenegeflüster verteilen. 

73.

Hakimi, Weigl und Toprak schieben sich den Ball zu, suchen nach einer Lücke. Man muss froh sein, wenn niemand vom KGB auf der Tribüne sitzt und die Drei nach dem Spiel abwirbt, so sehr haben sie das Geschehen hier gerade unter Kontrolle.

75.

Was das ist? Das ist der Freifahrtschein, den Brych gerade Werder Bremen ausgestellt hat.

77.

Aber keine Sorge, Lucien Favre wird heute Abend nicht fliegen. Er hatte bei Germania gebucht.

80.

Im Dortmunder Stadion ist es so leise, man kann hören, wie Aki Watzke sich die West-Kippen stopft.

82.

»Es ist spannend, wenn auch nicht hochklassig«, sagt Gerd Gottlob. Was die direkte Frage anschließt: Wenn Atheisten bei der Hochzeit den Namen Gottlob annehmen müssten, würden sie dann lieber Oelschlägel heiraten?

85.

»Noch mal der Hinweis«, frohlockt Gottlob jetzt. »morgen 12:15 Uhr alpine Ski-WM.«
Kunden, die diesen Artikel angeschaut haben, schauten auch abends: Leipzig gegen Wolfsburg.

87.

Fresitoß Kruse - und Riesenparade von ÖLSCHLÄGEL. Hält den Ball so souverän, als wäre es ein Umlaut.

89.

Delaney mit dem Kopf an die Latte - wird es jetzt etwa noch mal ein Fußballspiel?

90.+1.

Favre beugt sich wieder über den Koffer. Socken? Check. Zahnbürste? Check. Topfreiniger? Check. »Ich muss konzentriert sein. Bis Holzwickede, dann nach Hause, dasistklar.« Er geht noch eben "Rei in der Tube" holen. Zorc kommt vorbei. Fragt: »Wem gehört der Koffer?« Reus von der Bank: »Steht doch drauf.« Zorc: »Ah ok, einem gewissen Herrn Samsonite.«

90.+3.

Abpfiff. 1:1. Hätte auch andersrum stehen können.

22:42 Uhr

Gut, das ist natürlich unfair. Dortmund bringt jetzt einfach Philipp und Bruun Larsen. Und Werder? Da kriegt Pizarro gerade den ersten Krampf auf der Auswechselbank.

91.

Anstoß, der dritte. Und ja, haha, der Pokal und eigene Gesetze .. naja, Sie wissen schon. 

92.

Entschuldigt uns, hier fiel gerade der Name »Almeida«. Kollege Ulrich hat sich wohl auf die Fernbedienung gesetzt und jetzt läuft History Channel. 

92.



94.

Werder verteidigt weiter mit allem, was Werder hat. Was heißt: Langkamp, Bargfrede und Moisander. Und wenn »Grundsolide« Pokale gewinnen würde, könnte die Bremer jetzt schon ein Hotel in Berlin buchen. Aber leider wird »Grundsolide« meistens in der 119. Minute verarscht und muss sich danach anhören, dass man toll gekämpft und trotzdem verloren hat. Lasst es euch gesagt sein. Wir haben gerade Peter Pekarik gefragt.

96.

Keine der beiden Mannschaften geht hier gerade ein Risiko ein. Gut, klar, können den Punkte jeweils gut gebrauchen. 

97.

Dortmund-Fans, wenn sie ihre Mannschaft vor und nach der Winterpause sehen:

100.

Aha, Favre bringt den nächsten Spieler, der heute qua Kopfbedeckung besonders gefeiert wird. Die Da-Hut-Träger freuen sich. 

103.

Noch eine Halbzeit so ein Gekicke und die ersten Algerier wedeln mit Geldscheinen. 

104.

Wow, so wie Kruse gerade Mo Dahoud den Weg abgeschnitten hat, bin ich mir sicher, dass ich ihn schon mehrfach morgens in Berlin gesehen habe. Als Schulklasse. Links auf der Rolltreppe, direkt danach nach dem Weg suchend: Einfach stehen bleiben.

105.

Tja, und während wir schon an Elfmeterschießen und Sensation dachten, steckt Dortmund noch einen letzten Pass durch. Auf Pulisic. Der ja quasi schon weg ist. Und cool gegen Pavlenka einschiebt. TOR für Dortmund! 2:1. Und vielleicht werden sie Pulisic dafür bald ein Denkmal bauen. Gleich neben die Zorc-Statue, dafür, dass er ihn verkauft hat. 

105.

Und weiter gehts

107.

Und TOOOOOOOOOOR - 2:2 PIZZA-Dienst kurz vor Mitternacht - es fühlt sich an, als wäre ich wieder Student.

109.

Jetzt Chance BVB - Pavlenka !!!! Erst 40 Minuten Abtasten ohne Erfolg, bis die Kraft nachlässt - wie beim Engtanz in der Schuldisco, wenn der DJ nur die Celine Dion-CD da hat. Und dann findet er die Scheibe tatsächlich: KISS - I was made for loving you.

111.

Auf beiden Seiten dieser Pokalabend wie ein sehr schmutziger Schmuddelfilm: Two Goals, One Cup.

112.

Jetzt Freistoß für den BVB in aussichtsreicher Position - ALCACER - oooooh - nur knapp vorbei. Offener Schlagabtausch jetzt hier wie bei Jan Ullrich im Fincagarten.

113.

UND TOOOOOOOOOOOOOOOR!!!! Philipp setzt sich über rechts durch, Hakimi schließt ab - DREI ZU ZWEI - Dortmund mit dem Sieg in Fürth nach Verlängerung, dann 3:2 n.V. gegen Union - jetzt 3:2 n.V. Sie lieben Verlängerungen - hoffentlich schauen sie nie in meinen Spam-Ordner.

115.

Johannes Eggestein nun in der Partie. Ein Jungscher neben dem Oldie Pizarro soll jetzt doch noch das Wunder schaffen. Derweil große Aufregung bei den Bremern über den Schiedsrichter, sie fechten die Entstehung des 3:2 an. Doch heute keiner im Kölner Keller. Was prinzipiell auch wieder keinen großen Unterschied ausmacht.

117.

Schuss Klaassen - Eric Oelschlägel wehrt ab. Flat Eric!

118.

UND TOOOOOOOOOOOOOOOOR! Harnik per Kopf nach der Ecke ! DREI ZU DREI! Dreimal ist Bremer Recht.

119.

Und Oelschlägel sieht nicht gut aus. Ausgerechnet er. Wie schlimm ist dieses Debüt in der nach oben offenen Zoltan Sebescen Skala ??

120.

Eggestein kommt noch einmal vors Tor - geblockt. Und dann ist Schluss - 3:3. Elfmeterschießen! Wenn man diese Verlängerung in Pullen füllt und ext, wäre das selbst für Hulk Hogan zu stark.

23:19 Uhr

Wenn ich Jiri Pavlenka gerade richtig verstanden habe, hat gar nicht der FC Augsburg Jens Lehmann verpflichtet.

120.

Pokaleval in Dortmund!

Dortmund 0:0

Paco Alcacer - funktioniert endgültig nicht mehr als Joker.

Bremen 0:1

Der Pizzadienst kommt - und liefert.

Dortmund 0:1

Pavlenka hält! Und bringt damit alle, also keinen, zum Schweigen, die im Sommer noch Oelschlägel gefordert hatten.

Bremen 0:2

Eggestein - souverän links unten rein. Maxi-mal getroffen

Dortmund 1:2

Witsel trifft mit der Unterstützung von zweitausend verkauften Perücken. So romantisch. So toll.

Bremen 1:3

Klaassen für Werder - ganz cool links ins Eck. Hochklaassig!

Dortmund 2:3

Weigl lässt Pavlenka am Weiterkommen schnuppern. Haut ihm dann die Faust, die ein Ball ist, ins Gesicht. 2:3.

Bremen 2:4

Max Kruse kann es entscheiden. Und er macht es !!!!! Werder im Viertelfinale !!!

23:27 Uhr

Kruse rennt direkt zum Bremer Block und die gesamte Truppe hinterher, sie springen auf den Zaun, umarmen die Fans, umarmen sich. Ist das das größte Wunder von der Weser, das eigentlich das Wunder von der Emscher ist.

23:31 Uhr

Alcacer weint, während Pizarro und die Bande herumtollt. Es ist nicht ganz zu verstehen, aber wahrscheinlich singen sie den Klassiker: »Wir sind die Coolsten, wenn wir Krusen«

23:35 Uhr

Nun Kruse im Interview, neben Pizarro. »Ist mir scheißegal, wer jetzt kommt, wir müssen eh überall hin.«, sagt Kruse. »Wir wollen nach Berlin«, sagt Pizarro. Ich kann mir nicht helfen, aber die beiden Typen wäre auf unserer Top50 von Leuten, die unseren Junggesellenabschied organisieren könnten. Ach was, von mir aus auch die Scheidung und die Beerdigung.

23:42 Uhr

Wir verabschieden uns. Welch ein Abend! Wir wissen nicht mehr, wie wir heißen, können nun aber zwei Namen schreiben.
Eric Oelschlägel.
Florian Kohfeldt.

Gute Nacht!