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Amateure – Profis 0:0
Tag der Amateure

9:49 Uhr

Guten Morgen, ihr Ama­teure! Oder wie Walter Sobchak es sagen würde: You bunch of fucking ama­teurs!“

9:51 Uhr

Ein Hallo auch an alle neu dazu­ge­kom­menen Ber­liner, die nor­ma­ler­weise um 10 Uhr noch auf irgend­wel­chen Secret-Raves oder in Dar­krooms abzap­peln. Ja, ihr ahnt es, Sperr­stunde und Par­ty­verbot ist nur halb so schlimm mit dem Ü32-Senioren-Pokal­spiel Grün­auer BC gegen BSV Al-Der­sim­spor.

9:55 Uhr

Unser rasender Reporter Carl Win­ter­hagen meldet aus Grünau: Als einer beim Warm­schießen drei Bälle in den Winkel zim­mert, raunt sein Mit­spieler: Immer langsam, Leute. Sonst denken die noch, wir könnten schießen!‘“ Stimmt, denkt der Spieler und zim­mert danach drei Bälle absicht­lich in die Hecke. Pep Guar­diola, der zufällig vor­bei­ge­kommen ist, notiert: Kann leider doch nicht schießen. Auch in Grünau kein neuer Zehner für uns.“

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10:00 Uhr

Es gab übri­gens ein paar coro­nabe­dingte Aus­fälle. Aber wir haben noch einige Lecker­bissen für euch im Pro­gramm. Unser Reporter Jonah Bleuel ist bei Blau-Gelb Fal­kensee II gegen VfL Nauen II. Die Kol­legin Sabrina Esser bei TSV Hei­mat­erde gegen TuS Mün­del­heim III. Und Tobias Finger erlebt gerade den Anpfiff beim Spiel STV Holz­land Alt­se­nioren gegen die SG VfR Ein­tracht Nord /​SSV Käs­torf War­menau /​SSV Vel­stove II. Die Aus­wärts­fans singen sich schon seit Minuten warm: Es gibt nur eine SGV­fRENSSVKWSSVV Zwei!“

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10:06 Uhr

Die letzten Male tren­dete der Hashtag #tagd­er­a­ma­teure auch im Home-Video-Bereich. An dieser Stelle also auch an die Hobby-Oben-Ohne-Fans ein großes Hallo! Auch in Grünau oder bei den Holz­land Alt­se­nioren gilt: Alles kann, nichts muss! 

10:08 Uhr

Kol­lege Carl meldet sich aus Grünau nach dem 1:0 für das Heim­team. Der geschla­gene Tor­hüter zürnt: Ihr schlaft ja noch alle!“ Was man halt Sonn­tag­mor­gens um 9 oder 10 Uhr so macht.

10:09 Uhr

Der Fan­block in Grünau bleibt heute leer.

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10:12 Uhr

Und wie immer gilt beim Ama­teur­fuß­ball: Der Lini­en­richter hat zwei Fahnen dabei. Heute hat er sogar ein paar Ziga­retten dabei. Ach, dass er eigent­lich Trainer von Grünau ist, könnte man auch noch erwähnen.

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10:15 Uhr

Der Lini­en­richter, äh, der Trainer beor­dert einen Grün­auer Ersatz­spieler zu sich. Pro­blem: Die Spie­ler­bank ist auf der anderen Seite des Feldes. Ermu­ti­gende Worte seiner Mit­spieler: Wahr­schein­lich sollst du ihm nur einen Tee holen.“ Oder ein Bier. Oder eine neue Schachtel Kippen.

10:22 Uhr

In der Kabine der Holz­land Alt­se­nioren ergreift der Trainer das Wort: Heute kommt der Spit­zen­reiter. Wir können also davon aus­gehen, dass ein etwas stär­kerer Gegner auf uns wartet.“ – Wie jede Woche also.“
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10:27 Uhr

Grünau, so infor­miert unser Reporter Carl, spielt in der Ber­liner Senioren-Ver­bands­liga regel­mäßig gegen den einen oder anderen Bun­des­liga-Alt­star. Die haben es immer noch richtig drauf“, erzählt Spieler Andreas und fügt an: Chinedu Ede hat sich letzte Saison gegen uns in der Halb­zeit aus­wech­seln lassen, weil es ihm zu lang­weilig war.“

10:29 Uhr

Jetzt wird’s bri­sant. Auf der Schwe­riner Pausl­höhe fragt unser Mann Felix Gropper eine Spie­lerin: Dürfen wir foto­gra­fieren?“ – Ant­wort: Nur, wenn ich nicht zu erkennen bin. Ich bin noch krank­ge­schrieben!“ Wir ver­zichten an dieser Stelle darauf, die Spie­lerin näher zu beschreiben.

10:33 Uhr

Felix darf mit in die Kabine, wo Trainer Pepe das Spiel mit Mathe­matik erklärt: Wenn wir vorne zehn ver­bal­lern, aber einer geht rein und hinten kriegen wir keinen, dann haben wir trotzdem gewonnen.“ Wer hat noch mal gesagt, der moderne Fuß­ball sei kom­pli­zierter geworden? 
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10:39 Uhr

Kurzer Schwenk rüber zu den Holz­land Alt­se­nioren. Zuschauer: Wie lange läuft das Spiel schon?“ – Ersatz­spieler: Eine Ziga­ret­ten­länge!“

10:41 Uhr

Dann ist Halb­zeit bei den Holz­land Alt­se­nioren. End­lich kommt auch der Obmann, wird zur zweiten Halb­zeit ein­steigen. Sorry, hatte die Kinder. Immer schwierig am Sonn­tag­morgen.“ – Kabi­nen­schlüssel schon geholt.“ – Klar, ziehe mich um jetzt…“ (Ziga­ret­ten­pause.) „…dann schieße ich uns zum Sieg.“

10:45 Uhr

Der­weil in Grünau. Die Gast­geber führen in einem eher unan­sehn­li­chen Kick knapp mit 2:1. An der Sei­ten­linie macht sich etwas Sorge vor einer Ver­län­ge­rung breit: Noch 30 Minuten länger kann ich mir das nicht angu­cken!“, tönt der Co-Trainer.

10:51 Uhr

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte ist Holz­land nur hinten drin. Von der Sei­ten­linie nör­gelt einer: Das ist ja wie beim HSV zugu­cken.… ohne Ter­rodde.“

11:02 Uhr

Wenn ein Spiel der Alt­se­nioren um 10 Uhr beginnt, dauert eine Halb­zeit übri­gens nur 30 Minuten. Um Kräfte zu sparen? Nein, weil der Früh­schoppen nur bis 12 Uhr geht. 

11:08 Uhr

Soli­da­rität in der Kreis­klasse. Schöne Grüße aus Holz­land. 

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11:11 Uhr

Beim Fight Holz­land gegen die SG VfR Ein­tracht Nord /​SSV Käs­torf W. /​SSV Vel­stove II fällt echt das 1:2. Der Tor­hüter erklärt das Gegentor sach­lich: Den Ersten habe ich schön an die Latte gelent, den zweiten habe ich gehalten.“ Und den dritten? Nicht mehr gehalten.“

11:16 Uhr

Holz­land steht vor der Nie­der­lage Auf einen letzten erfolg­losen Sprint zum Ball folgt die unge­schminkte Wahr­heit: Mann, mit 39 hät­test du den noch gekriegt. Was ist pas­siert mit dir? Erst Vater geworden, dann 40 geworden, dann langsam geworden. Du hast dich echt ver­än­dert.“

11:19 Uhr

Der Kol­lege Tobi Ahrens ist auch unter­wegs heute. Er schreibt: Grüße aus Pankow. Wo nor­ma­ler­weise Kol­lege Ulrich seine Bahnen zieht, spielt Reh­berge II heute gegen Ein­heit zu Pankow II. Pokal­spiel. Platz ist tief, bezie­hungs­weise: Genau richtig für 18er Alu.“

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11:20 Uhr

Ich muss mal eben da hin! Mal eben nach Ost­berlin. Warum der Kol­lege Ron Ull­rich heute nicht spielt bei Ein­tracht Pankow? Hat ges­tern um 23:01 Uhr gegen Corona-Auf­lagen ver­stoßen, als er ein Radler auf seinem Balkon öff­nete. Danach Heli­ko­pter­ein­satz und BKA. Ull­rich schickt aus der Zelle Grüße an die Jungs in Pankow: Geht mir gut, aber pass mir auf den Neuner auf, der hat mal höher gespielt.“
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11:28 Uhr

Lange nichts mehr aus Grünau gehört. Wir rufen Außen­re­porter Carl, der schreibt: Nach 11 Minuten pfeift der Schiri die erste Hälfte der Ver­län­ge­rung ab. Hat anschei­nend noch Anschluss­ter­mine. Durch kommt er damit aber nicht. Nach kurzer all­ge­meiner Ver­wir­rung wird für 4 Minuten noch mal ange­pfiffen.“

11:30 Uhr

Nach dem Holz­land-Spiel kurze Dis­kus­sion über (un)nötige Härte. Klar. Wenn dir einer auf die Nerven geht, dann haust du den mal um.“ Ein­wurf des Mit­spie­lers: Ich wech­sele am 1. Januar die Abtei­lung, und der 10er vom Gegner wird mein neuer Chef.“ Ja, und?

11:33 Uhr

End­phase beim Pokal­spiel in Grünau. Das 2:3 fällt in der 117. Minute. Ein­zelne Grün­auer geben an der Sei­ten­linie bereits auf und machen sich auf den Weg ins Ver­eins­heim: So, ick geh ein Bier trinken jetze. Macht ja keen Sinn mehr hier.“

11:38 Uhr

Was macht man drei­ein­halb Stunden vor dem Anpfiff beim SV Wöll­misse? Klar, Mann­schafts­essen. Thomas Tuchel, der zufällig im Raum ist, erleidet einen spon­tanen Schwä­che­an­fall, als er die Koh­len­hy­drate sieht. 

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11:41 Uhr

Kol­lege Carl schreibt: Abpfiff in Grünau. Ent­täu­schung mischt sich mit Erleich­te­rung: End­lich! Ich hab meiner Frau gesagt, ich bin um 11 Uhr zuhause.“ 

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11:45 Uhr

Außen­re­porter Felix Rath­felder schreibt: Herz­li­chen GuMo aus Wil­mers­dorf.“ (GuMo sagen junge Leute statt Guten Morgen.) Und weiter: Ich berichte ab 12:15 Uhr aus dem Stor­chen­nest des BSV. Heute auf dem Pro­gramm: Pokal­kra­cher des Bezirks­li­gisten vs. Blau-Weiß 1890. Blau-Weiß läuft als Ober­li­gist als abso­luter Favorit auf – oder wie man hier als Anhänger vom BSV sagt: Wir werden ver­lieren.‘ Erfri­schend: die Mann­schafts­auf­stel­lung wird nicht von einem Sponsor prä­sen­tiert, son­dern stil­echt am Klemm­brett.“ Oliver Bier­hoff, der zufällig vor­bei­ge­kommen ist, erleidet eine Schock­starre. Danach stam­melt er: Also, äh, können wir hier nicht irgendwo ein Coca-Cola-Logo hin­kleben?“

11:49 Uhr

Auf der Schwe­riner Pauls­höhe fällt das 0:2. Resi­gna­tion auf der Bank, Stille im Sta­dion“, schreibt unser Mann vor Ort. Aber ans Auf­geben denkt nie­mand. Eine Schwe­ri­nerin nimmt den Ball 20 Meter vor dem eigenen Tor an, die nächste Geg­nerin steht 15 Meter ent­fernt. Eupho­ri­scher Ruf aus der Schwe­riner Dele­ga­tion: Jetzt habt ihr sie!‘ “

11:52 Uhr

Der­weil Unter­hal­tungen auf der Schwe­riner Tri­büne: 11 Freunde sind das nicht so Kin­der­hör­bü­cher?“ – Nee, das sind 5 Freunde“ – Ich bin auf der anderen Seite der Mauer groß geworden, für mich sind das alles West-Erzeug­nisse“.

11:57 Uhr

Unsere Repor­terin Chris­tina Hanzen ist in Bin­ger­brück, wo heute das Spiel SG Kempten/​DietersheimII gegen SG Harx­heim/Gau-Bischofs­heim II steigt. Sie schreibt: Der Kunst­ra­sen­platz wird lie­be­voll Kalt-Nag­gisch genannt.“ Warum? Ein Zuschauer erklärt: So kalt, wie wenn du nag­gisch im Wind stehst.“ 

12:01 Uhr

In Bin­ger­brück machen sich die Spieler warm. Der Trainer ruft: Jungs, auch Bewe­gung ohne Ball.“ Die Spieler schauen ungläubig, als wäre gerade ein Ele­fant auf einem Auto­scooter vor­bei­ge­fahren. 

12:04 Uhr

So, erste Ticker­schicht ist vorbei, ich (Din­kelaker) löse Bock ab. Der dreht erstmal das Trikot auf links und steckt sich ne Kippe an. 

12:09 Uhr

Die Nummer Drei von Harx­heim wird in Bin­ger­brück laut­stark vom Trainer zurück beor­dert. Ent­schul­di­gender Ruf nach draußen: Ja sorry, ich ver­gesse immer, dass wir Drei­er­kette spielen!“

12:12 Uhr

Kol­lege Fre­de­rick meldet sich aus Edertal in NRW. Berichtet von einer idyl­li­schen Anfahrt über Hügel und Wiesen, die Worte Erho­lung“ und Pur“ fallen. Was komisch ist, weil wir mit Pur bes­ten­falls Toni Kroos ver­binden und nie nie nie Erho­lung. 

12:13 Uhr

Wie in jedem Jahr ris­kieren wir auch zum Tag der Ama­teure einen kurzen Blick auf die Auf­stel­lung:

TW: Alter Sack – LV: Ein­ziger Linksfuß – IV1: Treter – IV2: Erfah­rener Ex-Libero, RV: Ner­vöser Typ aus der A‑Jugend – ZDM1: Dicker Tech­niker, ZDM 2: Stu­dent (Pfer­de­lunge) – LA: Stutzen über den Knien – RA: Bunte Schuhe – ST1: Aggres­siver Typ (1,69 m), ST2: Unge­fähr­li­cher Schlacks (2,02 m)

12:15 Uhr

Kol­lege Kevin Albrecht berichtet aus dem Maschi­nen­raum des SV Wöl­misse. Team­sit­zung, die 5 Neu­zu­gänge werden natür­lich mit Fan­schals ein­ge­deckt. Zwi­schen­rufe aus der Mann­schaft: Geil, 5 Kisten!!!“

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12:22 Uhr

Was wohl nur der Gesprächs­partner vom Lini­en­richter weiß: Warum in Bin­ger­brück grade kein Abseits ange­zeigt wurde.

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12:23 Uhr

Bekomme der­weil die Nach­richt, dass in Wöl­misse gar nicht Kevin Albrecht für uns unter­wegs ist, son­dern dessen guter Kumpel Tobias Gebler. Ich bin ehr­lich: Hatte beim Blick auf die Spie­ler­pässe nichts gemerkt. Mein Fehler. 

12:30 Uhr

Nach­richt aus Holz­land von Kol­lege Finger: Ob wir nochmal kurz in die Kabine können, letzte Motive mit­nehmen? Oder kommen gerade alle aus der Dusche? Der 1. Vor­sit­zende fragt kurz nach, kommt wieder raus und teilt mit: Geht klar, sie haben zumin­dest Hand­tü­cher um. Zwi­schenruf von draußen: Tu dir das nicht an! Das sind ALT­SE­NIOREN. Bei Autos würde man ver­schrotten.“

12:32 Uhr

Anwei­sungen in Fal­kensee, auf­ge­schnappt von Kol­lege Jonah Bleuel: Spielt tief! (…) Nein, das andere tief.“

12:38 Uhr

Samy Hein­lein meldet sich aus Stotz­heim bei Hürth bei Köln. Wo, irgendwie logisch, der BC Hürth Stotz­heim zu Hause ist. Der laut eigener Aus­sage die wich­tigste Säule der Stadt“ ist, direkt neben Dennis und Wer wird Mil­lionär.“ Oder wie andere, berühm­tere Städte es aus­drü­cken würden: Wer nichts wird, wird Hürth.

12:40 Uhr

Und nie­mals ver­gessen: Auch Schieds­richter sind Men­schen. 

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12:43 Uhr

Aus der Kate­gorie nach­haltig wirt­schaften in der Kreis­liga:
Foul im Mit­tel­feld beim Spiel zwi­schen Bin­ger­brück und Harx­heim, besorgter Kom­mentar von draußen: Haben wir kein Eis­spray?“ Ant­wort: Das steht grund­sätz­lich in der Kabine. Dann wird es auch nicht leer.“ 

12:46 Uhr

Bru­tale Offen­heit vom Schieds­richter in Klein Sis­beck, der sich dem Kol­legen Finger vor­stellt: Ich bin der, der das Spiel nachher ver­pfeift!“ 

12:47 Uhr

Der Preis für die sub­tilste Schiri-Kritik geht nach Bin­ger­brück, wo ein Spieler wegen Belei­di­gung vom Platz gestellt wird. Zwei Minuten später ruft der Trainer: Ver­ehrer Herr Schieds­richter, ich würde sehr gerne wech­seln!“

12:50 Uhr

Auch in Bot­trop-Von­derort ist Fuß­ball DIE Sportart Nummer eins. Danach kommt erstmal lange nichts.

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12:52 Uhr

Als das Stor­chen­nest in Berlin-Wil­mers­dorf in Betrieb genommen wurde, rech­neten die Ver­ant­wort­li­chen mit tau­senden Zuschauern. Sie stat­teten das Sta­dion, nachdem es im zweiten Welt­krieg zer­stört worden war, mit einem Fas­sungs­ver­mögen von 50.000 aus. Völ­lige Utopie. Auf den gerin­geren Zustrom reagierte die ver­ant­wort­liche Poli­tiker aller­dings kreativ. In der Nord­kurve werden seit den 80ern auf einer Fläche von 250 Qua­drat­me­tern Reb­stöcke bepflanzt. Bis zu 320 Liter Weiß­wein können hier jähr­lich abge­füllt werden.

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12:54 Uhr

Der Sport­platz in Klein Sis­beck ist auch Ort des legen­dären Hacken­fall­rück­zie­hers von Hen­drik Mieske. Drang in den Straf­raum ein, Flanke in den Rücken, Fuß hoch – in den Winkel. Da spricht man heute noch von. Auch der Bruder des Tor­schützen: Jaja, er wurde geschubst, sonst wäre das nie pas­siert.“ Geschwis­ter­liebe.

12:57 Uhr

Hier eine kleine Check­liste für euch, falls ihr die Tasche für die Bezirks­pokal-Ach­tel­final-Aus­wärts­klat­sche noch nicht gepackt habt:

  • lan­gär­me­liges, wurst­pellen-artiges Unter­zieh­shirt in Tri­kot­farbe, das zwar cool aus­sieht, das ihr nach dem Spiel aber nur mit Hilfe eines acht­köp­figen Son­der­ein­satz­kom­mandos wieder vom Körper bekommt
  • diese komi­schen Schien­bein­schoner-Halter, die man über den Schien­bein­scho­nern, aber unter den Stutzen anzieht (falls ihr sie nicht findet: die liegen noch unge­wa­schen im Wäsche­korb, ihr erkennt sie am bes­tia­li­schen Gestank)
  • Nor­males Tape für den ver­ma­le­deiten Knö­chel
  • Gaffer-Tape für die kaputten Schuhe
  • Pfer­de­salbe
  • löch­riges Warm­machs­hirt, auf dem der Sponsor-Auf­druck immer mehr ver­blasst
  • Monster-Energy-Drink Ultra Para­dise
  • Haar­wachs für kurz vorm Spiel, was nach dem ersten Sprint und dem damit ver­bun­denen Schweiß­aus­bruch wie Feuer in den Augen brennt
  • Hand­tuch
  • Noch ein Hand­tuch für den Idioten, der neben euch sitzt und seins ver­gessen wird und dann euers mit­be­nutzen will
  • Duschgel
  • Spaß, ihr braucht kein Duschgel, ihr fragt wie in den ver­gan­gene 14 Jahren auch unter der Dusche, ob ihr euch ein biss­chen Duschgel leihen könnt

13:02 Uhr

Tobias Immick, Sport­li­cher Leiter vom SV Von­derort, mit zwei Sätzen, die ihn instant zum Lieb­lings-Sport­li­chen-Leiter der gesamten 11FREUNDE-Redak­tion machen: Bei meinen alten Ver­einen bin ich stets geflüchtet, wenn der Kunst­rasen kam. Ich habe auf Asche ange­fangen und werde auf Asche sterben.“ Lieber Tobias, falls du das liest: An welche Adresse können wir unsere Auto­gramm­wün­sche schi­cken? Und: Kennst du einen guten Täto­wierer? Haben end­lich eine Zitat-Idee für den Unterarm. 

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13:06 Uhr

Wort­ge­wal­tige Ana­lyse von Schwerin-Trainer Pepe nach dem 0:4 gegen War­ne­münde: Kacke!“

13:11 Uhr

Aus der beliebten Reihe Tri­bünen, die keine Rätsel auf­geben“: Der Pöbels­berg in Hürth. 

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13:15 Uhr

Der­weil freut sich Kol­legin Sabrina Esser über das Emp­fangs­ko­mitee beim TSV Hei­mat­erde. Und bittet um Ver­ständnis für ab jetzt even­tuell ver­wa­ckelte Bilder.

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13:19 Uhr

Next-Level-Expec­ta­tion-Manage­ment in Bin­ger­brück bei Kol­legin Hanzen:
Alter, wie falsch war der Ein­wurf?“
Kam aber zum Mann!“

13:25 Uhr

Pepe, Urge­stein in Hei­mat­erde, hat als Schieds­richter 3444 Spiele bestritten. Nur noch 1000, und es gibt Schnaps für alle!

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13:27 Uhr

Vor­be­rei­tung ist alles!

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13:28 Uhr

Ver­wir­rung bei Kol­lege Rath­felder in Wil­mers­dorf, der etwas ratlos der Halb­zeit­an­sprache des BSV bei­wohnt: Wir wollen die zweite Halb­zeit 1:0 gewinnen. Was nicht heißt, dass wir ein Tor schießen müssen, aber wir wollen hinten die Null halten und vorne einen machen.“ Logisch? Logisch!

13:29 Uhr

Foul oder kein Foul, was meint ihr?

13:32 Uhr

Zeit­spiel auf Cham­pions-League-Niveau vom Harx­heim-Tor­wart. Lässt sich vom Mit­spieler vorm Abstoß die Schnür­senkel binden. An beiden Schuhen

13:35 Uhr

Bitte nicht ver­wech­seln:
Ama­teure: 
lässig, sind aktiv aus Jux, sehen oft unsport­lich aus, über­ra­schen dann aber positiv, lassen die Kinder von anderen Men­schen in Ruhe, würden ihr Leben geben für anstän­dige Clubs wie den 1. FC Wacker 21 Lank­witz

Ani­ma­teure: stressig, sind aktiv aus Zwang, sehen oft sport­lich aus, über­ra­schen dann aber negativ, nerven die Kinder von anderen Men­schen, würden ihr Leben geben für unan­stän­dige Clubs wie Robinson

13:36 Uhr

Mar­tina Müller, Ex-Profi, Triple­si­e­gerin mit Wolfs­burg 2013, mitt­ler­weile auch für Holz­land am Ball. Warum Ama­teur­fuß­ball?

13:43 Uhr

Nach einem ersten Angriff vom BSV wird ein ein­zelner Fan in Wil­mers­dorf sofort eupho­risch: Weiß der Geier oder weiß er nicht, BSV ich liebe dich.“ Müder Kom­mentar von hinten: Niko, dein Vater sagt, du sollst das Auto bitte stehen lassen.“

13:52 Uhr

Eder­tals Nummer 19 spielt seit der F‑Jugend für die SF. Und ist jetzt 36. Der erzählt uns seit Jahren, dass er auf­hören will“, winkt der 1. Vor­sit­zende Schmeck ab. Seit diesem Jahr läuft er für die Zweite auf. Ein echter Gift­zwerg. Dem haben sie früher Hor­mone gespritzt, damit er noch ein biss­chen wächst.“ Haben sie bei Messi auch gemacht“, klug­scheißt Kol­lege Müller. Wir ver­muten: Ganz so gut ist Eder­tals Nummer 19 am Ende nicht geworden. 

13:55 Uhr

Schluss­phase in Fal­kensee, der Ton wird rauer.
Haltet mal die Fresse ihr da draußen!“
Halt doch selber die Fresse jetzt!“
Wir ent­schul­digen uns an dieser Stelle aus­drück­lich für den etwas über­mo­ti­vierten Kol­legen Bleuel am Spiel­feld­rand. Kommt nicht wieder vor.

13:59 Uhr

Top3-Ama­teur­ver­let­zungen

- auf­ge­schürftes Knie, noch nach Wochen fin­dest du Schotterkrümel und reißt sie zusammen mit Schorf und ein paar Haar­bü­scheln unter unmensch­li­chen Schmerzen raus, es suppt, es brennt, lange Hosen sind die Hölle

- auf­ge­schürfte Ober­schenkel-Außen­seite, wie beim Knie, nur kannst du zusätz­lich dazu auch noch beschissen schlafen und ver­saust jede Nacht das Laken

-Kater

14:03 Uhr

Freunde, auch von mir (Kol­lege Reich) ein herz­li­ches Wir müssen doch morgen alle zur Arbeit“. Hab extra kalt geduscht, mir ges­tern halb einen ange­soffen und schürfe mir jetzt die Knie an der Rau­fa­ser­ta­pete auf, um ins Ama­teur­fuß­ball-Ticker­fee­ling zu kommen. In diesem Sinne: Schi­riiiiiiiii.…“

14:05 Uhr

Hach, wun­der­barer Selbst­be­trug bei Hei­mat­erde: Die erste wird’s gleich richten“, so ein Kie­bietz auf der Tri­büne. Wir spre­chen uns nach dem 0:1 durch ein Eigentor nach miss­glücktem Befrei­ungs­schlag in der vierten Minute. 

14:07 Uhr

Safak­spor spielt mit neun Stür­mern, einem Libero und einem bemit­lei­dens­werten Tor­hüter. Als der Libero sich nach zwei Minuten ver­letzt, ist klar, was kommt. Doch die schnell her­aus­ge­spielte 3:0‑Führung wird noch in der ersten Halb­zeit leicht­fertig ver­spielt. Mit 3:3 geht’s in die Pause. Der Trainer auf 180, will nicht schreien, tut es aber doch: Hier kon­zen­triert sich keiner. Ihr guckt nur in die Kamera. Hier geht’s nicht um 11 FREUNDE, son­dern um drei Punkte!“

Wir fühlen uns etwas mit­schuldig.

14:10 Uhr

Selbst­be­schrei­bung: Statler und Wal­dorf von Holz­land.

Oder wie wir es nennen: Lebens­ziel. 

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14:12 Uhr

Eder­tals Erste macht sich in der Kabine bereit. Spieler: Trainer, sind noch Stutzen da?“ Trainer: Ein ein­zelner. Oder zwei abge­schnit­tene. Welche willste?“

14:15 Uhr

Unter­dessen ver­liert der Ber­liner SV am Ende mit 0:5: Wer aber noch Lust auf einen fuß­bal­le­ri­schen Lecker­bissen hat, um 15 Uhr spielt hier die Ü40“, so der Sta­di­on­spre­cher. Mmmmhhhhh, wer könnte da denn nein sagen?

14:17 Uhr

Ein Holz­land­spieler am Boden, windet sich wie ein Profi. Sun­dern spielt den Ball ins Aus. Kom­mentar von der Tri­büne: Ver­dammt, fair sind sie auch noch.“

14:20 Uhr

Kol­lege Max Neu­mann grüßt unter­dessen aus dem Müh­len­sta­dion in Ost­fries­land, wo gleich das Derby zwi­schen dem SV Große­fehn II und dem SC Eichen Wie­sens steigt. Aber mal was anderes: Gibt es eigent­lich den Begriff Sitz­scha­len­porn“? Und wenn nicht, darf ich ihn paten­tieren lassen?

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14:22 Uhr

Auch in Schliersee gehts gleich rund, wo sich der hie­sige TSV mit tat­kräf­tiger Unter­stüt­zung der Spieler ein neues Ver­eins­heim gebaut hat. Ich sach mal so: Wenn die Spieler des TSV das Spiel auch nur halb so gut auf­bauen wie sie das Ver­eins­heim auf­ge­baut haben, dann wird das hier heute gegen den SV Waa­kir­chen-Mari­en­stein eine deut­liche Nummer. 

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14:25 Uhr

Alte Regel: Woran erkennst du, dass du in der Kreis­liga kickst? Dein Keeper heißt Jumbo“. 

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14:28 Uhr

Eh großer Fan von der Auf­stel­lung, da passt ein­fach alles: Der alte Pit als Libero, der ver­rückte Baso, der wie bekloppt die Seite hoch- und run­ter­wetzt, Andi mit der Fünf, wahr­schein­lich gerade zurück aus einer Rot­sperre wegen einer Grät­sche von hinten an der Eck­fahne vor ein paar Wochen. Ich sehe sie alle bild­lich vor mir. Und auf der Bank noch Mimi, Typ kleine Zau­ber­maus, der in der Jugend mal beim höher­klas­sigen Lokal­ri­valen gekickt hat und im Trai­ning manchmal eine Ecke direkt rein­dreht. Der kommt dann in der 70. beim Stand von 1:4, viel­leicht hat er ja noch ne Idee. 

14:32 Uhr

Ha, Kol­lege Nölke wird vom sport­li­chen Leiter des SV Große­fehn, Tamme Bölts, erst einmal mit einem Son­der­trikot besto­chen. Für das Trikot wurden Spenden für einen guten Zweck gesam­melt, alle Spender finden sich mit ihrem Namen auf dem Trikot wieder. Tolle Sache, aber letzt­lich sind wir Jour­na­listen und der Objek­ti­vität ver­pflichtet, wes­wegen wir das Spiel natür­lich den­noch neu­tral begleiten werden und an dieser Stelle noch anmerken wollen, dass ooooooohhhhhhh du schöööööner SVG, schööööner SSSSVVVVGGGG, schöner SVG, SVG, SVG, Essss! VauuuuU! Geeeeee!

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14:36 Uhr

Ganz großes Kino in der Kabine des SV Große­fehn: Hier dürfen ins­ge­samt vier Spieler auf einem Kino­sessel platz nehmen. Die Tri­kot­num­mern sind natür­lich in die Sitze ein­ge­stickt. Geil. Und prak­tisch auch, wenn der Trainer in der Halb­zeit fragt, ob er eigent­lich im fal­schen Film ist.

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14:37 Uhr

- Jedes ver­fickte Mal klatscht das.“

- Komm, war Ball gespielt.“

- Ja. Und Kno­chen!“

14:41 Uhr

Richtig geil: Wenn du dir als Ama­teur­klub eine Sauna gönnst, aber der Bier­pong-Tisch muss ja auch irgendwo stehen und das ist ja eigent­lich ein biss­chen wich­tiger. Cheers an die Kol­legen vom SV Schliersee. Und: Wir nehmen die Her­aus­for­de­rung jeder­zeit an. Im Bier­pong und im Sau­nieren.

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14:44 Uhr

Kleine Frage in die Runde: Warum ist Ama­teur­fuß­ball eigent­lich so unfassbar sexy? 

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14:48 Uhr

Groß­chance STV Holz­land. Der 9er geht ins 1 gegen 1 mit Sun­derns Tor­wart, der geht runter, läs­siger Lupfer aus dem Fuß­ge­lenk – rechts vorbei. Das wäre die Mög­lich­keit gewesen, den ersten Ein­druck von heute morgen wieder wett­zu­ma­chen: Von ihm kam um 12.10 die Nach­richt in die Mann­schafts­gruppe, dass es etwas später werden könne, er sei gerade auf­ge­standen. Anpfiff 13 Uhr. Ent­fer­nung Wohnort zu Platz: 30 Kilo­meter.

14:49 Uhr

Der Ball rollt ins Sei­tenaus, direkt auf die Pfer­de­koppel neben dem Spiel­feld. Der 1. Vor­sit­zende des STV Holz­land: Wir müssten da mal situativ Strom auf den Zaun bringen können. Dann bringen wir die Füh­rung auch über die Zeit.“

14:52 Uhr

Ist ja bald Hal­lo­ween, daher hier ein Bild zum Gru­seln: 

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14:54 Uhr

Ost­fries­land has fallen! Im Kreis Leer fällt fast alles aus. Eigent­lich hätte hier um 15 Uhr das Top­spiel der Ost­fries­land­klasse B3 statt­ge­funden: Stern Völ­len­er­fehn gegen SuS Ste­en­felde. Aber dat isn Sumpf‘, sagt Platz­wart Udo. Ver­stehen wir nicht. Das sind genau die Platz­ver­hält­nisse, die wir brau­chen, um end­lich mal einen weiten Ball stoppen zu können. 

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14:56 Uhr

Holz­lands Zwote dreht das Spiel, gewinnt 2:1. Kurzer Kreis nach dem Spiel, Ansage vom Spie­ler­trainer: Leute, scheiß drauf, nach 0:1 zurück­ge­kommen, alles egal. Gewonnen!“ Oder wie der 7er es aus­drückt: Saufen!“

15:01 Uhr

Kennt noch jemand den Song Heaven is a Hal­fipe“ von OPM? Nun, aus gege­benem Anlass geben wir die Grün­dung einer OPM-Cover­band bekannt, um eine Cover­ver­sion namens Der Himmel ist eine Kreis­li­ga­tri­büne“ auf­nehmen zu können. Hach. 

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15:03 Uhr

Wow, was ein Asche­platz beim Spiel Post­sport­verein Sieg­fried Hom­born gegen SGP Ober­loh­berg III in der Kreis­liga C. Sieht aus, als hätte der Klub den selbst ange­legt, ohne Bagger und Raupe, son­dern ein­fach nur mit vielen, vielen wütenden Grät­schen.

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15:06 Uhr

Kabine und Platz trennen ca. 800 Meter Luft­linie, die Pass­kon­trolle findet prak­ti­scher­weise direkt auf dem Feld statt. So schnell ging das noch nie, ich war bis jetzt noch nie zu früh fertig“ wun­dert sich Schiri Lars Klin­gen­berg. Der fin­dige Konter unseres Repor­ters, er könne sich ja noch warm­laufen, irri­tiert ihn noch mehr: Warm­laufen? Hier? Das ist vierte Kreis­klasse mein Freund.“

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15:08 Uhr

Alles klar, der Post­sport­verein Sieg­fried Hom­born hat das Tri­kot­spon­so­ring durch­ge­spielt.

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15:09 Uhr

Kol­lege Tschirpke bei Ein­tracht Han­nover III gegen SG Limmer III. Beide Teams trennen nur wenige Kilo­meter, der Gegner ist kein Unbe­kannter. Wer der Favorit ist? Duell auf Augen­höhe: Beide gleich schwach.“ Kol­lek­tives Gelächter.

15:11 Uhr

Können wir das ins Internet schreiben? Tor­schütze des 2:1, die Nummer 6 des STV Holz­land.“ Können wir, bit­te­schön. Tick bitte ein­rahmen und ins Ver­eins­heim hängen, wir kommen nächstes Jahr wieder und kon­trol­lieren das. 

15:13 Uhr

Bei Ein­tracht Han­nover III gegen SG Limmer III geht es heute auch um den guten Zweck, näm­lich die Krebs­hilfe. Spenden und Erlöse gehen an den Verein krebs­kranke Kinder Han­nover e.V. Jedes Tor bringt dabei 10€ extra Spende. Wir sagen mal so: Das wäre der rich­tige Zeit­punkt für den unge­fähr­li­chen Schlacks auf der Neun, heute mal seine Durstrecke von 18 Spielen ohne Tor zu druch­bre­chen. 

15:16 Uhr

Dia­loge wie aus einem Taran­tino-Film der­weil am Eder­taler Ver­kaufs­stand:

Eine Mett­wurst und ein Radler, bitte.“

Mett­wurst ist noch nicht heiß, Radler noch nicht kalt. Ich geb dir ne Bock­wurst und n Pils.“

Okay.“

Gutes Gespräch. Der nächste!“

15:18 Uhr

Hemds­är­me­lige Recht­fer­ti­gung beim SV Von­derort, anläss­lich eines letzte Woche ins Kran­ken­haus gefoulten Gegen­spie­lers: Ey, hab gar nix gemacht. Nur ein biss­chen rum­ge­grätscht.“

15:21 Uhr

Der Gast aus Wie­sens mit dem Füh­rungs­treffer in Große­fehn. Große­fehns Spie­ler­trainer: Gut geschossen war der nicht. Gut gehalten auch nicht.“

15:24 Uhr

Schiri wie lang ist noch?!“ Noch 3 Züge. Von links oder rechts?“ 2 von links. 1 von rechts.“

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15:26 Uhr

Ver­ge­bene Chance bei Hom­born: Ersatz­spieler: Ich schwöre, im Trai­ning würd der den immer rein machen!“ Wissen wir doch, geht uns doch genauso. 

15:29 Uhr

Der­weil in Von­derort:

15:00 Uhr Anstoß.
15:24 Schiri noch immer nicht in Sicht.

Unser Tipp: Gleicht fährt ein knat­ternder Kadett vor, ein über­ge­wich­tiger Mitt-Sech­ziger steigt aus, Fluppe im Mund, unge­wa­schenes Schiri-Trikot und Fuß­ball­schuhe schon an, und mault ein lust­loses Geht gleich los, muss nur noch eben auf Klo.“

15:31 Uhr

Spieler der Zweiten von Hürth-Stotz­heim kommt mit Guc­ci­ta­sche an den Spiel­feld­rand. Oder wie wir es nennen: Das inter­na­tio­nale Zei­chen für Hat mal höher gespielt“. 

15:34 Uhr

Zuschauer in Hom­born: Wir haben ja neue Bälle- wer hat die bezahlt!?“

Anderer Zuschauer: Alles gut, haben wir auf Rech­nung gekauft.“

15:37 Uhr

Übri­gens, falls es euch auch noch ein biss­chen schlecht geht vom gest­rigen Abend, viel­leicht tröstet es euch, dass irgendwo in Deutsch­land gerade ein arg­loser Abwehr­spieler bei 7 Grad einen Voll­spann­schuss mit einem knüp­pel­harten Der­by­star volle Möhre an die Innen­seite seines Ober­schen­kels bekommt.

15:39 Uhr

Innen­ver­tei­diger von Schliersee: Mia dunsän nur.“ Nicht ganz klar, was das bedeutet, aber fürs Anzet­teln einer Rudel­bil­dung hätte es bei der 11FREUNDE-Betriebs­mann­schaft sicher­lich gereicht.

15:44 Uhr

Die Jungs der Zweiten von Edertal haben da mal was geschnitzt. Nach acht Jahren als Trainer wird Kreide“ heute näm­lich offi­ziell ver­ab­schiedet. Manch einen hat er sogar noch viel, viel länger trai­niert, wie der Abschieds­rede zu ent­nehmen ist: Du trai­nierst mich seit der F‑Jugend. Alles was ich kann und nicht kann habe ich von dir.“

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15:46 Uhr

Thomas, 48, Tor­hüter der HL Ober­hausen, trägt seit Jahr­zehnten ein pinkes Tor­wart­trikot. Ich wollte damals unseren Heul­susen einen Gefallen tun. Und trage seitdem pink. Lange bevor Tim Wiese das gemacht hat. Bei meinem ersten stand hinten Porno Queen drauf. Irgend­wann kamen Gerüchte auf, ich hätte in 500 Filmen mit­ge­spielt. Dann hab ich das wieder weg­getan.“ Die Gerüchte stellten sich übri­gens als unwahr heraus. Sagt zumin­dest Thomas. Aber das klingt natür­lich stark nach der Aus­rede eines Mannes, der in 500 Por­no­filmen mit­ge­spielt hat.

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15:48 Uhr

Unser Reporter bei Ein­tracht Han­nover III (chro­nisch dau­er­ver­letzt, selbst auf Krü­cken ange­reist) ist in seiner Mobi­lität am Platz natür­lich eher ein­ge­schränkt. Vom Lauf­pensum her bewegt er sich in etwa auf dem Niveau des Schieds­rich­ters.

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15:49 Uhr

Alte Kreis­li­ga­weis­heit: Immer, aber auch wirk­lich IMMER den Rekla­mierarm fürs Abseits heben. Völlig unver­ständ­lich, warum das eben beim Ein­wurf nicht geklappt hat.

15:52 Uhr

Platz­wart Udo von Völ­len­er­feen blutet das Herz bei dem Acker. Keine Frage: da muss das Spiel aus­fallen. Ich muss auch nicht jeden Sonntag Fuß­ball haben‘, meint er. Ach komm, Udo, das seh ich doch hier vom Schreib­tisch, dass das gelogen ist.

15:55 Uhr

Schliersee führt mit 1:0 zur Halb­zeit. Eine Minute vor der Pause wech­selt Trainer Sebas­tian seinen Bruder Peter aus. Es folgt ein wildes Wort­ge­fecht zwi­schen den Fischers. Nicht etwa weil Peter seiner Mei­nung nach zu früh aus­ge­wech­selt wurde, son­dern zu spät.

15:58 Uhr

0:4 liegt Ein­tracht Han­nover III zur Halb­zeit zurück, hän­gende Köpfe – das hat man sich anders vor­ge­stellt. Liegt viel­leicht auch an der Medi­en­prä­senz, sonst sind die nicht so zag­haft“ weiß der Trainer. Viel­leicht sollten wir ihm sagen, dass wir haupt­be­ruf­lich in der Alt­fett­ent­sor­gung tätig sind?

16:01 Uhr

Und damit Hallo und Pack ma‘ zu da!“ auch von mir (Ahrens). Ja, ihr erin­nert euch richtig. Heute morgen grüßte ich noch aus Pankow, mitt­ler­weile sitze ich wieder daheim. Wie das Pokal­spiel aus­ge­gangen ist? Nur so viel, wir haben noch Tassen im Shop. 

16:03 Uhr

Warum wir den Ama­teur­fuß­ball lieben, Teil Schliersee“.

16:07 Uhr

Dieser Zettel in der Ham­borner Kabine lässt uns ratlos zurück. Bezie­hungs­weise: Muss der­je­nige, der das O hält, auch B sagen?

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16:10 Uhr

Kol­lege Nölke weiß gar nicht, womit er das ver­dient hat: Weil das Spiel aus­fällt, hat ihn Ste­e­ne­felds Vor­stand­vor­sit­zender Harald Klaaßen ins Ver­eins­heim mit­ge­nommen. Es gibt Tee, es wird viel geschwiegen. 

Nölke (mutig): Wofür steht SuS eigent­lich?“

Harald (tro­cken): Singen und Saufen.“

Nölke (schweigt.).

16:10 Uhr

Kol­lege Nölke weiß gar nicht, womit er das ver­dient hat: Weil das Spiel aus­fällt, hat ihn Ste­e­ne­felds Vor­stand­vor­sit­zender Harald Klaaßen ins Ver­eins­heim mit­ge­nommen. Es gibt Tee, es wird viel geschwiegen. 

Nölke (mutig): Wofür steht SuS eigent­lich?“

Harald (tro­cken): Singen und Saufen.“

Nölke (schweigt.).

16:12 Uhr

Fuß­ball in Ham­born. Oder: Arbeiten, wo andere Urlaub machen. 

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16:19 Uhr

16:22 Uhr

Kennt man sonst nur von Auf­nahmen pick­liger Jugend­li­cher bei einer LAN-Party. Ein Foto, bei dem man weiß, wie’s riecht!

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16:24 Uhr

Nölke weiter im Ver­eins­heim. Ehren­mit­glied Her­mann kommt rein. Bei ihm jagt eine Anek­dote die andere. Ich bin seit 1959 Mit­glied.‘ Nicht ganz unin­ter­es­santer Fakt: das Grün­dungs­jahr der SuS Ste­en­felde ist auf 1960 datiert.

16:25 Uhr

Auf VfL Ein­tracht Han­nover III kann man sich – klar – wie immer ver­lassen: Bru­tales Foul an der Mit­tel­linie, kurze Dis­kus­sion und klei­nere Nick­lich­keiten. Vorm anschlie­ßenden Frei­stoß kommt dann end­lich der Klas­siker, auf den wir alle gewartet haben: Wir müssen alle morgen arbeiten!“. 

16.27 Uhr

Will nicht sagen, dass mich Große­fehns Kapitän voll­ends mit­ge­rissen häztte, aber sitze gerade mit einem Schien­bein­schoner und Schaum vorm Mund am Schreib­tisch. Und jetzt ent­schul­digt mich, ich muss meine Eisen­stollen feilen. 

16:33 Uhr

Meteo­ro­lo­gi­sche Ansage aus Große­fehn: Jetzt kommt die Sonne, jetzt kommen die Schön­wet­ter­fuß­baller wieder alle raus.“

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16:35 Uhr

Der ver­letzte Kapitän brüllt mit Bier in der Hand aufs Feld: Sebi (Spie­ler­trainer) willst du den Leo noch bringen?“ Und bekommt als Ant­wort ein Schul­ter­zu­cken. Wer ist Leo? Kann der was? In Schliersee behalten wir das im Auge.

16:37 Uhr

0:2 für den TSV Weiß. Hei­mi­scher Tor­hüter hält den Ball, aber irgendwie doch nicht, Abstauber geht rein. Knall­harte Ana­lyse von den Rängen: Der muss an der Men­ta­lität arbeiten“.

16:41 Uhr

Wenn wir schonmal dabei sind. Fünf Gründe, warum es bei euch heute nicht geklappt hat: 

- feh­lende Men­ta­lität.

- nur ganz selten in die Zwei­kämpfe gekommen. Gegner stand auch gut.

- Der Schieds­richter. Junge, Junge, Junge. Dem sollte man sowieso die Pfeife weg­nehmen. 

- Gut, eigent­lich klar die bes­sere Mann­schaft gewesen. Aber dann vorne nicht gemacht, und dann weißte ja, wie’s läuft, zwei unglück­liche Konter bekommen. Kann man den Jungs keinen Vor­wurf machen. 

- Wir wollten was aus­pro­bieren, das war klar, das hatten wir vor dem Spiel gesagt. Trai­nings­welt­meister sollten mal wieder belohnt werden. Zwei Sperren aus der Vor­woche hauen natür­lich rein. Nur mutig, dass wir dann den Plan mit der Drei­er­kette (bis zur 25. Minute) durch­ge­zogen haben. 

Warum es wirk­lich nicht geklappt habt: 

- 0:8. Keine Tor­chance. Nicht eine Minute Fuß­ball. Und jetzt hört bloß auf mit der Drei­er­kette, Kol­lege!

16:43 Uhr

Sind nur noch zehn Minuten, Hairy!“

Hairy: Ja, und ich kotz in fünf Minuten.“

16:46 Uhr

Klarer Beweis: Trainer Andi vom SV Große­fehn hat hier heute am meisten geackert.

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16:49 Uhr

Die Halb­zeit-Show findet heute in der Kabine des HL Ober­hausen 78 statt. Eine impo­sante Mischung aus mes­ser­scharfer Ana­lyse („Scheiß auf die drei Tore“), raf­fi­nierten Match­plan („Männer, tut mir nen Gefallen und packt da mal ne Schüppe drauf“) schlichter Comedy (Musst du drin­gend weg? – Joa in so zehn Minuten. – Gut, du spielst noch zwanzig), Sach­ver­stand („Ich sach immer: wir fangen bei 0:0 an. Und wenn wir vier Tore schießen, dann steht es 4:0 und wir gewinnen 4:3!“), der nötigen Moti­va­ti­ons­spritze („Wenn wir hier 4:3 gewinnen, dann geb ich einen Kasten aus! Aber nur dann!) sowie ganz wich­tigen Nach­fragen („Und wat is, wenn wir 5:3 gewinnen?“)

16:49 Uhr

Die Halb­zeit-Show findet heute in der Kabine des HL Ober­hausen 78 statt. Eine impo­sante Mischung aus mes­ser­scharfer Ana­lyse („Scheiß auf die drei Tore“), raf­fi­nierten Match­plan („Männer, tut mir nen Gefallen und packt da mal ne Schüppe drauf“) schlichter Comedy (Musst du drin­gend weg? – Joa in so zehn Minuten. – Gut, du spielst noch zwanzig), Sach­ver­stand („Ich sach immer: wir fangen bei 0:0 an. Und wenn wir vier Tore schießen, dann steht es 4:0 und wir gewinnen 4:3!“), der nötigen Moti­va­ti­ons­spritze („Wenn wir hier 4:3 gewinnen, dann geb ich einen Kasten aus! Aber nur dann!) sowie ganz wich­tigen Nach­fragen („Und wat is, wenn wir 5:3 gewinnen?“)

16:55 Uhr

Nach­trag zu Harald Klaaßen von Ste­en­felde: Mein Spitz­name war übri­gens Enrico Tor­nado – schneller als der Ball. Mit dem Ball konnte ich schon umgehen, hab immer geile Tore gemacht.‘ Nölke (unter der Hand): Schätze mal der Name ist ange­lehnt an den mensch­ge­wor­denen Tor­nado Enrico Kern.

16:56 Uhr

Und Schluss! 5:3 für Große­fehn, Der­by­sieger! Inge­samt ein Spiel wie die chi­ne­si­sche Mauer – runter, rauf, runter, rauf.

16:59 Uhr

1:2 aus Sicht des BC Hürth-Stotz­heim. Noch sechs Minuten zu spielen. Langsam wäre es Zeit für die Gebrüder Lebendig dem Spiel ein wenig Leben ein­zu­hau­chen.

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17:03 Uhr

Spie­lende in Schliersee, das 2:0 gegen den SV Waa­kir­chen-Mari­en­stein gewinnt. Kurz vor Schluss lan­dete noch ein Ball in der neben dem Platz flie­ßenden Schlierach. Grob über­schlagen müsste das Leder jetzt auf eine rund ein­wö­chige Reise über die Mang­fall und den Inn durch baye­ri­sche Käffer gehen, bis es in Passau in die Donau fließt. Unser Bei­leid.

17:05 Uhr

Stürmer und 11Freunde-Fan Alex, seines Zei­chens selbst Sport­jour­na­list, weiß natür­lich wie qua­li­tativ-hoch­wer­tige Bericht­erstat­tung aus Han­nover span­nend auf­be­reitet sein muss: Mein ein­ziges High­light heute war die Aus­wechs­lung.“ Man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen.

17:11 Uhr

Warum der Ama­teur­fuß­ball die schönsten Geschichten schreibt? Weil, nur mal ange­nommen, ihr seid 25 Jahre dem Ball hin­ter­her­ge­laufen – im wört­li­chen Sinne. Nie­der­lagen in der F‑Jugend, Klat­schen in der D‑Jugend, gar kein Bock mehr in der A‑Jugend. Aber ihr seid immer noch dabei. Um euch jede Woche wieder eine Reise abzu­holen. Weil’s ja Spaß macht, das Hin­ter­her­laufen, das Meckern, dabei zusehen, wie der halb­dicke Ernie, mit dem ihr schon seit der F‑Jugend zusammen bolzt, einem anderen hin­ter­her­läuft. Dann kommt irgend­wann der Tag, da feiert ihr euren großen Erfolg. Ein häss­li­ches 1:0. Ein auch in dieser Höhe völlig unver­dientes 2:1. Oder ihr seid Der­by­sieger in Große­fehn. Mit Ernie. Und all den anderen. Und steht jetzt im Kreis und ruft es raus, dass euer Gesang bis nach Eichen Wie­sens zu hören ist. Ihr genießt. Denn ihr wisst ja: Nächstes Wochen­ende, da gibt’s die nächste Reise. 

17:13 Uhr

Tor­hüter pink Pan­ther brüllt in Von­derort hinten aus dem Tor heraus: 250 Jahre Fuß­bal­ler­fah­rung und immer noch kein Stel­lungs­spiel!“ Muss man aber wissen: Sind auch vier Jungs aus der Alten Herren dabei.

17:15 Uhr

Hat hier mal irgendwer höher­klassig gespielt? Schal­lendes Gelächter auf die naive Frage unseres Repor­ters. Du hast doch gesehen, wie viel das hier mit Profis zu tun“. Aber: An der Theke sind wir höher­klassig!“ – jetzt wäre die Zeit, das zu beweisen.

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17:27 Uhr

So!

17:29 Uhr

1 Sieg, 1 Unent­schieden und 1 Nie­der­lage. Gut gear­beitet bei den Sport­freunden aus Edertal heute.

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17:32 Uhr

Ein Wie­der­sehen der beson­deren Art gab es heute zwi­schen diesen beiden Herren. Rechts steht Ober­hau­sens Co-Trainer. Links der Schieds­richter, der ihn auf­grund schwer­wie­gender Belei­di­gung acht Monate sperren ließ. Zwei Jahre später hier und heute das ver­söhn­lich gesinnte Wie­der­sehen.

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17:36 Uhr

Kol­lege Samy Hein­lein wurde in Hürth natür­lich gast­freund­lich emp­fangen. Oder wie man ihm zum Abschied hin­ter­her­rief: Ja komm, ja komm doch, wenn du dich traust!“ 

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17:43 Uhr

Nicht das wir noch irgend­eine For­de­rung ans Leben hätten, aber: Schlier­sees Abtei­lungs­leiter Hubert Strobl hat ver­dammt nochmal so viel für seinen Verein getan, dass der das Klub­haus nach Strobl benannt hat. Und nein, wir weinen nicht, ihr weint! 

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17:55 Uhr

Und natür­lich nimmt uns Hubert Strobl mit, und erklärt uns seinen ganzen Stolz: 

18 Uhr

Freunde, das war der Tag der Ama­teure 2020. Ein fan­tas­ti­scher Tag mit sehr vielen halb-schönen Toren, Kampf und Lei­den­schaft, urigen Figuren und blauen Fle­cken. Macht’s wie Kol­lege Finger in Holz­land: Nehmt euch Bier und Wurst, Legt die Beine hoch, cremt die Knö­chel ein und genießt den Abend. Denn ihr wisst ja: Morgen müssen wir alle wieder arbeiten. 

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