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Frankreich – Schweiz 3:3
EM

20:48 Uhr

Uiuiui! Wir schüt­teln uns alle mal nach diesem Action­streifen zwi­schen Spa­nien und Kroa­tien und sagen: Grüezi aus Buka­rest, Mes­dames et Mes­sieurs. Will­kommen zum bilin­gualen, mul­ti­kul­tu­rellen, pan­eu­ro­päi­schen Ach­tel­fi­nal­spiel Nummer sechs. Der Gewinner von Buka­rest, also Frank­reich oder die Schweiz, treffen am Wochen­ende in St. Peters­burg auf Spa­nien. Könnte der Fahr­plan für ein hippes Fusi­ons­kü­chen-Kon­zept sein. Ist aber Euro­pa­meis­ter­schaft. Wie auch immer, beides sorgt für Bauch­schmerzen. Wir haben trotzdem Bock!

20:53 Uhr

Das Span­nendste an EM-Vor­be­richten finde ich ja, wen die Redak­tion vom ZDF denn dieses Mal her­aus­kramt, der als Experte der auf­tre­tenden Länder gilt. Einen Mit­ar­beiter bei Jochen Schweizer, weil der Adre­na­lin­junkie ist und sein Arbeit­geber die Schweiz im Namen trägt, auf der anderen Seite Elsa aus Eppen­dorf, weil sie in ihrer schnu­cke­ligen Patis­serie einen ganz vor­züg­li­chen Café Creme macht? Nein, es sind natür­lich Chris­toph Kramer, Per Mer­te­sa­cker und Mar­tina Voss-Teck­len­burg, weil alle schon mal in der Romandie waren.

20:55 Uhr

Was man von diesem Spiel aus fran­zö­si­scher Sicht erwarten kann: Blut, Schweiz und Trai­ning.

20:56 Uhr

Breyer: Wir schalten zum Trainer der Spvgg Unter­ha­ching“ – und seid ehr­lich: Auch ihr habt sofort mit Lorenz-Gün­ther Köstner gerechnet. (ist aber nur Sandro Wagner am Mikro)

20:57 Uhr

Die Spieler nun auf dem Feld. Viele Blicke richten sich auf Kylian Mbappe, der noch ohne Tor­er­folg bei dieser EM ist. Hat er seinen Zenit etwa schon über­schritten? Immerhin ist der Mann bereits 22. Bei all den 16- und 17-Jäh­rigen, die da nach­kommen, ist das im modernen Fuß­ball schon fast der Kar­rie­reherbst. Viel­leicht also sein letztes großes Tur­nier. Gelingt ihm ein aller­letzter großer Wurf, ehe er seine Kar­riere nächstes Jahr als Libero in den USA aus­klingen lässt?

20:59 Uhr

Naja. Nach der Regio­nal­wahl ist vor der Platz­wahl. Die Schweiz stößt an.

1.

Anpfiff. Nach diesem Spiel zwi­schen Kroa­tien und Spa­nien jetzt ran­zu­müssen, ist wie beim Speed-Dating immer nach Brad Pitt einen Tisch auf­zu­rü­cken. Aber wie sagt man in der eng­li­schen Kreis­liga und beim Speed-Dating so schön: Win­ning ugly is also win­ning.

3.

Ecke für die Schweiz. Und wie es so ist bei man­chen Ecken der Schweiz: Wenn du da nicht auf­passt, musst du teuer bezahlen. Meis­tens 12 Franken für ein 0,33 l Bier. Oder mit einem Gegentor. Doch die Flanke brachte wie so man­cher Disco-Aus­flug in Bern nichts ein.

8.

Vladmir Pet­kovic soll in der Kritik stehen, weil er die Hymne der Schweiz nicht mit­singt. Dis­kus­sionen, die man hier­zu­lande kennt“, raunt der Kom­men­tator. Kann ich nicht bestä­tigen. Den meisten hier­zu­lande ist voll­kommen egal, was Vla­dimir Pet­kovic singt oder nicht.

11.

Die Schweiz aggressiv in der Mitte. Vor allem Xhaka gibt den Ton an. Aber ich kann es nicht genau erkennen – von hier aus gesehen könnte das auch Pascal Hens sein.

14.

Nico Elvedi kocht Kylian Mbappe ab. Und irgendwo weint Yves Eigen­rauch ergriffen in seine Hosen­ta­sche, in der immer noch der echte Ronaldo von 1998 steckt.

15.

TOOOOOOOOOOR! Haris Sefer­ovic köpft die Schweiz zum 1:0. Das ist die dickste Über­ra­schung aus der Schweiz seit der Mel­dung, dass DJ Bobo tat­säch­lich Rene Peter Bau­mann heißt.

19.

Die Schweizer bei großen Tur­nieren für mich eigent­lich immer eine Mann­schaft, mit der ich mich im Vor­hinein Null aus­ein­an­der­setze, bei denen die halbe Bun­des­liga auf dem Platz steht, deren Spiele immer par­allel zu anderen, bes­seren laufen, wes­halb man sie nicht guckt, Shaqiri immer Traum­tore schießt, die aber schon im Ach­tel­fi­nale raus­fliegt. Scheint, als würden die Schweizer da heute was gerade rücken wollen.

23.

Gute Chance für die Fran­zosen jetzt. Mbappe spielt Rabiot über rechts frei. Der will in die Mitte auf Ben­zema legen. Doch dann ist’s wie in der Corona-Pan­demie: Sommer regelt.

27.

Erster Abschluss von Kylian Mbappe, nagelt aber zunächst einen Frei­stoß in die Mauer, den Nach­schuss dann in den Enten­teich bei den Nach­barn. Das ist schon erstaun­lich, wie harmlos die Fran­zosen bis hierher sind, wenn man mal bedenkt, dass dort quasi eine Welt­aus­wahl auf dem Platz steht. Aber gut, bei mir zu Hause steht auch ne Welt­aus­wahl an Spi­ri­tuosen und ich kann immer noch nicht fliegen. Weiter 0,1.

31.

Nächster Abschluss der Fran­zosen. Rabiot zieht aus 25 Metern ab. Doch Nomen est omen: zu rabiat.

33.

Wenn man Mehmet Scholl fragt, dann können heu­tige Nach­wuchs­spieler 50 Sys­teme rück­wärts furzen. Und wenn man mich fragt, dann kann Sandro Wagner diese gefurzten 50 Sys­teme allein an der Grund­ord­nung sofort ent­schlüs­seln.

35.

Ich sage nur: Hopp, Schwiiz! Denn die Schweizer haben uns Deut­schen immerhin jah­re­lang Steu­er­schlupf­lö­cher geboten – oder zumin­dest Boris Becker. Und was haben wir von den Fran­zosen bekommen? Das Saar­land. Na herz­li­chen Dank auch.

37.

Ein Flitzer auf dem Feld – aber die Uefa zeigt die Bilder nicht. Das Publikum applau­diert anschei­nend. Ver­ständ­lich diese Begeis­te­rung: Männer, die wild umher­rennen auf dem Feld, das Spiel stören und dann raus­ge­führt werden – auch wir hatten große Sym­pa­thien für die Schotten.

40.

Das Anlauf­ver­halten von den Fran­zosen ist ein­fach schlecht“, sagt Wagner. Dabei läuft Didier Deschamps an der Sei­ten­linie wun­der­schön rot an.

45.

Mbappe ver­zieht mit einem Schuss­ver­such. Ansonsten bisher nichts von dem großen Angriffs­trio der Fran­zosen zu sehen. Akanji und Elvedi räumen hinten sehr schön alles ab. Die Bun­des­liga ist eine Schweizer Bank. Und selbst Brei Embolo ist gut im Spiel. Für mich DAS Aschen­puttel-Mär­chen dieser EM. Denn noch vor wenigen Jahren spielte Embolo für einen Verein namens Schalke 04. Was auch immer aus denen geworden ist.

45.+1.

Halb­zeit. Es bleibt beim 1:0. Und die Favo­riten müssen die Tri­kots wech­seln. Der ganze Körper voll mit Angst-Schweiz.

46.

Weiter geht’s! Die Schweizer sind weiß, Frank­reich ist blau, endet dieses Tur­nier, ist mein Alltag wieder mau.

48.

Coman jetzt auch auf dem Platz. Man, man, man. Mbappe, Pogba, Coman: Ähn­lich viel gefum­melt wird sonst nur im Par­ty­keller bei Marcos 16. Geburtstag. Da, wo der Berentzen noch kickt, aus den Boxen dröhnt Pit­bull, bil­liges Axe-Deo ver­mischt sich mit Teen­ager-Schweiß und ver­mengt eine Stim­mung, die irgendwo zwi­schen Unsterb­lich­keit und Unsi­cher­heit schwebt.

53.

Elfer !!! Für die Schweiz!!!! Ein Schock für Frank­reich – als würde man ihnen Rot­wein in Tetra­paks anbieten.

55.

Doch Lloris hält den Ball !!! Rodri­guez ver­schießt! Es bleibt beim 0:1.

56.

Huuuuuuui, jetzt geht’s hier aber rund! Es gibt Elf­meter für die Schweiz. Pleiten, Pech und Pavard“, sagt Kom­men­tator Oliver Schmidt, weil letz­terer Steven Zuber umholzt. Nach VAR-Check tritt Rodri­guez an. Und ver­gibt! Dann der direkte Gegenzug der Fran­zosen. Mbappe ver­zieht knapp. Meine Güte, ist hier was los! Für mich jetzt schon die Neu­auf­lage des Jahr­hun­dert­spiels der EM 2020 zwi­schen Spa­nien und Kroa­tien.

57.

Und dann TOOOOOR auf der anderen Seite. Erst ver­zieht Mbappe nur knapp, jetzt trifft Karim Ben­zema zum Aus­gleich. So schnell kann es gehen – oder wie Didi Hal­ler­vorden sagen würden: Karim, Karim.

59.

Und nur 90 Sekunden später trifft Ben­zema zum Zweiten. TOOOOOR! 2:1 für den Welt­meister, so kurz nach dem gehal­tenen Elfer. Tot­ge­sagte leben länger. Erst der Sen­sen­mann, dann der Ben­zen­mann.

60.

2:1 also. Und das kam so: Beim ersten Treffer nimmt Ben­zema den Ball aus dem Rücken sozu­sagen mit, schiebt ihn mit der Hacke noch in seinen Lauf und legt ihn dann über­legt rein. Kurz darauf Dop­pel­pass Griez­mann und Mbappe, Griez­mann will den Ball chippen, der Abpraller fliegt hoch vors Tor, wo Ben­zema aus kür­zester Distanz über die Linie köpft. Aus Sicht der Schweiz: Les­B­leus gelaufen.

65.

Tja, so schnell geht das manchmal. Die Sie­ges­chancen der Schweiz plötz­lich kleiner als die Wahl­be­tei­li­gung in Frank­reich.

67.

Und irgendwo sitzen Sepp Blatter und Michel Pla­tini zusammen auf irgend­einer Yacht, trich­tern Kaviar und haben im Cha­teau-Rausch bei Tipico jeweils 100.000 auf ihr Hei­mat­land gesetzt. Des einen Leid, ist des anderen Freud. Oder wie man bei der FIFA sagt: WM-Ver­gabe.

72.

Frank­reich wieder über Rabiot, der bringt den Ball in die Mitte, wo Griez­mann ver­passt. Passt ihm aber ganz gut. War eh noch mit seinem Long­board und der Slack­line im Park ver­ab­redet. Und denk an die Pan­flöte, Amigo. Für Lager­feuer später. Viel­leicht triffst du ja ein paar Locals aus Buka­rest. Yeah guys, I did Laos, Cam­bodia, Vietnam and the Phil­ip­pines… Mar­ve­lous!”

74.

Ist das, was Paul Gas­coine für Phil Foden ist, viel­leicht Valon Behrami für Granit Xhaka?

77.

Und dann das: TOOOOOR. 3:1 Frank­reich. Und wie! Pogba steht 20 Meter vor dem Tor und schweißt den Ball in einer Art in den Winkel, dass ich, tja, was eigent­lich, was soll ich da noch sagen? Viel­leicht so: Ich würde mit diesem Tor eine Nacht ver­bringen und es dulden, wenn es sich nie wieder bei mir meldet, so schön war es.

78.

Diese fran­zö­si­sche Mann­schaft ist auch ein­fach wie ein Orchester, das phleg­ma­tisch eine knappe Stunde ohne Instru­mente auf den Boden getram­pelt hat, bei dem dann aber einer mal kurz die Vio­line nimmt, die schönsten Klänge her­vor­ruft und dann ein anderer ein Death-Metal-Schlag­zeug­solo hin­legt und die Zuschauer auf den Sitzen stehen.

81.

Und TOOOOOOR! Nur noch 2:3. Die Schweiz kommt noch mal ran, wieder Kopf­ball Sefer­ovic. Und wenn ein Mann namens Haris zwei Mal gegen den Welt­meister trifft, habe ich jetzt schon Angst vor den Wort­schöp­fungen von neuen Fri­seur­läden.

84.

Und Tor für die Schweiz – aber Abseits !!! Sah in der Zeit­lupe nicht so aus. Und Zeit­lupen haben eigent­lich exakt die Geschwin­dig­keit, mit der Schweizer spre­chen. Wäre also nur fair, wenn es hier 3:3 stünde.

88.

Rodri­guez geht – der Unglücks­rabe, der mit seinem Elfer zum 2:0 viel hätte klar machen können. Doch Kopf hoch, Junge, du hast schon Schlim­meres über­lebt. Rodri­guez hat meh­rere Jahre in Wolfs­burg gelebt.

90.

TOOOOOOOOOOOOOR !!!! Mario Gav­ra­novic schießt den Ball aus der Distanz ins lange Eck!!! 3:3 für die Schweiz. Was sind das heute für geile Fuß­ball­spiele an diesem Tag! Nor­ma­ler­weise müsste man genau jetzt auf den Bolz­platz, um Fall­rück­zieher-Dop­pel­pässe zu üben – heute geht alles.

91.

Weiter gehts mit Binge-Watching-Ansage: Nochmal 30 Minuten.

94.

Alter und hier gehts direkt weiter. Ecke Schweiz, Meh­medi mit dem Abschluss. Aller­dings zu unplat­ziert. Gegen­seite: Pavard gegen Sommer. Die spinnen doch diese Öffent­lich-recht­li­chen. Zeigen hier nen Splat­ter­movie vor Mit­ter­nacht ohne FSK-War­nung.

98.

Jedes Mal wenn ich Xhaka sehe, habe ich so ein wenig Angst, er könnte gleich seine Klampfe raus­holen und mit andro­gyner Stimme und schmerz­ver­zerrtem Gesicht anfangen zu singen. Sich ver­letz­lich zeigen, mit großen Mus­keln und großen Gefühlen, hinter ihm vier Jungs, die genauso aus­sehen wie er. Nach ein paar Jahren Hype ver­lieren sie jedoch an Rele­vanz, ihr Publikum wird erwachsen, die Gruppe löst sich auf, ein Image­wechsel muss her, Drogen werden span­nend, in zehn Jahren dann die Réunion. Es wird ein Flop. Und alle haben über die blon­dierten Haare gelacht.

101.

Coman jetzt auf dem Boden, Thuram steht bereit. Aber: Coman-do zurück, er steht wieder. Mün­chen sticht Glad­bach.

104.

Lange nichts von Mbappe gesehen. Akanji sab­belt ihn wahr­schein­lich seit Stunden mit linearer Algebra, Dif­fe­ren­ti­al­glei­chungen und Vek­tor­ana­lysis voll. Und der Fran­zose? Ratzt in der vor­dersten Reihe langsam aber sicher weg.

105.

Auch Sandro Wagner bringt das Spiel in Wal­lungen. Drängt sich hier, wie man das von ihm als Experte gewohnt ist, auf, wie ein über­mo­ti­vierter Foot­lo­cker-Ver­käufer. Nein, ich kenne die neuen Hai­fisch-Nikes noch nicht, Herr Wagner. Nein, auch die Ankle Socks brauche ich nicht. Nein, nein danke, nein, auch das, nein, auch das Leder­balsam nicht, vielen Dank. Ich würde gerne ein­fach in Ruhe Fuß­ball gucken. Komm, mach doch mal fünf Minuten Pause.

106.

Begeis­te­rung auf den Rängen. Doch Vor­sicht: Karl Lau­ter­bach hat immer vor der vierten LaOla-Welle gewarnt.

107.

Bitte inji­zieren Sie mir dieses Spiel in die Venen, wenn sich im Herbst bei Nie­sel­regen Augs­burg und Fürth bei einem 0:0 neu­tra­li­sieren.

111.

Chance Mbappe – vorbei. Sowas gibt es also auch noch: ver­ge­bene Tor­chancen.

114.

Sandro Wagner sieht Steil-Klatsch-Bewe­gungen“. Scheint schon in der ört­li­chen Dorf­disco ver­schwunden zu sein.

117.

Jo, jetzt tau­meln beide und halten sich gerade noch auf den Beinen. Das Publikum pusht sie noch mal. Nur Kante läuft sich die Seele aus dem Leib. Wie der Typ, der noch ne Rut­sche Bier und Shots holt, wenn um vier Uhr mor­gens schon das Licht angeht und alle sturz­be­trunken nur noch ver­su­chen, die Nummer vom Taxi­un­ter­nehmen halb­wegs richtig zu wählen.

119.

Kopf­ball Giroud in die Ecke – doch der Tor­wart hält. Wie würde Peter Maffay jetzt sagen: Und es war Sommer.

120.

Und Schluss. Wir stehen und können nur den Hut ziehen und sagen: Champs-Elysee vor diesem Spiel.

121. Sui

Gav­ra­novic tritt an, schießt. Und womit? Mit rechts. Drin. 1:0.

121. Fra

Pogba tritt für die Fran­zosen an – wartet lange und legt den Ball dann in den Winkel – drin.

121. Sui

Fabian Schär steht da, schärt sich nicht. Son­dern trifft. 2:1 Schweiz.

121. Fra

Nun Giroud. Küsst den Ball – wartet ebenso lange wie Pogba und schießt ins rechte Eck.

121. Sui

Akanji nun. Der Mathe­ma­tiker. Trifft unten links. Logisch.

121. Fra

Der Glad­ba­cher Marcus Thuram am Punkt. Gegen seinen Ver­eins­kollgen Sommer. Schweißt den Ball eis­kalt ins Eck, Sommer ahnt es, aber kommt nicht ran.

121. Sui

Ruben Vargas. Von Augs­burgs bis nach Buka­rest. Läuft an und macht ihn mit ganz viel Glück gegen Lloris. Vierter Treffer für die Schweiz.

121. Fra

Kim­pembe ist dran. Sandro Wagner unkt, der könnte unsi­cher sein, doch auch dieser Elfer geht sou­verän rein.

121. Sui

Admir Meh­medi. Den letzten hat er drüber geschossen, sagt Oliver Schmidt. Den hier schiebt er rein, als wäre es nichts. Match­ball Schweiz.

121. Fra

Kylian Mbappe kommt als Fünfter. Und in den Redak­ti­ons­stuben dru­cken sie schon das Aus­ge­rechnet“ an.… und sie können es dru­cken —— Sommer hält —- Sommer hält – die Schweiz ist weiter. Mbappe ver­schießt und Frank­reich ist raus.

23:46

Wer hats erfunden?

23:51

Und mit diesen Ein­drü­cken ver­ab­schieden wir euch in die Nacht. Yann Sommer ist der Held des Abends, Mario Gav­ra­novic wird der neue Wil­helm Tell und Haris Sefer­ovic wird neuen Fri­seur­läden seinen Namen geben. His­to­risch ! Schweiz ist geil. Max DJ Bobo“ Nölke und Ron Toble­rone“ Ulrich sagen Gruezi“ und Adieu“.