Liveticker
Belgien – Portugal 1:0
EM

20:46 Uhr

Guten Abend, ihr Lieben. Alle fit? Alle ready? Alle heiß? Oder zumin­dest noch wach? Wäre schön, weil: Gleich spielen die Super-Bel­gier gegen die Super-Por­tu­giesen, Lukaku, Ronaldo, De Bruyne, Silva, die Hazard-Brüder, der coole Car­valho mit seinem Acht­zi­ger­jahre-US-Cop-Schnauzer, dazu noch Pepe und sein Neben­mann, Abwehr­fels Dias, der ja eigent­lich Diasch“ aus­ge­spro­chen wird, wes­halb das Wort Dia­show bei mir viel­leicht irgend­wann mal wieder etwas anderes aus­lösen könnte als Angst­schweiß auf der Stirn, weil ich fürchte, gleich unge­fragt die Wan­der­wo­chen­ende mit den Haferkamps“-Urlaubsbilder meines Vaters anschauen zu müssen, aber ach, zurück zum Spiel, jeden­falls sind das tolle Namen und all das pas­siert auch noch in einem EM-Ach­tel­fi­nale, einem K.O.-Spiel. Oder wie so was bei Axel Schulz immer hieß: Dabei sein ist alles!

20:47 Uhr

Seit eben ist ja auch die erste faust­dicke sport­liche Über­ra­schung dieser Tage per­fekt: Ja, ich war eben joggen.

20:48 Uhr

Wir schalten an dieser Stelle kurz live in mein Gehirn: Aua“

20:50 Uhr

Aber Spaß bei­seite, wie es immer so schön heißt, wenn es vorher gar nicht lustig war: Tsche­chien hat die Hol­länder raus­ge­worfen. Uff! Wow! Peng! Zack! Und nun sehen wir Ronaldo und die Bel­gier und noch mehr Spek­takel. Huiuiuiuiu. Wobei die Vor­freude zumin­dest bei mir ein biss­chen getrübt wird. Denn wenn ich das eben in der ARD richtig ver­standen habe, tritt Ronaldo auch heute wieder mit min­des­tens neun Bauch­mus­keln zu viel an. Ob die UEFA das durch­gehen lässt?

20:52 Uhr

Habe in der glei­chen MAZ auch erfahren, dass Cris­tiano Ronaldo eine Nackt­katze besitzt, die er nach Pepe benannt hat. Ich tippe, sie ist Tag und Nacht gelb-rot-gefährdet.

20:55 Uhr

Bis eben hatte ich mich auch gefragt, wieso Kol­lege Ahrens im ori­gi­nalen Schieds­richter-Outfit vor der Glotze sitzt, mit allem Drum und Dran, Pfeife, Karten, Frei­stoß­spray, das volle Pro­gramm. Doch dann erzählte Kom­men­tator Bar­tels, dass Dr. Felix Brych pfeift.

20:57 Uhr

Wir kommen zur Auf­stel­lung der Bel­gier: Cour­tois – Meu­nier – Alder­wei­reld – Ver­tonghen – Ver­maelen – Witsel – De Bruyne – Hazard – Lukaku – Carr­asco – Dem­bélé

20:58 Uhr

Na, wann habt ihr gemerkt, dass das die bel­gi­sche Auf­stel­lung aus einem EM-Spiel 2016 war??? Gar nicht???

20:59 Uhr

Hier die Por­tu­giesen: Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Nicht Ronaldo (muss aber jeden Ball auf Ronaldo spielen) – Ronaldo

21:00 Uhr

Sei­ten­wahl. Für mich der klare Gewinner: Dr. Felix Brych. Hof­fent­lich reden sie in der Halb­zeit­ana­lyse über diesen Moment!

1.

Anpfiff. Bel­gien beginnt mit Anstoß an der Mit­tel­linie. Nehmt das, ihr Tak­tik­freaks.

3.

Dieses Spiel findet in Sevilla statt. Dort, wo sich Manuel Neuer sechs Dinger gegen Spa­nien fing. Und auf dem Feld steht die por­tu­gie­si­sche Natio­nalelf, die letzte Woche zweimal gegen Neuer traf. Und die Bel­gier, die sind eh gut. Ich hebe reflex­artig den Rekla­mierarm. Hier hat doch glatt jemand das Finale vor­ver­legt! Hallo?! Assis­tent??

5.

Alder­wei­reld, Ver­tonghen und Ver­maelen bilden zusammen die bel­gi­sche Ver­tei­di­gung. War immer ein Traum der Dreien, dass sie auch 2021 noch zusammen spielen. Aller­dings Bridge vor der Tür des Alten­heims.

6.

Hui! Por­tugal mit der ersten Chance. San­ches treibt den Ball in die bel­gi­sche Hälfte, spielt einen klugen Pass, doch Por­tu­gals Stürmer schießt vorbei. Ein guter Schuss? Nicht um ein Jota.

9.

Nur zur Info: Ich habe ges­tern auch Ita­lien gegen Öster­reich geti­ckert. Und bei meinem Glück geht auch dieses Spiel also in die Ver­län­ge­rung. Also, gehen Sie gerne nochmal raus, an den See, ins Restau­rant, und kommen Sie zur 92. Minute zurück. Ich schreibe solange meinen Über­stun­den­zettel und werfe ihn anschlie­ßend in den Müll.

11.

Bel­gien mit drei BVB-Profis auf dem Platz. Trainer Fer­nando Santos wedelt am Sei­ten­rand mit FC-Augs­burg-Tri­kots: Hier zieht das an, dann haben wir eine Chance.“ Aber Ronaldo wei­gert sich: Augs­burg? Sowas zieh ich nicht an, Chef.“ Santos droht, Sascha Möl­ders ein­zu­wech­seln. Weiter 0:0.

12.

Santos“, infor­miert Bar­tels, jetzt wie ein elfter Feld­spieler.“ Wann wech­selt er sich selbst für Sascha Möl­ders aus?

15.

Bel­gien wie ein Zwei­jäh­riger an seinem ersten Tag in der KiTa: Will den Ball nicht abgeben.

18.

Romelu Lukaku nach einer Vier­tel­stunde so ver­schwitzt wie ich noch nie in meinem Leben. Aber irgendwie auch klar. Allein, dass dieser Körper in einer auf­rechten Posi­tion gehalten wird, muss für diesen Körper wahn­sinnig anstren­gend sein.

20.

Mit den bel­gi­schen Tri­kots ist es ein biss­chen wie mit all den neu­mo­di­schen Eis­sorten: Ich weiß ein­fach nicht, ob ich sie scheiße oder richtig scheiße finden soll…

21.

Findet einen Partner, der euch so zärt­lich behan­delt wie Ronaldo diesen Flug­ball von Raphael Guer­reiro.

24.

Ronaldo fliegt und schreit, als würde man ihm bei vollen Bewusst­sein einen Zeh abknipsen. Aber Brych, dieser Über-Schieds­richter, fällt natür­lich nicht drauf rein. Recht so, Felix! Weiter geht’s.

25.

Eine Minute später hat Ronaldo wirk­lich Schmerzen, dieses Mal aber im Herzen. Weil Cour­tois, dieser emo­tio­nale Eis­block, seinen Frei­stoß nicht ein­fach ins Tor fliegen lässt, son­dern abtaucht und den Ball abwehrt. Frech­heit.

28.

Ob sich Eden Hazard und Gareth Bale manchmal anrufen und gegen­seitig erzählen, was sie bei Real Madrid ver­dienen? Um mal so richtig herz­haft zu lachen?

30.

Obwohl sie eigent­lich im Thema sein müssten, sie spielen ja immerhin schon ihr ganzes Leben lang Fuß­ball, wirken die Bel­gier völlig ahnungslos. Oder wie es in der Politik heißt: Lis­ten­platz 2 bei den Grünen im Saar­land.

32.

Bar­tels spricht über Hazard, sagt, dieser hätte ein paar Ansätze“ gehabt. Geht’s noch? Was soll dieses Body-Shaming?

34.

Eine halbe Stunde gespielt. Din­kelaker (2.v.l.) und ich (2.v.r.) ernüch­tert.

36.

Erst spielt Ronaldo den Ball mit der Hacke zwanzig Meter zurück, kurz darauf dann ein Dribb­ling, das an Effi­zienz nicht zu unter­bieten wäre. Wirkt bis hierhin wie ein rie­sen­großer Hape-Ker­ke­ling-Gag. Unklar, ob alles nur Show oder ob er dem modernen Fuß­ball den Spiegel vor­halten will.

38.

Thomas Meu­nier! Zieht von der rechten Außen­bahn nach innen, schlenzt den Ball mit dem Außen­rist aufs Tor – nur knapp über die Quer­latte. Und irgendwo in Dort­mund schnappt sich Hans-Joa­chim Watzke auf­ge­regt sein Telefon und sagt: Susi, dieser Bel­gier, das wäre einer für uns!“ 

40.

Kevin de Bruyne bis hierhin wie der Wolfs­burger Haupt­bahnhof: nicht schön, aber im Ver­hältnis immer noch das High­light.

42.

Cour­tois ver­nascht mit einer Kör­per­täu­schung im eigenen Sech­zehner Cris­tiano Ronaldo. Und schon jetzt tun mir seine Enkel leid, die nie­mals ein Mär­chen­buch sehen werden, weil ihr Opa ihnen immer diese Story erzählen wird.

44.

TOR für Bel­gien! Ein Glück, dass Muse­ums­be­suche wieder mög­lich sind. Denn ähn­lich wie bei einem expres­sio­nis­ti­schen Gemälde schaue ich mir diese Szene an, die Arme hinter den Rücken geworfen, den Kopf mal nach links, mal nach rechts wer­fend. Sehe, wie Bel­gien den Ball ver­liert, wie­der­ge­winnt, und Meu­nier Thorgan Hazard sieht, der aus 20 Metern den Ball ins Tor schlenzt. Gefühlig und kraft­voll zugleich. Keine Ahnung, wie er das gemacht hat. Und des­halb mache ich es wie im Museum, murmel nur: Schönes Ding.“

45.

Ein Tor wie im alten Rom: Er kam, Hazard und siegte?

45.+2

45 Minuten plus X gespielt. Dr. Felix Brych ent­scheidet auf: Pause. Eine Ent­schei­dung gegen das moderne Pfeifen – stark!

46.

Feh­ler­frei wieder ange­pfiffen von unserem Mann in Sevilla, Dr. Felix Brych. Bravo!

47.

Die Bel­gier, sie sind natür­lich auch clever. Seitdem der eine Hazard nur noch halb so gut kickt, spielen sie ein­fach mit zwei gleich­zeitig.

49.

Ätzend, Bel­giens bester Mann muss aus­ge­wech­selt werden. Bezie­hungs­weise die Bel­gier jetzt wie wir in Deutsch­land zwi­schen Sep­tember und Juli: ohne de Bruyne.

54.

Kevin de Bruyne. Was ein Spieler. Was ein Typ. Aus­ge­stattet mit den geni­alsten Gedanken im Welt­fuß­ball – und mit der Aus­strah­lung des Klas­sen­schüch­ternsten, scheu, sen­sibel, ver­träumt, unsi­cher, für Gleich­alt­rige nur schwer nach­voll­zieh­bare Insel­in­ter­essen, die Zauber der Natur, das argen­ti­ni­sche Autoren­kino der frühen Sech­ziger, selbst Regie führen (mit töd­li­chen Pässe), sowas halt. Ist natür­lich aus­ge­rechnet mit dem Mäd­chen befreundet, in das er unsterb­lich ver­knallt ist, die aber nur Augen hat für die popu­lären Angeber-Typen, die Ronaldos dieser Welt, und für die er selbst in dieser Hin­sicht“ für immer unsichtbar bleiben wird. Neu­lich hat sie sich sogar vor ihm umge­zogen. War doch nur der Kevin! Und jetzt darf er nicht mal mehr mit­spielen… Macht mich irgendwie traurig, das alles.

55.

Aber es muss ja weiter gehen, immer weiter. Apropos:

57.

Bruno Fer­nandres und Joao Felix kommen für Ber­nardo Silva und Joao Mou­t­inho. Und ich bin ganz ehr­lich: Um hier jetzt alle Son­der­zei­chen und Accents, die eigent­lich in diese Namen gehören, raus­zu­su­chen, werde ich ein­fach nicht gut genug bezahlt.

60.

Ronaldo drib­belt wie sein 18-jäh­riges Man­chester-Ich durch die bel­gi­sche Abwehr, spielt dann sogar ab auf Jota. Dessen Schuss aber wie jede Freibad-Sprung­mög­lich­keit über drei Meter: viel zu hoch.

63.

Weiß nicht, ob Bar­tels über dieses Spiel oder so ziem­lich jeden Groß­mächte-Kon­flikt der ver­gan­genen 2000 Jahre spricht, aber er hat ja so oder so Recht: Kniff­lige Phase für die Bel­gier!“

65.

Irgendwie tut mir Thorgan Hazard, trotz des Tores, leid, spielt hinter Eden Hazard auf der linken Seite. Und klar, das wissen wir, seit unser Trainer in der C‑Jugend mit ver­knif­fenen Augen meinte, dass er uns eher nicht als Stürmer sieht: Die schlech­teren Spieler spielen eher hinten. Und auch sonst muss sich Thorgan fühlen, als hätte ihm seine Mutter gerade die Strafe für schlechtes Betragen auf­ge­drückt: Muss hinter seinem Bruder auf­räumen.

68.

Bel­gien mit immer mehr Pro­blemen, Roberto Mar­tinez an der Sei­ten­linie schaut schon böse. Und wenn ich sage, er schaut böse, dann meine ich, er guckt wie der Schwie­ger­vater, von dem du hoffst, dass er beim ersten Besuch im Zuhause deiner neuen Freundin ein­fach nicht da sein wird – was Schwach­sinn ist, weil ihr seid extra 600 km von Hei­del­berg nach Ros­tock gebret­tert, um das Wochen­ende dort zu ver­bringen – und dann scheint die Luft auch rein, ehe er in Funk­ti­ons­jacke aus dem Garten in die Küche stol­pert, noch sagt: Heike, die Buche muss noch gestutzt werden.“ Und dann mit der Fuchs­schwanz­säge in der Hand inne­hält, dich ansieht, als hätte er keine Ahnung, wer du bist (als ob), um zu sagen: Hallo.“ Und außer Heike, gibst du mir mal die Soße“ und Mhm“, wenn du von deinem Sozi­al­wis­sen­schafts­ba­chelor erzählst, wirst du auch nichts mehr von ihm hören, bis ihr euch zurück auf den Weg nach Hei­del­berg macht.

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71.

Brych zeigt Ver­maelen Gelb. Muss Gelb geben, gibt Gelb“, sagt Bar­tels. Ich sage: Brych der beste Deut­sche in diesem Tur­nier.

73.

Frei­stoß Por­tugal. Aber Ronaldo wie ein Poli­tik­wis­sen­schaftler aus Dresden, der für Ver­ständnis für die Pegida-Bewe­gung wirbt: Macht die Mauer fürs eigent­liche Ver­sagen schuldig.

75.

Die beigen Sitze des Sta­dions machen mich wahn­sinnig. Als würde in diesem Sta­dion gleich noch ein ISTAF-Event statt­finden. Später nimmt Cris­tiano Ronaldo am Stab­hoch­sprung teil – als ein­ziger ohne Stab.

77.

Hui, rüde Szenen. Erst ver­letzt sich Lukaku in einem Zwei­kampf, dann räumt Pepe Hazard ab. Brych ent­scheidet: Gelb. Und das ist im Ver­hältnis richtig. Also im Ver­hältnis zum You­Tube-Video: Pepe – Ten Fouls who sho­cked the World“

80.

Bar­tels: Es knallt links, es knallt rechts.“ Und ich habe mich schon gefragt, wann Neu­kölln Sil­vester nach­holt.

81.

Weiß nicht, was ange­nehmer ist: Ein Zwei­kampf gegen Pepe oder eine Woche Stahl­wolle statt Klo­pa­pier?

82.

Wenn der Spiel­fluss fehlt, dann viel­leicht nur, weil er irgendwo weiter vorne gestaut wurde? Von den Tsche­chen zum Bei­spiel?

83.

Ecke Por­tugal, Kopf­ball Ronaldo, Parade Cour­tois. Pritscht den Ball weg wie beim Vol­ley­ball. Und irgendwo in der Slo­wakei wird ein Tor­hüter sehr, sehr traurig.

85.

Die Rie­sen­chance für Por­tugal, aber Guer­reiro trifft nur den Innen­pfosten! Selbst Schuld, wenn man sogar beim Fuß­ball alles gen­dern muss!!!!1!!1!!1

88.

Klar, jetzt ist es wenigs­tens span­nend, aber das Spiel war lange so öde und unin­ter­es­sant, dass es eigent­lich nicht mehr lange dauern kann, bis es anfängt zu twit­tern.

90.

Ich lege mich fest: Wann immer Romelu Lukaku nicht in Groß­auf­nahme zu sehen ist, rasiert er sich die Glatze.

90.+2

Was ich mich schon seit Jahren frage: War es eigent­lich Liebe auf den ersten Blick, als sich Cris­tiano Ronaldo in Cris­tiano Ronaldo ver­liebt hat?

90.+3

Nur noch zwei Minuten und noch immer 0:1 aus por­tu­gie­si­scher Sicht. Bezie­hungs­weise: Joao, scheiße.

90.+4

Eine Schluss­phase mit so vielen rup­pigen Zwei­kämpfen, ich könnte mir gut vor­stellen, dass Pepe sich das direkt im Anschluss nochmal anschaut.

90.+5

Hazard geht, Den­doncker kommt, Brych bleibt. Und pfeift, wie nur er es könnte, ab. Es bleibt beim 1:0 für Bel­gien, Por­tugal ist aus­ge­schieden.

23:02 Uhr

Es war nicht das fuß­bal­le­ri­sche Glanz­stück, das wir uns erträumt hatten, nicht der offen­sive Schlag­ab­tausch, der uns vorab ver­spro­chen wurde, nicht das Feu­er­werk, das wir ver­dient gehabt hätten. Aber das ist den Bel­giern egal, die sind happy, das ist den Por­tu­giesen egal, die sind raus, das ist mir egal, ich bin groggy. Und damit ich beim nächsten Tur­nier Erleb­nisse dieser Art zumin­dest nicht alleine auf der Couch ver­ar­beiten muss, lege ich mir dem­nächst ein paar blü­ten­weiße Sneaker zu, gewöhne mich langsam an ein socken­loses Leben und werde TV-Experte. Gute Nacht!