Elf Freunde sollt ihr sein, wenn ihr Siege wollt erringen!“ heißt der bekannte Spruch auf der alten Meis­ter­schaft­stro­phäe. Und nor­ma­ler­weise halten wir diesen Spruch auch in Ehren. Aber der­zeit sind elf Per­sonen auf einem Haufen keine beson­ders gute Idee – weder auf dem Fuß­ball­platz noch im Alltag. Und des­halb haben wir uns ers­tens für den heu­tigen Tag einen neuen Namen geben, und werden zwei­tens aus­führ­lich dar­über berichten, wie der Pro­fi­fuß­ball durch die Corona-Krise kommt, welche Her­aus­for­de­rungen die Klubs bewäl­tigen müssen und was Fans tun, um in der fuß­ball­losen Zeit nicht wahn­sinnig zu werden.

Als wir in Vor­be­rei­tung des heu­tigen Tages noch einmal schauten, was wir bisher alles zur Corona-Krise geschrieben haben, sind uns zwei­erlei Dinge auf­ge­fallen: Zum einen war erstaun­lich, wie sehr die plötz­lich her­ein­bre­chende Krise die Defor­ma­tionen und Absur­di­täten des Pro­fi­fuß­balls frei­ge­legt hat. Zum anderen ist bemer­kens­wert, wie viele Funk­tio­näre bereits wieder heiter wei­ter­ma­chen wollen wie bisher. Krise, war da was?

Auch des­halb wollen wir jetzt über Alter­na­tiven zur Rou­tine spre­chen, etwa dar­über, wie Fuß­ball nach Über­win­dung der Corona-Krise aus­sehen kann und was die Klubs tun müssen, damit danach die Fans wieder ins Sta­dion kommen. Und wir wieder aus voller Über­zeu­gung for­dern können: Elf Freunde müsste ihr sein!

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