Ein 46 Jahre alter Schweizer hat am Dienstag für eine wilde Face­book-Party gesorgt. Eigent­lich wollte Gianni I. nur gute Freunde zu einer kleinen Feier für das Jahr 2026 ein­laden, doch vergaß er dabei ein Häk­chen in den Ein­stel­lungen des Netz­werkes zu setzen. So wurde die Ein­la­dung nicht privat, son­dern öffent­lich an 48 Länder ver­schickt.

Schon am Mittag machten sich die ersten unge­be­tenen Gäste auf den Weg nach Zürich. Sie fei­erten unge­zü­gelt, der Gast­geber verlor voll­kommen die Kon­trolle. Unter den Gästen sollen sich auch viele Per­sonen mit kri­mi­neller Ver­gan­gen­heit befunden haben, die vor allem durch Kor­rup­ti­ons­de­likte akten­kundig geworden sind. Die Party drohte zu eska­lieren, als selbst die ersten Hol­länder von der Ein­la­dung erfuhren und vor Freude aus­ras­teten. Die Polizei wurde umge­hend ver­stän­digt.

Gianni I. nicht ver­neh­mungs­fähig

Gianni I. ist erst seit kurzem Haus­herr in Zürich. In dem Haus findet seit Jahr­zehnten ein spe­zi­elles Schweizer Pro­jekt für betreutes Wohnen“ statt. Men­schen mit beson­ders wirren Fan­ta­sien und Ideen sollen hier in einer spe­zi­ellen Gesell­schaft reso­zia­li­siert werden. Die Behörden gehen davon aus, dass Gianni I. im Moment nicht ver­neh­mungs­fähig ist.

In der Ver­gan­gen­heit hatten immer wieder Face­book-Partys für Auf­sehen gesorgt. Bekannt wurde der Fall der 16-jäh­rigen Thessa aus Ham­burg, zu deren Geburtstag tau­sende Par­ty­wü­tige anreisten. Ähn­lich eska­lie­rende Feiern bei Teen­agern folgten in ganz Deutsch­land. Die Kosten für die Poli­zei­ein­sätze musste in der Regel der Steu­er­zahler über­nehmen. Im aktu­ellen Fall in der Schweiz wird wohl die Fuß­ball-Welt einen hohen Preis zahlen.