Henrik Larsson wusste schon immer wie man sich in die Herzen spielt. Er sah ver­dammt gut aus, war Schwede und hatte einen langen Rasta-Zopf. Das gefiel den Frauen (und viel­leicht auch Män­nern). Und er schoss wun­der­schöne Tore. Das gefiel den Män­nern – und natür­lich auch den Frauen.

Sieben Jahre spielte dieser Mann für Celtic Glasgow. Damals galt der schot­ti­sche Fuß­ball noch was, weil es dieses Duell gab: das Old Firm, jenes legen­däre Derby gegen den ver­hassten Rivalen Ran­gers.

Und was tat Larsson, dieser Her­zens­bre­cher, natür­lich: er schoss auch im Old Firm seine Buden. Der schönste Treffer gelang ihn beim his­to­ri­schen 6:2‑Sieg über die Ran­gers am 27. August 2000. Da war mal alles drin, was diesen Schweden so begeh­rens­wert machte: dieser Antritt! Diese Beweg­lich­keit! Diese Raf­fi­nesse! Diese unver­schämte Prä­zi­sion! Ein Tor, das Celtic-Fans bis heute glück­lich macht.

Und alle anderen auch: