Die Corona-Inzi­denz im Bayern-Kader liegt bei 7407. Aber wo liegt die Bayern-Corona-Gag-Inzi­denz?
Gute Frage, denn nachdem die Bayern-Corona-Gag-Inzi­denz nach der Erkran­kung von Thomas Müller bereits bei einem Gag-Wert von über 1 lag, nahm das Gag-Geschehen mit der Erkran­kung von Ben­jamin Pavard eine expo­nen­ti­elle Dynamik an und liegt nun bei knapp 5000 Gags pro 100.000 Witz­bolden. Das bedeutet, dass die Bayern-Corona-Gags mitt­ler­weile nicht mehr nach­ver­folgbar sind und sich im Internet unkon­trol­liert ver­breiten. Und das ist ein Pro­blem, denn die Corona-Inzi­denz ist nach wie vor viel wich­tiger als die Bayern-Corona-Gag-Inzi­denz, denn an ihr lässt sich ablesen, wie Fuß­baller inmitten einer glo­balen Pan­demie von den Ver­bänden ein­fach ver­heizt werden, indem sie für irgend­welche Schwach­sinns­cups um die halbe Welt jetten müssen und sich dabei eine poten­ziell töd­liche Krank­heit ein­fangen. In diesem Sinne: Hahaha. Haha. Ha. Hust.

Marco Rose zu Dort­mund? Eure Mei­nung?
Naja. Rose wird die Saison mit Borussia Dort­mund sicher­lich noch ordent­lich zu Ende bringen. Äh, Mön­chen­glad­bach, tschul­di­gung. Auch von Glad­ba­cher, äh, Dort­munder Seite, tschul­di­gung, war alles fischig, äh, sauber, tschul­di­gung. Rose selbst hat zudem zu jeder Zeit rum­ge­eiert, äh, sich klar posi­tio­niert, tschul­di­gung, und dass der BVB schon wieder jemanden aus Glad­bach holt, ist sys­te­ma­ti­sches Leer­kaufen eines Kon­kur­renten, äh, nun mal, wie der Markt funk­tio­niert, tschul­di­gung. Die Mann­schaft hat außerdem mit totaler Ableh­nung reagiert, äh, steht wei­terhin voll hinter dem Trainer, tschul­di­gung, und was in den Sozialen Medien dar­über behauptet wurde, war abso­luter Müll, wie immer, äh, war abso­luter Müll, wie immer, tschul­di­gung. Es gilt jetzt, sich bis zum Sai­son­ende ordent­lich zu zer­flei­schen, äh, zusam­men­zu­raufen, tschul­di­gung. Die sport­li­chen Ziele kann und wird Borussia Mön­chen­glad­bach aber auf jeden Fall noch errei­chen, äh, viel Spaß in der Con­fe­rence League lol, tschul­di­gung.

Geil, Revier­derby. Euer Tipp?
Nun, schwer zu sagen, aber gemessen an der gene­rellen Geschichten, die nur der Fuß­ball schreibt“-haftigkeit dieser Paa­rung, dem stets hohen Aus­ge­rechnet XY“-Faktor des Derbys und in Anbe­tracht der Sen­sa­tions-Variable, die sich aus der Berück­sich­ti­gung geschichts­träch­tiger Der­by­folk­lo­rig­keiten wie etwa Jens Leh­manns Kopf­balltor oder Schalkes Stol­perer im Titel­kampf 2007 speist, das alles geteilt durch 4:4 und im Lichte der aktu­ellen Wurs­tig­keit des BVB gegen schwache Gegner plus die aus­sichts­lose Lage der Schalker unter Mit­ein­be­zie­hung der ganz gene­rellen Magie, die über diesem Sport liegt, ergeben die Berech­nungen unserer Fuß­ball­kul­tur­anthro­po­logen, dass Schalke mit 2:1 gewinnt. Glück­wunsch.

Aber mal im Ernst: Wäre doch schade um das Revier­derby, wenn Schalke run­ter­geht, oder?
Absolut. Wir sind aber Opti­misten und glauben, dass wir auch bei einem Schalke-Abstieg nicht allzu lange auf das nächste Revier­derby warten müssten. 2024 in der Regio­nal­liga West dürfte es wieder so sein.

Schalke und Umbro trennen sich, weil beide Seiten unzu­frieden sind? Wie pas­siert denn sowas?
Nun, warum Umbro mit Schalke unzu­frieden ist, sollte klar sein. Warum Schalke mit Umbro unzu­frieden ist, können wir nur mut­maßen. Mög­li­cher­weise waren die Ver­ant­wort­li­chen der Schalker nicht mit den ersten Ent­würfen der kom­menden Tri­kot­kol­lek­tion ein­ver­standen, die Clowns­nasen, Esels­hüte, Blinden-Arm­binden und zuge­bun­dene Schnür­senkel beinhaltet hätten, um dem Schalker Spiel auch eine modi­sche Ent­spre­chung zu geben. Aber das sind, wie gesagt, nur Mut­ma­ßungen und ins­ge­samt muss man auch sagen, dass wir als über­zeugte FKK-ler da viel­leicht sowieso der fal­sche Ansprech­partner sind, weil wir jede Form von Klei­dung ohnehin als Zumu­tung emp­finden, da der liebe Gott uns schließ­lich ja auch nicht mit Klamot‑, ah, toll, der Sauna-Auf­guss ist fertig, ent­schul­digt uns bitte.