Es ist schon eini­ger­maßen erstaun­lich, dass über­haupt mit pro­mi­nenten Fuß­ball-Namen her­um­ge­worfen wird: Wel­cher inter­na­tio­nale Star gibt schon gerne zu, dass er sich Hilfe zu einem eher mental ange­sie­delten Pro­blem sucht? Und plau­dert womög­lich noch Details aus einem intimen Raum wie dem Schlaf­zimmer aus? Eigent­lich undenkbar.

Seit Litt­lehales wissen wir nun: Fuß­ball­gott Cris­tiano Ronaldo schläft ALLEIN (!) – wow, was für eine Über­ra­schung. Wer sich mit dem amtie­renden Euro­pa­meister beschäf­tigt hat, der hat es viel­leicht ohnehin geahnt. Bereits die mediale Abwe­sen­heit der bio­lo­gi­schen Mutter seiner medial anwe­senden Kin­dern Cris­tiano Jr. (7) und der im Juni gebo­renen Zwil­linge Eva und Mateo, lässt so man­chen nach­denk­lich zurück.

Sir Alex Fer­guson als Vor­reiter

Der Schlaf­guru mit Wohn­sitz im mit­tel­eng­li­schen Not­tingham macht seinen Job schon seit 20 Jahren. Trotzdem ist es erstaun­lich, wie lange es dau­erte, bis sich Fuß­ball­clubs nicht nur dafür inter­es­sierten, was ihre Stars aßen und wie, wann und wie lange sie trai­nierten und begannen, die Bedeu­tung des gesunden Schlafs zu bemerken.

Zuerst holte Man­chester United-Boss Sir Alex Fer­guson den Schlaf­ex­perten, um an den Stell­schrauben zu drehen. Arsenal-Coach Arsène Wenger suchte später eben­falls Litt­lehales’ Unter­stüt­zung. Chelsea und Real Madrid folgten. Auch arbei­tete er mit dem bri­ti­schen Olym­pia­team. So viele wich­tige und pro­mi­nente Kunden können nicht irren.

Gesund kann das nicht sein

Wich­tigste Ursache der Schlaf­lo­sig­keit junger Spit­zen­sportler ist – wenig über­ra­schend – die Angst vor dem Ver­sagen. Schlaf­ta­bletten und andere Sti­mu­lan­zien sind nicht unüb­lich. Die Profis umgehen die Rezept­pflicht und bestellen die Hilfs­mit­tel­chen im Internet. Und am nächsten Tag, so machen es ins­be­son­dere die Skan­di­na­vier, sagt Litt­lehales, nehmen sie das Tabak­pulver Snus, um wieder richtig wach zu werden. Gesund kann das nicht sein.