Morgen wird es ernst. In Mag­de­burg tritt der BVB zum ersten Pflicht­spiel der neuen Saison an. Trotz der abge­lau­fenen Kata­stro­phen­saison herrscht eine große Euphorie – und auch die Erwar­tungen an das schwatz­gelbe Team sind wieder ver­dammt hoch. Wie im ver­gan­genen Jahr trafen wir darum Hans-Joa­chim Watzke und spra­chen mit ihm über Ziele für die Zukunft, Lehren aus der Ver­gan­gen­heit und die Pro­bleme der Gegen­wart. [more]

Ein Mann im Stress: Etwas gehetzt wirkt Hans-Joa­chim Watzke, als er den Raum betritt. Der nahende Sai­son­be­ginn wirft seine Schatten voraus, der Druck nimmt wieder zu. Trotzdem nimmt sich der Geschäfts­führer die Zeit zum Gespräch.

Herr Watzke, Samstag steht bereits das erste Pflicht­spiel an: Pokal in Mag­de­burg und damit die Gele­gen­heit, gleich ganz gut oder richtig schlecht in die Saison zu starten. Was erwarten Sie einer­seits von diesem Spiel und ande­rer­seits von der kom­menden Spiel­zeit?

Hans-.Joachim Watzke: Ich erwarte eigent­lich nur eines: dass wir Samstag wei­ter­kommen. Das Los ist extrem schwierig und jeder, der was davon ver­steht, weiß, dass Mag­de­burg schon eine der undank­ba­reren Auf­gaben ist. Ich wäre lieber nach Seli­gen­porten oder zu Vic­toria Ham­burg gefahren. Mag­de­burg ist schon ein sehr ambi­tio­nierter Verein. Die haben ein neues Sta­dion, das ist aus­ver­kauft, und sie haben nur um Mil­li­meter den Auf­stieg ver­passt und werden jetzt natür­lich ver­su­chen, sich dafür ein biss­chen zu ent­schä­digen. Gleich­wohl weiß natür­lich jeder, dass wir das von den Mög­lich­keiten her auch gewinnen müssen. Aber wir haben natür­lich so eine gewisse Pokal­tra­di­tion. Das ist schon sehr schwierig, und da spürst Du diese Woche dann auch das erste Mal wieder ziem­li­chen Druck, weil ich ja auch weiß, dass die ganze Stim­mung davon beein­flusst wird. Und es ist natür­lich auch eine lukra­tive Geschichte für uns, auch mal im Pokal was zu reißen, auf Deutsch gesagt. Aber trotz allem bin ich ver­halten opti­mis­tisch, weil ich sehe, dass wir eine gute Vor­be­rei­tung spielen und bis­lang außer Alex Frei keine Ver­letzten gehabt haben – die anderen in der Liga haben da ja teil­weise schon große Pro­bleme. Und inso­fern hoffe ich ein­fach, dass wir gut aus den Start­lö­chern kommen.

Passt mal auf, hier hat sich was getan!“

Der Kader ist vor der Spiel­zeit noch einmal deut­lich ver­stärkt worden, und selbst wenn es nicht aus­ge­spro­chen wird, das Sai­son­ziel Inter­na­tio­naler Wett­be­werb“ dürfte da fest­stehen. Oder?

Nein, so direkt nicht. Wir haben ja gesagt – und ich bin davon über­zeugt, dass das richtig ist – diese Saison kein Sai­son­ziel aus­zu­geben. Wir sind aus meiner Sicht völlig unge­recht­fer­tigter Weise extrem dafür geprü­gelt worden, dass wir ein – zuge­ge­be­ner­maßen etwas zu ambi­tio­niertes – Ziel aus­ge­geben haben. Aber: Auch wenn wir zwi­schen­zeit­lich mal kurz­zeitig in Abstiegs­ge­fahr geraten sind, hatten wir ja immer noch – sogar am letzten Spieltag noch – die Mög­lich­keit, die Hin­tertür UI-Cup zu errei­chen. Was nicht geklappt hat, okay, das muss man so akzep­tieren. Aber ich fand die Kritik daran über­mäßig, und des­wegen haben wir das jetzt nicht gemacht.

Ich bin davon über­zeugt, dass wir eine stär­kere Mann­schaft haben als letzte Saison, keine Frage. Aber die ent­schei­dende Frage ist ja nicht Bist Du selbst stärker?“, son­dern Was macht die Kon­kur­renz?“. Und wenn ich sehe, dass in der Bun­des­liga ins­ge­samt die Mann­schaften, die ambi­tio­niert sind, sich alle was vor­ge­nommen haben, dann ist es relativ schwierig. Es wird aus meiner Sicht nicht mehr so sein, dass die ersten vier einen so rie­sigen Abstand zum Fünften und Sechsten haben, das glaube ich nicht. Ich sehe sieben, acht Clubs, die durchaus alle die Mög­lich­keit haben, auf Platz Vier, Drei oder Sieben zu landen. Dann kommt noch eine Über­ra­schungs­mann­schaft dazu, dann hast Du schon die Hälfte der Liga. Des­halb muss man da mit Pro­gnosen sehr vor­sichtig sein und – wie gesagt, als gebranntes Kind da auch auf­passen.

Wichtig ist, wenn ich das noch sagen darf, dass wir unsere Fans begeis­tern. Dass wir den Leuten zeigen: Passt mal auf, hier hat sich was getan!“ Wir wollen wieder attrak­tiven Fuß­ball spielen und weg von diesem Denken, dass Ball­be­sitz das Credo ist. Die Leute sollen Aktion sehen, und ich glaube, dass das in allen Vor­be­rei­tungs­spielen – selbst in den ver­lo­renen, wo wir eine ganz andere, nicht ein­ge­spielte Abwehr hatten – der Fall war. Von den Aktionen, vom Spiel­fluss und den Chancen her waren alle begeis­tert, die das gesehen haben. Gut, wir haben mal ver­loren, was nicht pas­sieren durfte, aber ob ich jetzt Rom oder die Spiele in der Schweiz nehme – Bern und Ander­lecht – oder jetzt Arn­heim, das war immer offensiv geprägt. Das ist das, was wir wollen. Und das ist, glaube ich, auch das, was die Zuschauer wollen.

Was zeichnet den Kader denn aus? Was ist auf­fal­lend besser als in der ver­gan­genen Saison?

Gut, wir haben nach der Saison sehr intensiv ana­ly­siert – dafür auch ein großes Lob an Trainer und Sport­di­rektor als die letzt­end­lich Ver­ant­wort­li­chen – und dann ver­sucht, diese Ergeb­nisse der Ana­lyse letzt­lich auch sehr kon­kret in Trans­fer­po­litik umzu­setzen. Die wesent­li­chen Dinge waren da, dass zum einen im Bereich der kör­per­li­chen Fit­ness sicher­lich noch etwas Luft nach oben war, um das mal vor­sichtig aus­zu­drü­cken. Dass wir dar­über hinaus vor allem im Mit­tel­feld ein Schnel­lig­keits- und Dynamik-Defizit hatten, und wir auch nicht in der Lage waren, ein Spiel mal mit der Brech­stange zu ent­scheiden, weil wir ein­fach keinen Typen dafür vorne drin hatten. Manchmal muss man im Fuß­ball aber eben auch Brech­stange spielen. Und wir haben aus dem Mit­tel­feld heraus auch über­haupt keine Tor­ge­fahr aus­ge­strahlt, was heute im modernen Fuß­ball ele­mentar wichtig ist.
Das alles haben wir jetzt jeden­falls umge­setzt. Wir haben Kuba geholt, der – das hat man ja jetzt in der Vor­be­rei­tung gesehen – dieses Schnel­lig­keits- und Dynamik-Defizit sicher­lich etwas lin­dert, behebt oder völlig weg­macht. Wir haben als Neu­zu­gang“ Sebas­tian Kehl wieder dabei, der natür­lich auch ein dyna­mi­scher Spieler ist, der stra­te­gi­sche Fähig­keiten hat und ein guter Kopf­ball­spieler ist.

Dann haben wir mit Petric und Federico Leute, die zumin­dest in ihren jewei­ligen Ligen nach­ge­wiesen haben, dass sie Tor­ge­fahr aus­strahlen. Wir haben Kli­mo­wicz vorne drin und für hinten Kovac geholt, weil wir Met­zelder ersetzen und den Kon­kur­renz­kampf anheizen wollten. Wir haben ins­ge­samt aus den Lehren der Ver­gan­gen­heit dann das für uns mög­liche gemacht, haben sechs Spieler für 7,6 Mil­lionen Euro ver­pflichtet, und da holen andere einen ein­zigen für. Ham­burg zahlt sechs Mil­lionen für Zidan, Lever­kusen 8,5 für Vidal aus Chile, dazu die Bayern – aber ins­ge­samt glaube ich, dass das eine stim­mige Geschichte war, da sind sich bei uns auch alle einig: Der Sport­di­rektor, der in erster Linie die Pla­nung in Absprache mit dem Trainer gemacht hat, und der Trainer selbst sind auch zufrieden mit dem Kader. Wir kriegen jetzt auch andere Struk­turen rein. Durch den Weg­gang spe­ziell von Chris­toph Met­zelder wird das Ganze auch ein biss­chen durch­ge­mischt, es sind auch Spieler da wie Kli­mo­wicz, Kovac und Petric, die natür­lich auch einen bestimmten Anspruch haben, und das ist alles bis­lang sehr positiv. Wir arbeiten aber ins­ge­samt weiter sehr hart, sehr intensiv und sehr kri­tisch.

Hätte man aber nicht auch auf den Außen­ver­tei­diger-Posi­tionen noch nach­legen müssen?

Wenn man über unbe­schränkte finan­zi­elle Mög­lich­keiten ver­fügt, kann man immer noch ver­su­chen, das zu opti­mieren, das ist keine Frage. Aber bei Licht besehen muss man ein­fach mal sagen, dass wir auf der rechten Seite mit Philipp Degen jemanden haben, von dem alle sagen, dass er ein enormes Poten­tial hat, das er ja auch in der Vor­be­rei­tung mal richtig gezeigt hat. Wir haben Flo­rian Kringe, der beide Posi­tionen spielen kann, rechts wie links. Wir haben Dede – und da muss man auch mal sagen, dass es gar nicht so leicht ist: Willst Du jemanden für die linke Defen­siv­seite holen, kommt da ja im Prinzip gar keiner, weil sie alle wissen, dass sie an Dede ohnehin nicht vorbei kommen. Wir haben da aber mit David Vrzogic jemanden, der Per­spek­tive hat, diese Rolle auch mal irgend­wann zu spielen, und der auch ein rie­siges Talent hat. Aber da jetzt einen Spieler von gutem, aber nicht über­ra­gendem Niveau zu holen, das hat die sport­liche Lei­tung abge­lehnt, weil sie auch sagt: Wir haben den Vrzogic, und wenn alle Stricke reißen, kann Flo­rian Kringe auch die Posi­tion spielen. Außerdem zeichnet sich Dede ja nicht durch eine beson­ders hohe Ver­let­zungs­an­fäl­lig­keit aus, das muss man auch sagen.

Dede wollte unbe­dingt gehen, was auch legitim ist.“

Aber dann ist Flo­rian Kringe quasi für beide Posi­tionen erster Backup“? Es wird ja nicht so sein, dass der Trainer aus­ge­rechnet für Dede als Ersatz mit dem uner­fah­renen Vrzogic plant?

David Vrzogic ist ein junger Spieler, der auch eine Menge Poten­tial hat, aber natür­lich auch noch eine Menge Erfah­rung braucht. Aber wir haben grund­sätz­lich ja keine schlechten Erfah­rungen gemacht, punk­tuell mal einen jungen Spieler rein zu bringen. Ich sehe das Thema nur, wenn es mal eine Lang­zeit­ver­let­zung gibt. Aber dann, das haben Michael Zorc und Thomas Doll gesagt, haben wir immer noch die Mög­lich­keit, Flo­rian Kringe da spielen zu lassen. Aber es gibt auch noch andere Mög­lich­keiten.

Nur, ich glaube ins­ge­samt – und vor dem Hin­ter­grund, dass wir auch keine inter­na­tio­nalen Ein­nahmen haben, das muss man auch sehen; wir können das Geld nur einmal aus­geben und liegen vom Etat her immer noch nicht unter den ersten Fünf – kann man nicht jede Posi­tion dop­pelt und drei­fach besetzen. Wir haben vier bis fünf erst­klas­sige Stürmer, im Mit­tel­feld eine ganze Menge getan und haben vier Innen­ver­tei­diger, die alle Bun­des­liga-Ansprü­chen genügen. Und ich glaube, dass wir dafür ja auch keinen so hohen Wett­be­werbs­druck haben, weil wir nur Bun­des­liga und hof­fent­lich lange DFB-Pokal spielen. Es ist eben ein Unter­schied, ob Du eine Mann­schaft für die Cham­pions League, den UEFA-Cup oder nur die Bun­des­liga auf­stellst.

Wenn wir schon über einen Dede-Ersatz spre­chen: Ist das Thema AS Rom vom Tisch?

Absolut – und es war von unserer Seite aus auch gar nicht auf dem Tisch. Nur muss man eben fair mit­ein­ander umgehen. Wir haben sei­ner­zeit, als Dede dan­kens­wer­ter­weise ver­län­gert hat – der ja sowieso großen Respekt bei uns genießt, weil er auch in schwie­rigen Zeiten immer zum Verein gestanden hat – ihm zuge­sagt, dass wir zumin­dest gesprächs­be­reit sind, wenn ein großes Angebot kommt. Das haben wir auch doku­men­tiert und ent­spre­chend gehan­delt. Aber es war von vorn herein klar: Als Michael Zorc mich anrief, dass der AS Rom sich gemeldet hat, da war unser erster Gedanke sofort, dass wir wollen, dass er bleibt. Du hast ja bei jeder Mög­lich­keit eines Trans­fers eine Grund­satz-Ein­stel­lung: Möch­test Du es eher machen oder möch­test Du es eher nicht machen? Und hier war unsere Ein­stel­lung von vorn herein, dass wir es nicht machen möchten.

Dede wollte unbe­dingt gehen, was auch legitim ist. Das wäre sein letzter großer Ver­trag gewesen, der Quan­ten­sprünge über dem gelegen hätte, was er bei Borussia Dort­mund über­haupt je ver­dienen kann. Rom ist ja auch nicht unbe­dingt die häss­lichste Stadt in Europa, und Cham­pions League hätte er auch spielen können. Von daher völlig legitim, aber was man beim AS Rom offenbar völlig unter­schätzt hatte, war, dass man sich über den Status Quo von Borussia Dort­mund über­haupt nicht im Klaren war. Wir hatten den Ein­druck, dass sie geglaubt haben, sie könnten sich hier ein biss­chen im Dis­count-Bereich ein­de­cken, und da haben wir ihnen ziem­lich schnell klar­ge­macht, dass das nicht der Fall ist. Dann war das vom Tisch und ist jetzt über­haupt kein Thema mehr.

Jeder Spieler muss auch wissen, dass er bei Borussia Dort­mund gut auf­ge­hoben ist.“

Und wie hat Dede das auf­ge­fasst? Wenn Sie selbst sagen, dass das für ihn ein Rie­sen­ver­trag gewesen wäre?

Es war eine schwere Belas­tung für ihn. Aber er hat es auch sehr pro­fes­sio­nell auf­ge­fasst. Er wäre in dem Moment lieber nach Rom gegangen, das darf man ihm auch nicht übel nehmen, aber ich hatte über­haupt keine Sorgen, dass er das nicht pro­fes­sio­nell auf­nehmen würde. Wenn man ihn kennt: Er liebt diesen Club und ist jemand, der auch lei­den­schaft­lich Fuß­ball spielt. Er wird da drüber hin­weg­kommen.

Also sehen Sie da kein Moti­va­ti­ons­leck sei­ner­seits?

Viel­leicht kurz­fristig, da ist es sicher­lich auch nicht leicht für den Spieler. Aber ins­ge­samt über­wiegt ein­fach die Lust am Fuß­ball und ist auch die Stim­mung inner­halb der Mann­schaft zu gut, als dass er sich da aus­klinken würde. Ich glaube das nicht. Wer unsere Mann­schaft in der Vor­be­rei­tung gesehen hat, der hat gespürt: Denen macht es Spaß, auch mit­ein­ander zu spielen. Ich weiß nicht, wer von Ihnen alles das Spiel in Arn­heim gesehen hat. Das war ja alles in der Hoch­phase dieser Situa­tion, und er hat trotzdem her­vor­ra­gend gespielt. Des­halb glaube ich das nicht.

Lin­dert man so ein Moti­va­ti­ons­leck denn mit einer Gehalts­er­hö­hung?

Nein. Ich sag ja, dass wir nach wie vor auch finan­zi­elle Zwänge haben. Wir können ohnehin nicht mit AS Rom oder AC Milan oder so mit­halten, da brau­chen wir uns auch gar nicht anzu­strengen. Aber man muss natür­lich – zumin­dest wenn der Rauch ein biss­chen abge­zogen ist – mit ihm ein Gespräch führen, damit er auch das Gefühl hat, dass er bei uns gut auf­ge­hoben ist, klar.

Ist das also doch ein halbes Ja?

Wie bitte?

Naja, auf die Frage mit der Gehalts­er­hö­hung.

Nein, es gibt ja ver­schie­dene Mög­lich­keiten. Dass man ihm zum Bei­spiel einen zusätz­li­chen Anreiz schafft, irgendwas macht und ein kleines Dan­ke­schön gibt dafür, dass er da so pro­fes­sio­nell mit umge­gangen ist. Da lege ich mich jetzt gar nicht fest.

Aber grund­sätz­lich muss jeder Spieler auch wissen, dass er bei Borussia Dort­mund gut auf­ge­hoben ist. Und umge­kehrt gibt es ja auch Phasen, wo der Spieler keine Top­leis­tungen ablie­fert, und da gehst Du ja auch nicht hin und sagst: Pass mal auf, Du bist ja eigent­lich nicht so gut drauf. Du könn­test jetzt eigent­lich auch mal ein biss­chen weniger Geld bekommen.“ Macht man ja auch nicht, und inso­fern sind Ver­träge eigent­lich dazu da, dass man sie auch ein­hält. Aber trotzdem werden wir mit ihm spre­chen, das haben wir ihm auch schon gesagt, und das muss auch sein.

Dede ist der Abgang, über den spe­ku­liert wurde. Kol­por­tiert wird aber auch ein Zugang: Das Gerücht Piotr Tro­chowski als Thomas Dolls Wunsch­spieler hält sich hart­nä­ckig. Ist das ein Thema?

Wir sind uns einig, vor allem die sport­liche Lei­tung, dass die Mann­schaft gut auf­ge­stellt ist und dass wir alles getan haben. Nur beinhaltet Fuß­ball immer auch eine ganze Menge Mög­lich­keiten. Das Trans­fer­fenster ist noch bis zum 31.8. offen. Was pas­sieren würde, wenn sich ein wich­tiger Leis­tungs­träger bei uns zum Bei­spiel einen Kreuz­band­riss holt, dann müss­test Du reagieren. Wirt­schaft­lich könnten wir das abbilden. Wir könnten noch was tun, aber der­zeit sind unsere Leute vom Sport der Mei­nung, wir brau­chen das nicht. Wir haben den Namen Tro­chowski mal vor Wochen ange­fragt, und da ist uns gesagt worden, Der bleibt hier!“, und das Thema hatten wir dann auch nicht mehr wei­ter­ver­folgt.

Das Inter­view führten Rahel Nowak, Chris­tian Siejak und Arne Kaz­pe­rowski

Die Teile 2 und 3 unseres großen Inter­views mit Hans-Joa­chim Watzke folgen in der kom­menden Woche. Dann unter anderem mit Schwär­me­reien über Trainer Thomas Doll, die Per­so­nalie Lars Ricken, Trai­ner­su­chen und Kritik an Person Hans-Joa­chim Watzke, über Sport­di­rektor Michael Zorc, die aus­ver­kaufte Süd­tri­büne und einen Fan­be­auf­tragten.

Zum Watzke Inter­view: www​.schwatz​gelb​.de/​a​r​t​i​k​e​l​.​p​h​p​3​?​w​e​l​c​h​e​r​=9098