1. Reiner Cal­mund:
Rich­tiges Leben im fal­schen? Schwer­ge­wicht Reiner Cal­mund war’s wurscht, er mel­dete 2007 sein vir­tu­elles Ich in der rucke­ligen 3D-Welt Second Life“ an. Calli Island“, ein Eiland in der rund­li­chen Form seines Erschaf­fers, lockte strin­gent mit Bier­gärten und Cal­li­fornia Beach“. Bis Calli die unwirk­liche Welt Second Life“ für ein anderes Par­al­lel­uni­versum ein­tauschte: Dynamo Dresden.


2. Yves Eigen­rauch:
Schalkes ehe­ma­liger Abwehr­mann bestritt im Forum von 11 FREUNDE eine 25-sei­tige Dis­kus­sion, in deren Ver­lauf er den Beweis führen sollte, tat­säch­lich und wirk­lich der Yyy­y­yves zu sein. Schließ­lich ver­ab­re­dete er sich zum Bier mit einem User, der tags darauf stolz ver­kün­dete: War lustig. Mein erstes Internet-Date.“ Alles kann, nichts muss.

3. Fer­di­nand Chifon:
Der Kame­runer galt einst als das nächste, dicke Offen­siv­ding bei Union Berlin und schien die Vor­schuss­lor­beeren zu bestä­tigen: erstes Spiel, erstes Tor. Doch dann ver­dün­ni­sierte sich der Afri­kaner aus dem Trai­nings­lager, die ein­ge­lei­tete Suche blieb ergeb­nislos. Erst später ent­deckten Pro­gram­mierer von Unions Ver­eins­home­page den Ver­missten wieder: als lächelnden Neu­zu­gang auf der Web­seite des pol­ni­schen Erst­li­gisten Pogon Stettin.

4. Aaron Hunt:
Als die Nach­wuchs­hoff­nung des SV Werder 2007 in Urlaub fuhr, wurde Hunts Pau­schal­reise foto­gra­fisch doku­men­tiert und anschlie­ßend im Netz­werk Stu­diVZ ver­linkt. Zu sehen war Hunt in desas­trösem Zustand auf dem Hotel­flur lie­gend, neben ihm Erbro­chenes vom Vor­abend. Was bestimmt Ärger mit Stu­diVZ-Freund Whitey Whiteman“ gab. Der ent­puppte sich später als Hunts Mit­spieler Torsten Frings.

5. Rio Fer­di­nand:
Der United-Ver­tei­diger twit­tert ein wenig zu gern. Ferdi nutzt den Nach­rich­ten­dienst näm­lich vor allem dazu, unbe­wäl­tigte Trau­mata auf­zu­ar­beiten. Aktu­eller Ein­trag vom 18. Februar: Meine Mutter hat mir gerade erzählt, dass sie mich mit fünf Jahren mal ver­hauen musste. Was ist das denn für eine Erzie­hung? Ich glaub, ich muss sie auch schlagen.“ Muss er?

6. Thomas Häßler
Weil sich die Natio­nalelf bei der EM 2000 volksnah prä­sen­tieren wollte, lud man das Volk zum damals schwer modernen Inter­net­chat. Als User pat.riot“ Häßler zum Publikum beim Show­trai­ning in Aachen befragte, verlor Icke“ die Fas­sung: Das war eine Kata­strophe!“ Die DFB-Web­master über­setzten das humorig so: Ein kon­zen­triertes Trai­ning war leider nicht mög­lich, so sehr uns die Begeis­te­rung der Fans auch gefreut hat.“

7. DaMarcus Beasley:
Eigent­lich fiel Beasley bei Han­nover 96 nur durch eine Aktion auf – und die fand außer­halb des Platzes statt. Als Kol­lege Mikael Fors­sell nach einem Nasen­bein­bruch mit Schutz­maske her­um­lief, twit­terte Beasley voll tief­emp­fun­denen Mit­leids: Selbst wenn er auf einer Kos­tüm­party wäre, würde er kein Date kriegen. Fors­sell ist so was von häss­lich!“

8. Jörg Won­torra:
Der Rou­ti­nier und die Frauen! Dis­kre­tion ist selbst­ver­ständ­lich, des­halb wollen wir nur eine gut abge­han­gene Anek­dote zum Besten geben: Die Part­ner­börse Fri­end­scout 24 warb einst mit der Ent­de­ckung, Wonti habe sich unter dem Pseud­onym mar­bella“ ange­meldet und eine­wahn­sinns­frau“ alias Claudia K. aus Landshut ken­nen­ge­lernt. Kon­ge­nialer Anmach­spruch des All­roun­ders: Sehe einem bekannten Sport­mo­de­rator nicht unähn­lich!“

9. Mesut Özil:
Selbst nach Bekannt­gabe seines Wech­sels zum spa­ni­schen Renom­mier­klub Real Madrid sah der deut­sche WM-Star keine Not­wen­dig­keit, auf seiner Home­page die Ant­wort nach der Frage des Lieb­lings­klubs zu über­denken. Özil erfri­schend offensiv: Fener­bahce Istanbul – und FC Bar­ce­lona!“

10. Mario Basler:
Wel­cher Spiel­ver­derber ver­riet wohl Mario Basler, dass man sein Ein­träge bei Face­book auch ver­ste­cken kann? Durften wir uns doch zuvor an allerlei frei­mü­tigen Beob­ach­tungen des Doyens erfreuen. Zitat: geile szene eben mit der schnecke :-)“. Das gefiel einer wach­senden Zahl von Face­book-Freunden, unter anderem auch Basler-Bewun­derin Peggy Schwitz.