Der gebür­tige Bochumer war seit 1950 Ver­eins­mit­glied bei den Königs­blauen. Anfangs brachte er als Bäcker-Lehr­ling der Schalke-Legende Ernst Kuzorra die Bröt­chen, dann wurde er Jugend-Leiter und schließ­lich nach der Demis­sion von Ede Lich­ter­feld 1976 Mann­schafts­be­treuer.



Sein Stel­len­wert für den Klub wuchs ständig, vor allem bei den Fans war der erfolg­reiche Gas­tronom sehr populär. Seine Amts­zeit wurde nur durch einen Streit mit dem dama­ligen Manager Rudi Assauer unter­bro­chen, der ihn kurz den Job kos­tete. 1986 bewarb er sich für das Amt des Prä­si­denten, zog aber seine Bewer­bung zurück, damit Günter Sie­bert gewählt werden konnte. In den ver­gan­genen Jahren war es ruhig geworden um das Schalker Unikum, dessen Tränen bei den Bun­des­liga-Abstiegen 1981, 1983 und 1988 unver­gessen sind. Als Inte­gra­ti­ons­figur und Sym­pa­thie­träger ver­kör­perte Neu­mann aber noch immer auf nost­al­gi­sche Art das »al Schalke.