Wer auf Schalke wofür verantwortlich ist

Knäbel, Schuster, Asamoah und Mister X

Peter Knäbel, Technischer Direktor Entwicklung

Nicht zu verwechseln ist Reschkes Position übrigens mit der von Peter Knäbel. Der ist seit April 2018 nämlich ebenfalls Technischer Direktor auf Schalke, jedoch für den Bereich Entwicklung. Als solcher ist er hauptverantwortlich für die Knappenschmiede. Zu seinen Aufgaben zählen die Ausbildung von Talenten und Trainern sowie die Schaffung von Strukturen im Schalker Nachwuchs. 

 

Axel Schuster, Direktor Profifußball

Wieso suchen sie denn eigentlich einen Sportdirektor auf Schalke, wenn sie mit Axel Schuster bereits einen haben? Die Antwort gab Christian Heidel bereits kurz nach seinem Rücktritt: » Ohne Axel nähertreten zu wollen: der Titel passt überhaupt nicht. Axel ist kein Sportdirektor – und das meine ich nicht abwertend«, sagte Heidel dem »kicker«. Vielmehr bestehe Schusters Aufgabenfeld darin, »alles zu organisieren.« Vom Boulevard bekam er deshalb bereits den Titel »Reiseleiter« verpasst. Sein Vertrag läuft noch bis 2020. Er wird wohl weiterhin auf Schalke arbeiten – wenn auch unter einer weniger verwirrenden Jobbezeichnung. 

 

Gerald Asamoah, Teammanager/Manager U23

Weil die Suche nach einem Sportdirektor hakt, bringt die »WAZ« nun die Position eines Teammanagers als Alternative ins Spiel. Ähnlich wie Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund soll dieser als erster Ansprechpartner für die Profis dienen – und ihnen möglichst viele kleine Lasten des Alltags abnehmen, damit sie sich ganz auf den Fußball konzentrieren können. Früher nannte man diesen Job wohl einfach »Mannschaftsbetreuer«. Gerald Asamoah, der den Posten unter Übergangstrainer Huub Stevens bekleidete, soll jedoch nicht weiter in dieser Funktion arbeiten und stattdessen als Manager zur U23 zurückkehren. 

 

Gesucht: Sportdirektor

Bleibt noch der Posten des Sportdirektors. Dessen Aufgaben umriss Sportvorstand Schneider in einem Interview mit der »WAZ« zuletzt so: »Ganz wesentlich wird sein, dass der Sportdirektor alle leistungsrelevanten Bereiche rund um unsere Lizenzmannschaft auf Topniveau bringt und dabei stets offen ist für neueste Entwicklungen.« Zudem wäre der neue Mann neben Verhandlungen mit Spielern und Beratern wohl vor allem für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Wäre – denn bislang verlief die Suche erfolglos und soll bei den Schalker Verantwortlichen deshalb nicht mehr die allerhöchste Priorität genießen. Dabei hätten wir da ein paar richtig gute Vorschläge.