Seite 2: Wird Thomas Tuchel der neue Wenger?

Die Wahl George Weahs sei vor allem dem exzel­lenten Ruf des Ex-Fuß­bal­lers George Weah zu ver­danken. Findet George Weah. Und so ver­wun­dert es nicht weiter, dass Arsene Wenger, der Mann, der den Ex-Fuß­baller George Weah zu DEM George Weah gemacht hat – zumin­dest wenn es nach George Weah geht – nun dafür aus­ge­zeichnet werden soll – von George Weah, dem Prä­si­denten Libe­rias.

Noch in dieser Woche soll es soweit sein, wie ein Spre­cher des Prä­si­dent ver­kün­dete: Er wird von der Regie­rung Libe­rias am 24. August geehrt, dem natio­nalen Flaggen-Tag. Für seinen Anteil an George Weahs Fuß­ball­kar­riere.“

Wird Thomas Tuchel der neue Wenger?

Gut mög­lich, dass sie Wenger gleich noch ein Angebot unter­breiten. Die Natio­nal­mann­schaft Libe­rias hat schließ­lich schon bes­sere Zeiten erlebt, darbt zur­zeit auf Rang 158 der Fifa-Welt­rang­liste und liegt in der Qua­li­fi­ka­tion zur Afrika-Meis­ter­schaft auf Rang vier der Gruppe G. Hinter so Giganten wie Sim­babwe und den beiden kon­go­le­si­schen Staaten.

Ein Haken hätte die Sache. Mit dem offen­kundig äußerst talen­tierten Sohn von George Weah, Timothy Weah, der der­zeit bei Thomas Tuchels Paris St. Ger­main und trotz seiner gerade 18 Jahre zu regel­mä­ßigen Ein­sätzen kommt, könnte Wenger nicht planen. Der Super-Nach­wuchs ist nicht nur in New York geboren, son­dern auch schon für die USA zu Län­der­spiel­ein­sätzen gekommen.

Nach­folger seines Vaters als Prä­si­dent kann Timothy später natür­lich trotzdem noch werden. Thomas Tuchel sollte sich schonmal mit dem Gedanken anfreunden, vom Staat Liberia aus­ge­zeichnet zu werden.