Seite 2: Martin Max und Frank Rijkaard

Die Spucke von Frank Rij­kaard
Schon mal dar­über nach­ge­dacht, warum Frank Rij­kaard, ein Inbe­griff der Fair­ness, vor und nach dem Ach­tel­fi­nale 1990 nie­mals auch nur ansatz­weise mit groben Unsport­lich­keiten in Ver­bin­dung gebracht wurde? Weil der Mann so etwas frei­willig nie tun würde.

Doch wie der Celler Kurier“ jüngst auf­deckte, hatte sich der Nie­der­länder kurz vor dem WM-Tur­nier mit Anla­ge­pa­pieren in Mai­land so kräftig ver­zockt, dass der Gerichts­voll­zieher bereits seinen Besuch nach der Welt­meis­ter­schaft ange­kün­digt hatte. Rij­kaard war so aus­ge­brannt, dass ihm jede fri­sche Münze recht erschien – wie sie auch zu ver­dienen sein würde.

Ver­zwei­felt hoffte er bei dem Welt­tur­nier in Ita­lien auf eine sich bie­tende Chance, doch erst im Vor­feld von besagtem Ach­tel­fi­nale wurden seine Gebete erhört. Ein deut­scher Kon­takt­mann, der in den Akten des DFB unter seinem ver­mut­li­chen Deck­namen Erti Ogst“ auf­ge­führt wird (siehe Celler Kurier“ vom 12. Oktober 2015), über­brachte Rij­kaard ein Angebot des deut­schen Fuß­ball-Bunds: 50.000 DM plus ein hüb­sches Por­zellan-Ser­vice, designt von der Enkelin von Egi­dius Braun, falls er wäh­rend des K.o.-Spiels gegen die Deut­schen ent­schei­dend zu Gunsten der Deut­schen ein­greifen würde.

22 Minuten suchte Rij­kaard nach dem rich­tigen Moment, dann hatte er die Situa­tion dank seines Talents als vor­aus­schau­ender Defen­siv­künstler ent­schlüs­selt. Rudi Völler kreuzte immer wieder, für die Zuschauer nur schwer­lich sichtbar, die Lauf­wege des an diesem Tag wie ent­fes­selt auf­spie­lenden Jürgen Klins­manns. Rij­ka­ards zün­dende Idee: Völler und sich selbst gleich mit vom Feld ver­weisen lassen, um so Klins­mann den Platz zu bieten, den der Schwabe an diesem Tag brauchte. Gerotzt, getan. Wie 11FREUNDE auf Nach­frage erfuhr, löste Rij­kaard nach dem Tur­nier das Geld für eine Gesichts-OP ein – aus Scham. Bis heute hat nie­mand Ruud Gullit ent­tarnt.

Gekauft-O-Meter:

100 Pro­zent Wahr­schein­lich­keit

Das ein­zige Län­der­spiel von Martin Max  
Anfang der Nuller­jahre traf Martin Max wie kein Zweiter. 2000 und 2002 wurde er Tor­schüt­zen­könig – als Spieler von 1860 Mün­chen wohl­ge­merkt. Wie konnte es sein, dass Rudi Völler den Mann jah­re­lang igno­rierte?

Immerhin, eines Tages gab der Bun­des­trainer nach und nomi­nierte Max für ein Freund­schafts­spiel gegen Argen­ti­nien. Am 17. April 2002 durfte der 1860-Stürmer sage und schreibe acht Minuten für Deutsch­land spielen. Er schoss, oh Wunder, kein Tor – was Völ­lers Annahme bestärkte, dass Carsten Jancker, der vor der WM 2002 eben­falls keine Tore schoss, der bes­sere Stürmer sein musste.

Wie auch immer: Es gibt Unge­reimt­heiten! 11FREUNDE erfuhr aus geheimen Unter­lagen, dass Max nicht mal diese acht Minuten gespielt hätte, wären wenige Tage vor dem Spiel nicht drei Fuß­ball­funk­tio­näre auf der Geschäfts­stelle des DFB auf­ge­taucht. Die Männer aus Samoa, Nord­korea und Samoa II kauften Max damals acht Minuten Ein­satz­zeit und setzten danach im Wett­büros ihres Ver­trauens auf einen Ein­satz des Stür­mers. Mit dem Erlös, etwa 50 Mil­lionen Dollar, kauften sie Jack Warner eine Video­ka­mera und Sepp Blatter eine Kuh. Die beiden Fifa-Funk­tio­näre ent­schieden dar­aufhin, dass die WM 2026 in Samoa III statt­finden wird (siehe kom­mende 11FREUNDE-Aus­gabe).

Leider waren die Männer heute nicht zu einer Stel­lung­nahme bereit. Nur der Nord­ko­reaner ließ aus­richten, die Fragen seien es nicht wert, beant­wortet zu werden.
 

Gekauft-O-Meter:
90 Pro­zent Wahr­schein­lich­keit

Union Solingen – BVL Rem­scheid, 1987
Ihr seid sprachlos? Ent­täuscht? Wütend? Auf­ge­bracht? Ver­ständ­lich! Aber bevor ihr nun eure Mist­ga­beln nehmt und euch auf­macht zur DFB-Zen­trale nach Frank­furt, lasst euch gesagt sein: Es gab in all den Jahren auch immer wieder Ereig­nisse und Spiele, die frei waren von Mani­pu­la­tion. Genießt mit uns ein – nach 11FREUNDE-Recher­chen – kom­plett sau­beres Spiel. Viel Spaß!



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0 Pro­zent Wahr­schein­lich­keit