Schon nach zwei Spiel­tagen musste sich Fabio Can­na­varo recht­fer­tigen: Viel­leicht liegt es am Ramadan“, ver­suchte sich der ehe­ma­lige Welt­fuß­baller an einer Erklä­rung für die schwa­chen Leis­tungen bei seinem neuen Klub Al Ahli Dubai. Wahr­schein­lich denkt der mitt­ler­weile 37-Jäh­rige oft voller Wehmut an das legen­däre WM-Halb­fi­nale zwi­schen Deutsch­land und Ita­lien zurück, wenn er ver­träumt an seinen Wüs­ten­sand­burgen her­um­bas­telt. Viel­leicht trifft er sich ja auch heute Abend mit den anderen ehe­ma­ligen Recken von damals, um die noch ver­blie­benen WM-Helden von 2006 anzu­feuern. Denn von jenen Spie­lern, die vor vier Jahren in Dort­mund das deut­sche Som­mer­mär­chen platzen ließen, laufen wohl nur noch Tor­wart Gian­luigi Buffon und Ex-Sturm­ta­lent Alberto Gilar­dino auf.

Aus dem deut­schen Team von damals haben mit Oliver Neu­ville, Bernd Schneider und Jens Leh­mann drei Profis mitt­ler­weile sogar ihre Kar­rieren beendet. Andere sind über­ra­schen­der­weise noch heute mit dabei. Wir schauen nach, was die Helden und Übel­täter des WM-Halb­fi­nals 2006 heute machen.