Herr Tarnat, zehn Jahre ist das End­spiel von Bar­ce­lona nun her…

… was? Zehn Jahre? Wie die Zeit ver­geht!

Was löst die Erin­ne­rung noch bei Ihnen aus?


Wenn wir zwei Jahre später nicht das Finale gegen Valencia gewonnen hätten, wäre es sicher­lich unbe­hag­lich. So aber können wir gern dar­über spre­chen.



Denken Sie noch oft daran zurück?

Eigent­lich nur jetzt, wo wir dar­über spre­chen. Jetzt frage ich mich: Wie konnte das pas­sieren? Nach dem Spiel selbst galt nur eins: Das wollen wir wieder gut machen!

War es die bit­terste Nie­der­lage ihres Lebens?

Ohne Zweifel: Es war ein Tief­schlag. Wir hatten die Krone schon in der Hand, dann wurde sie uns inner­halb von Sekunden wieder ent­rissen. Das ist wesent­lich schlimmer als jeder Abstiegs­kampf, den ich jemals mit dem MSV Duis­burg erlebt hatte.

Bei sol­chen dra­ma­ti­schen Erleb­nissen wird oft ins Feld geführt: Es ist doch nur Fuß­ball!“ Hätte Sie das getröstet?

So kurz nach dem End­spiel nicht. Da zwei­felt man an sich selbst und ob man alles gegeben hat. Fuß­ball ist in dem Moment nun mal das alles Ent­schei­dende, es gibt nichts Wich­ti­geres, was so eine Nie­der­lage rela­ti­vieren könnte. Da können Sie auch alle andere fragen.

Was haben Sie aus der Nie­der­lage für Ihre wei­tere Kar­riere ziehen können?

Ers­tens: Mit einer guten Kame­rad­schaft kann man alles über­stehen und alles gewinnen. Unsere Mann­schaft ist durch die Pleite gegen ManU nur noch enger zusam­men­ge­wachsen. Zwei­tens: Ein Spiel dauert 90 Minuten. Aber das wusste ja auch schon Sepp Her­berger (lacht).

Ottmar Hitz­feld war vor der Saison zum FC Bayern gekommen. Hat er das Tor zur euro­päi­schen Spit­zen­klasse auf­ge­stoßen?

Schon unter Gio­vanni Tra­pat­toni hatten wir anständig gespielt und waren ins CL-Vier­tel­fi­nale gekommen. Aber unter Hitz­feld haben wir uns in der Königs­klasse eta­bliert. Er war der wich­tigste Mann für diesen Schritt.

Wie war das Ver­hältnis zwi­schen Trainer und Mann­schaft?

Aus­ge­spro­chen gut. Hitz­feld hat stets ver­sucht, alle in ein Boot zu kriegen. Für ihn zählten nicht nur die ersten Elf, son­dern auch die, die hinten dran waren. Inter­na­tional hat er immer seine stärkste Mann­schaft auf­ge­stellt, in der Liga kamen die anderen dran. Ich war zum Bei­spiel der Back Up für Bixente Liz­a­razu. So hat Hitz­feld alle in die Ver­ant­wor­tung gezogen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.

Wer war der Boss im Team?

Oliver Kahn, Stefan Effen­berg, aber auch Gio­vane Elber und Liz­a­razu. Sie hatten das Sagen und zogen die anderen mit. Die Kame­rad­schaft war super. Wir haben uns oft getroffen und auch gemeinsam gefeiert.

Wie sahen solche Abende aus?

Man traf sich privat, oft am Sonntag nach einem Spiel. Es wurde gegrillt, wir haben uns unter­halten. Auch die Fami­lien waren dabei. 

Und Hitz­feld stand am Grill?

Nein. Da hat er sich raus gehalten. Auf Distanz hat er viel Wert gelegt. Sein Motto war: Lass die Jungs das mal allein machen.“

War Co-Trainer Michael Henke näher an der Mann­schaft?

Ja. Er hat mit der Mann­schaft trai­niert und hatte auch privat ein engeres Ver­hältnis zu uns Spie­lern. Er war unser direkter Ansprech­partner und hat die Infor­ma­tionen für Hitz­feld gebün­delt.

Werfen wir einen Blick auf den Final­gegner. Vor wel­chen ManU-Spie­lern hatten Sie den größten Respekt?

Vor dem Sturm, Dwight Yorck und Andy Cole. Und natür­lich vor Roy Keane. Ein ähn­li­cher Typ wie unser Effe – immer darauf aus, den Zwei­kampf zu suchen und seine Mann­schaft anzu­treiben.

Schon in der Grup­pen­phase trafen Sie auf ManU. Im Spiel in Mün­chen unter­lief Teddy She­ringham ein Eigentor zum 2:2…

(lacht) Ein skur­riles Vor­zei­chen!

Haben Sie damit gerechnet, diese Mann­schaft im Finale wieder zu sehen?

Die Arith­metik war damals noch so, dass man dreimal gegen­ein­ander spielen konnte. ManU hatte eine Super­mann­schaft, und wir wussten schon: Die haben das Zeug dazu, sehr weit zu kommen.

Wann war Ihnen klar, dass der FC Bayern es bis ins Finale schaffen könnte?

Ich kann mich nicht an den genauen Zeit­punkt erin­nern. Aber als wir uns gegen Dynamo Kiew im Halb­fi­nale durch­ge­setzt hatten, den Top-Favo­riten mit Schewt­schenko und Rebrow in seinen Reihen, war klar: Wir können auch im Finale eine gute Rolle spielen.

In der Liga führten Sie die Tabelle mit 15 Punkten Vor­sprung an, ManU hatte die Kon­kur­renz bis zum Schluss im Nacken und war gefor­dert. War das ein kleiner Vor­teil für Ihren Gegner?


Das glaube ich nicht. Wir waren im Finale die klar bes­sere Mann­schaft. Wir trafen nach dem 1:0 durch Basler noch zwei Mal Alu­mi­nium. Wir hätten gewinnen müssen.

Wann stieg bei Ihnen per­sön­lich die Fie­ber­kurve vor dem Finale?

Schon ein, zwei Wochen vorher. Gerade weil wir einen so großen Vor­sprung vor Lever­kusen hatten, ging man nicht mehr so intensiv in die Zwei­kämpfe. Keiner wollte sich ver­letzen, alle wollten dabei sein in diesem Finale – und unbe­dingt gewinnen.

Konnten Sie in der Nacht vorher schlafen?

Mehr oder weniger. Es wurde immer schwie­riger, das Krib­beln wurde immer stärker. Wir sind diens­tags nach Bar­ce­lona geflogen, abends haben wir noch trai­niert, um uns zu akkli­ma­ti­sieren. Die Stim­mung war schon recht ange­spannt und extrem kon­zen­triert. Gio­vane Elber hat zum Glück ein paar Witze gemacht, das hat das Ganze ein wenig auf­ge­lo­ckert.

Mit wem haben Sie ein Zimmer geteilt?

Wir hatten immer Ein­zel­zimmer. Nur abends traf man sich mit seiner Clique, hat sich nach dem Essen über das kom­mende Spiel unter­halten.

Wie haben Sie sich außerdem die Zeit ver­trieben?

Für einen Stadt­bummel blieb keine Zeit. Anreise, Trai­ning, Bett­ruhe, Essen, Mas­sage, ein kleiner Spa­zier­gang ums Hotel. Das war’s.

Haben Sie beim Früh­stück Appetit gehabt?

Nun, ich musste mich nicht direkt über­geben (lacht). Aber man muss ein Bröt­chen schon bewusst essen, sonst nimmt man nichts zu sich vor lauter Auf­re­gung. Du denkst die ganze Zeit an deinen Gegner: Wie bewegt er sich? Welche Finten hat er drauf? Du bist, um es mit Olli Kahn zu sagen, in einem Tunnel“.

Wann erfuhren Sie, dass Sie spielen würden?

Das war die ganze Zeit klar. Liz­a­razu war seit drei Wochen ver­letzt – also musste ich ran. Es tat mir leid für Liza, aber ich tat, was Ottmar Hitz­feld mir gesagt hatte: Bring deine Leis­tung, Tanne!“

Wie ver­lief so ein Ein­zel­ge­spräch mit Hitz­feld?

Sehr sach­lich. Er sprach die wesent­li­chen Punkte zum Spiel an, worauf man achten muss, welche Auf­gaben man zu erfüllen hat. Emo­tional war er dabei nie. Man wusste immer, woran man war.

Wie war die Stim­mung im Bus ins Camp Nou?

Der Bus­fahrer legte eine Kas­sette ein, die dudelte so im Hin­ter­grund zur Zer­streuung. Einer guckte aus dem Fenster, der andere suchte das Gespräch mit dem Sitz­nach­barn. Auf dem Park­platz vom Camp Nou war bei mir das Krib­beln kaum noch zu ertragen.

Was taten Sie dagegen?

Ich habe mit meiner Familie tele­fo­niert, habe mich nach meinem Sohn erkun­digt. Man muss irgendwie auf andere Gedanken kommen.

Wann sahen sie die ManU-Spieler?

Beim Warm­ma­chen. Aber die hatten, wie wir auch, genug mit sich selbst zu tun.

Wie war das Ver­hältnis zwi­schen diesen Mann­schaften? War das eine gesunde Riva­lität, oder ging es schon dar­über hinaus?


Da war Hitze drin – vor allem wegen des Zwei­kampfs Effenberg/​Keane, der von den Medien ja auch hoch­sti­li­siert wurde. Aber prin­zi­piell war diese Partie von Respekt geprägt. Als ich Jahre später bei Man­chester City spielte, kam ich mit Ole-Gunnar Solks­jaer und Phil Neville ins Gespräch. Sie waren sehr nett und höf­lich. Übri­gens konnten auch sie kaum begreifen, warum sie das Ding noch gewonnen haben.

Keane und Paul Scholes fehlten ver­letzt. Waren Sie froh dar­über?

Schon. Gerade dass Keane fehlte war uns durchaus ange­nehm. Aber das ist nur ein Moment, dann bist du schon wieder im Tunnel.

Können Sie sich an Ottmar Hitz­felds Ansprache in der Kabine erin­nern?

Auch die war nicht beson­ders emo­tional. Sicher­heit und Selbst­be­wusst­sein – das waren die Richt­li­nien, die er aus­ge­geben hat.

Haben Effe und Kahn auch das Wort ergriffen?

Kahn hat in die Hände gespuckt und gerufen: Auf geht’s, Jungs!“ Das war’s.

Was hat Mat­thäus gesagt, der Welt­meister?

Nichts. Lothar war in der Hier­ar­chie ein Stück unter Effe und Kahn. Das hat er auch gewusst und akzep­tiert. Er wurde trotzdem geachtet, beson­ders von den jungen Spie­lern.

Hatte Effen­berg, der junge Wolf, den alten weg gebissen?

Wenn Lothar fünf Jahre jünger gewesen wäre, hätte er sich sicher­lich nicht so leicht unter­ge­ordnet. Aber mit 39 war er gelas­sener und wusste, dass Effe ähn­lich dachte wie er – aber nun mal ent­schlos­sener und fitter war als er.

Dann kam der Moment, als sie den Rasen von Camp Nou betraten.

Ja, und in meinem ganzen Leben war ich noch nie so auf­ge­regt gewesen. Es war ein beson­deres Spiel, das muss man ja nicht extra sagen. Man denkt die ganze Zeit: Hof­fent­lich mach ich alles richtig. Erst wenn der Schiri anpfeift, löst sich diese Anspan­nung und die Rou­tine setzt ein. Dann hast du keine Zeit mehr, über deine Ner­vo­sität nach­zu­denken.

Schon nach sechs Minuten traf Basler zum 1:0. Welche Worte fielen in der Jubel­traube?

Ach, da wird ein­fach nur geschrieen vor Freude! Das war ja genau das, was Ottmar Hitz­feld uns vor­ge­geben hatte: Ein frühes Tor, dann gut stehen und auf Konter warten. Unser Plan schien also auf­zu­gehen. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass da noch was anbrennen würde, auch nicht als ManU mit vier Stür­mern auf dem Platz stand. Nie­mand, wirk­lich nie­mand hatte das Gefühl, dass da noch was pas­sieren könnte. Da können sie jeden fragen. Viel­leicht war das unser Fehler.

Haben Sie mit ihrem Gegen­spieler Ryan Giggs gespro­chen?

Nein. In der Vor­runde ent­schul­digt man sich noch für Fouls. Aber im Finale willst du deinem Gegner ein­fach nur noch den Schneid abkaufen. Ich kann mich an kein Spiel erin­nern, in dem ich weniger gespro­chen hätte.

Hatten Sie Giggs im Griff?

Ja, mir wurde ein gutes Spiel beschei­nigt. Wie auch dem Rest der Mann­schaft. Wir hatten ManU über 89 Minuten absolut im Griff.

Ab wann sahen Sie sich mit dem Pokal in der Hand?

Kurz vor dem 1:1 sagte Schieds­richter Col­lina uns, dass er die Ecke noch aus­führen lassen wollte. Wenn die nichts ein­ge­bracht hätte, wäre Schluss gewesen. Also haben wir uns alle noch mal auf unseren Mann kon­zen­triert und gesagt, dass wir den Ball um jeden Preis aus dem Sech­zehner bringen müssen. Olli Kahn brüllte noch die letzten Anwei­sungen, zeigte auf die ent­schei­denden Spieler. Wir hätten den Ball raus­bringen müssen, aber er fiel Ryan Giggs vor die Füße, er schoss, She­ringham hält den Fuß dazwi­schen, und das Ding war drin. Mehmet Scholl hob noch den Arm, um Abseits zu rekla­mieren. Aber das Tor zählte, wir hatten das 1:1 kas­siert, und Col­lina pfiff das Spiel noch einmal an.

In der 80. Minute war Abwehr­chef Lothar Mat­thäus vom Feld gegangen. Hat das die Abwehr desta­bi­li­siert?

Was sollte Hitz­feld machen? Lothar hatte signa­li­siert, dass er Waden­krämpfe hatte. Thorsten Fink kam für ihn, der zuvor schon sehr anstän­dige Par­tien in der Cham­pions League abge­lie­fert hatte. Wie gesagt: Alle, auch die Spieler aus der zweiten Reihe, waren immer bereit und heiß auf ihren Ein­satz.

Und dann fiel auch noch das 1:2 durch Sol­sk­jaer.


Ja, mein Gott. Kahn hat noch Anwei­sungen gebrüllt, aber die ManU-Fans standen direkt hinter unserem Tor und haben so laut geschrieen, dass du dein eigenes Wort nicht mehr ver­stehen konn­test. Phä­no­menal, was die abge­zogen haben! Ein ein­ziger rie­siger Schrei, und plötz­lich war das Ding drin.

Wo standen Sie, als das Tor fiel?

Ich stand am Pfosten und dachte: Ach, du Scheiße.“ Ich habe noch ver­sucht, mit dem Kopf hoch­zu­schnellen – aber umsonst! Wir waren doch die bes­sere Mann­schaft gewesen! Aber so sind die Eng­länder: Die laufen und laufen, bis der Schiri abpfeift. Wenn es sein muss, 95 Minuten.

Wie ging es Ihnen?

Ich bin kom­plett zusam­men­ge­bro­chen. Ich habe den Fuß­ball­gott gefragt: Was habe ich bloß falsch gemacht?“ Wir waren wie in Trance gewesen, hatten irgendwie abge­schaltet. Im Nach­hinein muss ich sagen: das 1:2 war die logi­sche Folge.

Was hatten sie denn falsch gemacht?

Ich wünschte, ich hätte mich etwas weiter ins Tor gestellt, dann hätte Sol­sk­jaer mir den Ball viel­leicht ins Gesicht geschossen.

Gab es Schuld­zu­wei­sungen im Mann­schafts­kreis?

Über­haupt nicht. Jeder war für sich allein, bei der Sie­ger­eh­rung und sogar noch beim Ban­kett.

Läuft man in einer sol­chen Situa­tion nicht Gefahr, einem jubelnden Gegen­spieler im Affekt eine zu kleben?

Nein, dazu bist du viel zu sehr mit dir selbst beschäf­tigt. Du sackst zusammen, willst allein gelassen werden. Da hilft es auch nicht, wenn jemand dich trösten will.

Wie wirkten die ManU-Spieler auf Sie?

So wie wir negativ geschockt waren, waren die positiv geschockt. Sie haben sich aber nicht dafür ent­schul­digt, dass sie gewonnen haben.

Haben Sie hin­ge­schaut, als Peter Schmei­chel den Pokal in den Nacht­himmel stemmte?

Eigent­lich wollten wir in die Kabine gehen. Aber Hitz­feld sagte: Wir bleiben als Mann­schaft hier.“ Wir müssten Respekt zeigen. Aber hin­ge­guckt habe ich nicht.

Wie lange hatten Sie Ihre Sil­ber­me­daille um den Hals?

Nur wenige Sekunden auf dem Podest. Mitt­ler­weile gucke ich sie mir manchmal an. Sie ist ein Symbol dafür, dass man nie nach­lassen sollte.

Gab es trös­tende Worte von den Offi­zi­ellen?

Nein. Das ganze Kol­lektiv war geschockt. Franz Becken­bauer hatte die Ehren­tri­büne ver­lassen, um sich zur Sie­ger­eh­rung begeben. Da stand es noch 1:0, und als er unten ankam, sah er auf der Anzeige den neuen Spiel­stand: 1:2. Aber auch wenn sie noch was gesagt hätten, hätte es nichts gebracht. Wir wollten in Ruhe gelassen werden.

Mario Basler hat noch in der Nacht auf dem Tisch getanzt.

Jeder nach seiner Fasson. Der Mario hat es eben so ver­ar­beitet. Ich nehme ihm das nicht übel. Er hat es mir ja auch nicht übel genommen, dass ich zehn Minuten nach dem Essen sofort ins Bett gegangen bin. Dort habe ich mich ein­ge­graben.

An Schlaf war wohl nicht zu denken.

Nein. Es war immer wieder die gleiche Frage: Warum? Warum? Warum?

Wie war der nächste Morgen?

Ich war immer noch geschockt, wollte ein­fach in Ruhe gelassen werden.

Wann ent­stand aus dem Trauma der Wille, die Scharte aus­zu­wetzen?

Als wir wieder in Mün­chen waren, hat Uli Hoeneß ange­fangen, uns behutsam wieder auf­zu­bauen. Aber wir ver­loren ja auch noch das DFB-Pokal-End­spiel gegen Bremen, weil wir immer noch so nie­der­ge­schlagen waren. Erst nach einigen Wochen hat sich dann Effe vor die Mann­schaft gestellt und gesagt: Passt auf, Jungs: Wir müssen auf­stehen. Jeder von uns hat noch zwei, drei Jahre Zeit, die Cham­pions League zu gewinnen.“ Es hat uns zusammen geschweißt, die Schmach wett­zu­ma­chen. Die Bun­des­liga wurde dar­über fast zur Neben­sache.