Seite 2: Platzwartträume im Rheinderby

4. Da Houd ab!
Mit einer fried­li­chen Pro­test­ak­tion blieben die Fans des 1. FC Köln dem Rhein­derby in Mön­chen­glad­bach fern. Es war eine der bes­seren Ideen der Kölner Szene in der jüngsten Zeit. Denn viel Fuß­ball war im Borussen-Park ohnehin nicht zu sehen – vor allem, wenn man es mit den Geiß­bö­cken hält.

Immerhin bot die Kölner Hin­ter­mann­schaft aus­rei­chend Platz und Gele­gen­heit für Glad­bachs Mahmoud Dahoud. Beim Tor zum 1:0 musste Gerüchten zufolge am Sei­ten­rand der Glad­ba­cher Platz­wart von der Gele­gen­heit abge­halten werden der freien Fläche rund um den Tor­schützen einer wei­teren Rasen­pflege zu unter­ziehen. So oder so: Ein feiner Treffer des 20-Jäh­rigen, der angeb­lich nun auch als EM-Kan­didat für die Natio­nal­mann­schaft gehan­delt wird. Wir halten es mit Max Eberl und sagen: Olym­piade [sic] ist auch noch.“

5. Gol­denes Händ­chen in Hof­fen­heim
In der ver­gan­genen Woche lobten wir Julian Nagels­mann bereits für sein beson­nenes, wenn auch etwas unglück­li­ches Debüt in Bremen. An diesem Sonntag dürfen wir dem 28-jäh­rigen und damit jüngsten Bun­des­li­ga­trainer“ (O‑Ton via Sky, Sport­schau, Spox und 11Freunde) zum ersten Bun­des­li­ga­sieg gra­tu­lieren. Dabei setzte die Mann­schaft erneut Nagels­manns offen­sive Vor­gaben über­ra­schend gut um und deu­tete an, dass sie damit deut­lich erfolg­rei­cher als mit der Null-Gegen­tore-Stra­tegie eines Huub Ste­vens auf­treten wird. Nagels­mann und Hof­fen­heim: Das scheint zu passen.

Mit Dop­pel­tor­schütze Mark Uth ver­traute der Trainer zudem einem Spieler, der bisher im Hof­fen­heimer Trikot durch so ziem­lich gar nichts auf­ge­fallen war. Der 28-Jäh­rige und damit jüngste Bun­des­li­ga­trainer“ (O‑Ton via Sky, Sport­schau usw.) wurde prompt belohnt und wird sich des­halb am kom­menden Sonntag gegen Tuchels Dort­munder eben­falls eine Chance aus­rechnen dürfen. Als Abstiegs­kan­didat wohl­ge­merkt.