Seite 2: Danke, lieber Fußballgott: keine Verlängerung!

Es wurde ein Tri­umph des Können-nicht gegen Wollen-nicht. Zumin­dest endete das Grauen dan­kens­werter Weise vor der dro­henden Ver­län­ge­rung mit einem völlig ver­dienten 1:0‑Sieg von Real Madrid. Erzielt wurde der Sieg­treffer übri­gens von einem Spieler, bei dem man immer damit behel­ligt wird, dass er kleine Erbse oder Bohne oder so was genannt wird, und dessen bemer­kens­wer­tester Ein­satz in dieser Saison bis­lang noch bei Man­chester United gewesen war, von wo er nach einer 0:4‑Niederlage im Liga­pokal bei Notts County nach Madrid ver­liehen wurde. Danke dafür, denn in der Ver­län­ge­rung wäre man dann wohl im fremden Wohn­zimmer in den Zustand von auf-dem-Couch­tisch-liegen-auch-noch-Q-Tips-mit-Ohr­schmalz“ über­ge­gangen.

Eine Bitte: nie wieder so ein Spiel

In Spa­nien werden die Men­schen über diesen grau­en­haften Kick sicher­lich noch viel dis­ku­tieren, aber sich jen­seits davon genauer damit zu beschäf­tigen, würde die Ver­schwen­dung von Lebens­zeit end­gültig zu weit treiben. (Selbst­re­dend aus­ge­nommen davon sind alle Fans von Real bzw. Atle­tico Madrid oder Men­schen mit einer aus­ge­prägten Nei­gung zum Selbst­hass.)

Mit diesem Spiel ver­bunden wäre aber die Bitte, Mann­schaften aus einem Land in der Cham­pions League bitte so lange nicht gegen­ein­ander zu losen, wie das mög­lich ist. Oder eine Ober­grenze von vier Spielen pro Jahr gegen­ein­ander fest­zu­legen. Oder Real und Atle­tico setzen jetzt ein­fach mal ein Jahr lang kom­plett gegen­ein­ander aus. Danke schon mal im voraus.