Herr Birke, was ist genau pas­siert?

In einem eigent­lich harm­losen Spiel ist einer unserer Spieler nach einer absolut berech­tigten roten Karte völlig durch­ge­dreht und hat auf den Schieds­richter und einen Gegen­spieler ein­ge­schlagen. Der Schiri erlitt einen Nasen­bein- und der Geg­ner­spieler einen Joch­bein­bruch. 



Wurde der aus dem Kosovo stam­mende Spieler pro­vo­ziert?

Zual­ler­erst: Egal was auch immer pas­siert, so etwas darf nie im Leben vor­kommen und wir als Verein distan­zieren uns aus­drück­lich davon. Nach einem nor­malen Foul, wie es hun­dert Mal im Spiel vor­kommt, kam es zu einer kleinen Ran­gelei. Dar­aufhin hat der Spieler ver­sucht, seinen Gegen­spieler zu schlagen, wofür er vom sehr guten Schiri die ver­diente rote Karte gesehen hat.

Anschlie­ßend soll es laut Medi­en­be­richten zu einer Mas­sen­schlä­gerei gekommen sein.

Es war keine Mas­sen­schlä­gerei und es stört mich auch an der aktu­ellen Bericht­erstat­tung, dass unser Verein bun­des­weit an den Pranger gestellt und in ein der­maßen schlechtes Licht gerückt wird. Zuschauer, die zu keinem der beiden Verein gehören und ein­deutig dem rechten Spek­trum zuzu­ordnen sind, stürmten auf das Spiel­feld und prü­gelten wild drauf los. Diese Leute waren nur anwe­send, weil ihr Verein gerade spiel­frei hatte.

Wie wird der Verein den Spieler bestrafen?

Wir bereiten den Aus­schluss aus dem Verein vor. Anders können wir nicht han­deln, denn wir als Verein, der für Fair­ness und Inte­gra­tion steht, distan­zieren uns kom­plett von den Gescheh­nissen.