Seite 2: Mangelnde Routine in Drucksituationen

Mal ehr­lich, viel­leicht sind es die Bayern schlicht nicht mehr gewohnt, dass ihnen jemand auf die Füße steigt, wenn sie von hinten gemüt­lich ihr Tiki-Taka auf­ziehen. Dann wären die Gegen­tore gegen den FC Porto nicht in erster Linie dem (zwei­fellos vor­han­denen) Kräf­te­ver­schleiß, son­dern einer man­gelnden Rou­tine in Druck­si­tua­tionen geschuldet.

Schon Wolfs­burg und Mön­chen­glad­bach hatten im Ver­lauf der Rück­runde ange­deutet, dass in dieser Rich­tung was geht, wäh­rend andere ihre Partie gegen die Bayern im Vor­hinein abschenkten oder sich artig für die ange­nehme Lehr­stunde bedankten, wie etwa Pader­borns Coach André Brei­ten­reiter.

Viel­leicht sind die Bayern tat­säch­lich schlagbar

Auch der FC Porto ist ja keine Über­mann­schaft. In der por­tu­gie­si­schen Meis­ter­schaft liegt das Team hinter Ben­fica Lis­sabon, das wie­derum in der Cham­pions League an Monaco und Lever­kusen schei­terte. Ja, blöder Quer­ver­gleich, aber trotzdem. Viel­leicht ist hier ein Ansatz, um die all­seits beklagte Bayern-Über­macht in der Bun­des­liga und die daraus resul­tie­rende Lan­ge­weile in den Griff zu kriegen.

Viel­leicht sind die Bayern tat­säch­lich schlagbar. Und man muss sich ein­fach nur trauen.