Seite 2: Nur 60 Prozent des Kaders durchgeimpft

Seit dem 25. August hat Tennis Borussia kein Spiel mehr bestritten, und erst am ver­gan­genen Don­nerstag stand der kom­plette Kader erst­mals wieder gemeinsam auf dem Trai­nings­platz, nachdem zuvor nur die durch­ge­impften und gene­senen Spieler von der Qua­ran­täne befreit waren. Rund 60 Pro­zent des Kaders besitzt bisher den kom­pletten Impf­schutz. Das ist seit Wochen das Haupt­thema“, sagt Offen­berg. Wir haben schon ver­schie­dene Anläufe unter­nommen, um die Spieler zu über­zeugen.“

Es gab eine Zoom-Kon­fe­renz mit dem Mann­schafts­arzt, der ver­sucht hat, mög­liche Bedenken zu zer­streuen, und erst am ver­gan­genen Freitag ist noch einmal auf die Bedeu­tung des Spiel­be­triebs und der damit ver­bun­denen Ein­nahmen für die Exis­tenz des Ver­eins hin­ge­wiesen worden. Der Appell an die Soli­da­rität der Spieler ist ganz gut ange­kommen“, sagt Offen­burg. Eine ganze Reihe von Spie­lern habe sich inzwi­schen zum ersten Mal impfen lassen, bis Ende Oktober, so schätzt er, werde die Quote der kom­plett Geimpften bei 85 bis 90 Pro­zent liegen.

TeBe hat die Kabinen gesperrt

Dar­über hinaus hat der Klub die Hygie­ne­vor­schriften ver­schärft. Die Spieler kommen umge­zogen zum Trai­ning und fahren danach unge­duscht wieder nach Hause. Der Kabi­nen­trakt darf gar nicht erst betreten werden. Bei den Heim­spielen im Momm­sen­sta­dion ver­teilt sich die Mann­schaft auf drei Umkleiden; Bespre­chungen finden nur in großen, durch­lüf­teten Räumen statt, dazu gilt in allen Innen­räumen Mas­ken­pflicht.

Gemessen an den schwie­rigen Umständen für Tennis Borussia, sieht das Tabel­len­bild sogar noch halb­wegs erträg­lich aus. Die Mann­schaft steht mit sechs Punkten aus vier Spielen immer noch über dem Strich, obwohl die drei Klubs dahinter schon vier (Auer­bach), fünf (Meu­sel­witz) und sogar sechs Spiele mehr (Eilen­burg) bestritten haben. Da haben wir noch ein biss­chen Luft. Aber man darf sich natür­lich auch nichts vor­ma­chen“, sagt Claudio Offen­burg. Die Dinge, die jetzt auf uns zukommen, werden ein echter Här­te­test.“

Der Artikel erscheint im Rahmen unserer Koope­ra­tion mit dem Ber­liner Tages­spiegel.

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