Ursprüng­lich wollte der Regis­seur seinen Prot­ago­nisten nur bis zur WM 2006 begleiten, letzt­end­lich hat er noch fünf Jahre dran­ge­hängt. 2003, als Thomas Broich als 22-Jäh­riger bei Burg­hausen in der 2. Liga spielte, begann Aljoscha Pause sein Lang­zeit­por­trät und beglei­tete den hoff­nungs­vollen Jung­profi von Glad­bach und Köln über Nürn­berg bis nach Aus­tra­lien. Acht Jahre, in denen aus Mozart mit der Kugel“, in dem die Fans den neuen Netzer sahen, der Spiel­ma­cher von Bris­bane Roar wurde.

Im Januar 2011, als Broich aus­tra­li­scher Meister und als einer der besten A‑League-Ein­käufe aller Zeiten gefeiert wird, endet Tom meets Zizou – Kein Som­mer­mär­chen“. Aller­dings bleibt der sport­liche Erfolg eine Rand­notiz. Broichs per­sön­li­cher Tri­umph ist der über eine Fuß­bal­ler­de­pres­sion, die hier scho­nungslos offen und unge­wöhn­lich intensiv doku­men­tiert wird. So erzählt der fes­selnde 120-Minuten-Film vor allem Broichs Weg vom Hoff­nungs­träger, der er nicht sein wollte, bis zum Schei­tern in Deutsch­land. Wer ihm dabei zusieht, wie er am Strand mit seinem Kumpel kickt oder beim Zelt­aufbau Wein aus der Flache trinkt, der ahnt, warum ihm eine ganz große Kar­riere ver­wehrt blieb. Die Begleit­erschei­nungen des Pro­fi­fuß­balls schienen ihm bis zuletzt fremd zu bleiben. 

Der Film Tom meets Zizou“ von Aljoscha Pause kommt am 28. Juli in die Kinos. Wei­tere Infos zum Film finden sich unter www​.tom​meets​zizou​.com

Hier gibt es vorab den exklu­siven Trailer zum Film: