Seite 2: Warum es bei MSK Zilina trotzdem weitergeht

Um die Aus­wir­kungen des anste­henden mauen Trans­fer­fens­ters abzu­fangen, sahen sich die Ver­eins­ver­ant­wort­li­chen gezwungen, Spar­maß­nahmen ein­zu­leiten. Aus diesem Grund sollte der größte Posten, die Spie­ler­ge­hälter, mini­miert werden. Man habe die Spieler kon­tak­tiert und sie darum gebeten, einer Gehalts­kür­zung von bis zu 80 Pro­zent zuzu­stimmen, um die anderen Klub­an­ge­stellten wei­terhin beschäf­tigen zu können.“ 

17 Profis wurden nun gekün­digt

Die Profis lehnten aller­dings ab und ver­wiesen auf die Spie­ler­ge­werk­schaft, die sich der Sache annehmen wollte. Doch eine Eini­gung kam in den ver­gan­genen Tagen nicht zustande.

Wes­halb sich der Klub dazu ent­schieden hat, die Ver­träge von 17 Profis auf­zu­lösen. Betroffen seien vor allem Spieler mit gut dotierten Arbeits­pa­pieren. Ab dem 1. April wird sich zusätz­lich ein Insol­venz­ver­walter darum küm­mern, dass alles recht­lich ein­wand­frei abläuft. Außerdem soll er neue Ver­träge mit jungen, ver­gleichs­weise güns­tigen Spie­lern abschließen, die dann den Fort­be­stand des Ver­eins sichern sollen. Sollte der Spiel­be­trieb wieder auf­ge­nommen werden, wird MSK Zilina also gänz­lich ver­än­dert auf den Platz gehen. 

Sport­lich gibt es Hoff­nung!

Ganz von der Bild­fläche ver­schwinden soll der Verein aller­dings nicht. Sport­lich will Zilina auf jeden Fall wei­ter­ma­chen. Ein insol­venter Verein kann nach slo­wa­ki­scher Rechts­lage seine Geschäfte wei­terhin aus­üben, ein­schließ­lich der Fort­set­zung natio­naler und inter­na­tio­naler Wett­be­werbe“, machte der Verein in seinem State­ment deut­lich.