Chen­ani­saurus bar­ba­ricus

66 Mil­lionen Jahre ist es her, dass die Dino­sau­rier aus­starben, was inter­es­san­ter­weise auch exakt der Zeit­punkt ist, zu dem Rafael van der Vaart anfing, sich beim HSV anzu­bieten. Wie dem auch sei, die jüngsten Dino-Fos­si­lien sind jene des Chen­ani­saurus bar­ba­ricus, der 2017 in Afrika gefunden wurde. Die For­scher erhoffen sich von diesem Fund Rück­schlüsse auf den Grund des Mas­sen­ster­bens, den sie ent­weder in einem Aste­roiden-Ein­schlag oder einem Vul­kan­aus­bruch ver­muten. Wir glauben hin­gegen eher, dass eine ekla­tante Füh­rungs­schwäche, ein viel zu großer, eitler Auf­sichtsrat und eine lau­sige Trans­fer­po­litik die Dinos dahin­ge­rafft hat, deren jüngstes Opfer man jetzt in Ham­burg bestaunen kann. Schade. 

Tayfun Korkut

Nicht mal Emma­nuel Macron hat so viel für Europa getan wie Stutt­garts Trainer Tayfun Korkut. Korkut über­nahm den VfB in akuter Abstiegsnot, führte den Klub dann aber tat­säch­lich noch auf Rang Sieben, der die Europa-League-Quali bedeuten würde, sollte nicht Ein­tracht Frank­furt wider Erwarten das Pokal­fi­nale gewinnen (lies: Haha­ha­ha­hahah…). In der Praxis bedeutet das dann sechs Qua­li­fi­ka­ti­ons­spiele auf irgend­wel­chen Fuß­ball­dör­fern in Alba­nien, Est­land oder Geor­gien, aber, und da würde Macron sicher­lich zustimmen: Europa bedeutet eben auch Arbeit. 

Stefan Kieß­ling / Guido Wink­mann 

Das Leben ist bitter und unge­recht. Das weiß nicht nur Chris­tian Lindner, wenn er sich in der Schlange beim Bäcker mal wieder vor Angst ein­schifft, son­dern auch Stefan Kieß­ling. Der wurde im letzten Spiel seiner Kar­riere von Trainer Heiko Herr­lich extra ein­ge­wech­selt, um den fäl­ligen Elf­meter zu schießen. Nur dass Schiri Guido Wink­mann den Elfer dann per VAR wieder zurück­nahm, als Kieß­ling bereits mit Ball in der Hand am Punkt war­tete. Ein trau­ri­geres Ende nehmen nur die Anek­doten von Chris­tian Lind.., ach, lassen wir das. 

Roman Bürki

Die Bun­des­liga lebt von Tra­di­tionen, wes­wegen es schön ist, dass auch die aktu­elle Spiel­er­ge­nera­tion gewillt scheint, die Fackel wei­ter­zu­tragen. So etwa Dort­munds Roman Bürki, der in Andenken an all die Pannen-Ollis der Ver­gan­gen­heit einen wun­der­schönen Schnitzer gegen die TSG Hof­fen­heim hin­legte, der direkt zum 0:1 führte. Toll. 

TSG Hof­fen­heim

Apropos Hof­fen­heim, Gück­wunsch zur Qua­li­fi­ka­tion zur Cham­pions League. Tickets gibt es wie gewohnt beim Kauf einer Kiste Cola im ört­li­chen Geträn­ke­markt.