Auch das noch: Eine Fast-Food-Kette wird pünkt­lich zum Arbeits­be­ginn des neuen Bayern-Coa­ches Pep Guar­dioala beim FC Bayern den Hot Pep Guar­di­nator“ auf den Markt bringen. Im Groß­raum Mün­chen können Fans und Ver­ehrer des kata­la­ni­schen Asketen fortan in einen mäch­tigen Fleisch­klops mit Jala­penos, Salsa-Sauce und Käse beißen. Doch das ist längst nicht alles, denn 11FREUNDE liegen exklusiv die Spei­se­pläne wei­tere Groß­un­ter­nehmen vor. Die lassen erahnen: Auf uns wartet ein kuli­na­ri­scher Fuß­ball­sommer der Extra­klasse.

Man­ta­platte Petta“
Sicher schon bald im Angebot des legen­dären Bochumer Cur­ry­wurst-Mekkas Dön­nig­haus“: Kna­ckige Brat­wurst vom Grill, dazu die ein­ma­lige Cur­ry­sauce. Doch Ach­tung: Dieser Fast­food-Klas­siker besticht durch eine beson­dere Würze, die selbst hart­ge­sot­tenen Wurst-Afi­cio­nados Tränen in die Augen treibt. Nur echt mit ein paar ori­gi­nalen Schnauz­bart­haaren vom Ruhr­pott-Kult­trainer Peter Neururer.

Döner­teller Ver­sace“
Der Lowfat-Genuss für alle Jung­profis. Ein­fach mal das Ed-Hardy-Shirt Ed-Hardy-Shirt sein lassen und im tür­ki­schen Imbiss nebenan den Finanz­mi­nister einen guten Mann sein lassen. Denn dieser Döner­teller lässt keine Viel­ver­diener-Wün­sche offen: Um die gold­braunen Desi­gner-Pommes windet sich der hauch­zarte Fleisch­kamm vom hand­auf­ge­zo­genen Bio-Lamm. Als High­light gibt es einen Klecks Blatt­gold-Tzat­ziki (aus Esels­milch) dazu. Das Menü wird natür­lich stil­echt auf Kobe-Rinds­le­der­tel­lern ser­viert und von bild­hüb­schen Blon­dinen in den halb offenen Mund des Super­ki­ckers ver­füt­tert. Auf Nach­frage kann der betuchte Nach­wuchs­fuß­bal­lers auch das kusche­lige Fell des frisch ver­speisten Lamms mit nach Hause nehmen. Da freut sich jede Spie­ler­frau.

T‑Bone-Steak Vinnie“
Auf der Insel bereits jetzt ein Best­seller: das Vinnie-Jones-Gedächtnis-Steak. Das herbe Rind­fleisch kommt schlicht und ohne Bei­lage auf den Teller. Wun­dern Sie sich nicht, dass der Kellner nicht nach der Gar­stufe fragt: Vinnie“ gibt es natür­lich nur blutig.

Pizza Cal­li­zone“
Diese Teig­ta­sche lässt keine Wün­sche offen. Kein Wunder, sind neben den Klas­si­kern Schinken, Salami, Cham­pi­gnons und Tomate in der Cal­li­zone“ doch noch wei­tere Lecker­bissen ver­steckt. Hier ein Auszug aus der Zuta­ten­liste: Scampis (frit­tiert), Chi­cken Nug­gets (roh), Weiß­brot (mit Mayon­naise), Sauce Hol­lan­daise (warm), Auto­reifen (alt), Crou­tons (lecker), Schwei­n­e­füsse (gedünstet), Käse (viel), Gouda (noch mehr) und vieles, vieles mehr. Schmack­ofatz!

Chi­cken Matratz“
Dieser indi­sche Dau­er­brenner erin­nert an die Mädels aus dem P1. Luf­tiges Reis­top­ping, zartes Schen­kel­fleisch, knal­lige Farben – ein echter Augen­schmaus, auch wenn hier sicher nicht alles echt ist. Doch Obacht, wurde even­tuell schon mehr­fach von den Kol­legen ver­zehrt.

Chips Schweini“
Ein großer Chip­sher­steller setzt alles auf eine Karte und bringt eine inno­va­tive Geschmacks­rich­tung auf den Markt, die auch gleich den Namen seiner bekann­testen Wer­be­figur trägt: Schweini“. Der Clou: Bei diesen Chips wird voll­kommen auf die Zugabe von Kar­tof­feln und deren Rest­pro­dukten ver­zichtet, statt­dessen bestehen die kna­ckigen Snacks aus schock­ge­trock­neter Schwei­ne­schwarte. Um den natür­li­chen Geschmack der feinen Fer­kel­haut (natür­lich aus bio­lo­gi­scher Boden­hal­tung) nicht zu ver­fäl­schen, ver­zichtet der Her­steller aus­nahms­weise auf die Zugabe von Gewürzen und Geschmacks­ver­stär­kern. Auch der Wer­be­slogan („Heute schon Schweini gehabt“) setzt inno­va­tive Kauf­reize. Auch eine vege­ta­ri­sche Ver­sion der Schweini-Chips ist geplant. Rind ist doch kein Fleisch, oder?

Spa­ghetti Rabiata“
Dieses spe­zi­elle Nudel­ge­richt wird vor allem für die Groß­räume Mainz und Frei­burg ent­wi­ckelt. Neben den Kon­zept-Nudeln macht hier vor allem die Sauce extrem schlechte Lauen. Ver­kohlt, ver­salzen, zu kalt – wer nach diesem Nudel­teller nicht frei­willig ein paar Vierte Offi­zi­elle auf dem Vieh­markt zusam­men­faltet, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Der BigMöl­ders“
Im Groß­raum Augs­burg kann man sich auf etwas gefasst machen, denn eine Fast-Food-Kette bringt par­allel zum Guar­diola-Burger auch eine fleisch­ge­wor­dene Remi­nis­zenz an den besten Bun­des­liga-Stürmer auf die Spei­se­karte: den BigMöl­ders. Die Zuta­ten­liste ist dabei so minimal wie das Spiel seines Namens­ge­bers: Zwi­schen zwei dünnen Bröt­chen­hälften schwitzt eine 1,5 Kilo­gramm schwere Jung­bullen-Bulette ehr­li­ches Fett aus seinen Poren. Salat? Fehl­an­zeige! Ledig­lich ein Klecks Mut­ter­boden rundet den Geschmack dieses Arbei­terhap­pens ab. Lecker!

Hähn­chen­schnitzel Andy“
Das knusp­rige Geflü­gel­brät aus echten Schutz­schwalben wird am besten nur mit ein paar Tränen im Knopf­loch genossen. Vor­sicht, wird bei fal­scher Zube­rei­tung schnell zäh wie eine Schus­ter­sohle.

Jogi-Tee
Der Auf­wärmer für kalte Win­ter­tage. Pech­schwarzer Tee mit beson­ders soften Aromen. Wird in der Regel mit ein paar Weich­keksen ser­viert. Sollte zudem mit hög­schder Kon­zen­tra­tion genossen werden. Kommt auch ohne Titel aus.