Der FC Bayern
So langsam haben wir das Gefühl, dass die Super­bayern selbst dann einen Rekord bre­chen, wenn sie nach dem Mor­gen­kaffee aufs Klo gehen. Gegen über­for­derte Kölner holte der Rekord­meister mit seinem 4:0 den sage und schreibe tau­sendsten Bun­des­liga-Sieg. Und das im erst 783. Spiel, toll. Und toll“ meinen wir im Sinne von Oh Gott, was ist nur mit der Liga pas­siert, man kann sich diese Farce nicht mehr angu­cken, selbst ein neun­zig­mi­nü­tiger Blick auf die Rau­fa­ser­ta­pete ist mitt­ler­weile span­nender“. Eine Ein­schät­zung, die wohl auch…

Carlo Ance­lotti
teilt, der ein heißer Anwärter auf den Posten des FCB-Trai­ners ist, sollte Pep Guar­diola seine Desi­gner­schuhe an den Nagel hängen. Ance­lotti sagte der Gazetta dello Sport“, dass er Bayern-Spiele nicht genießen“ könne. Der FC Bayern wird die Bun­des­liga gewinnen, ohne die Hände aus den Hosen­ta­schen zu nehmen. Es gibt ein­fach zu wenig echten Wett­be­werb“. Eine Ein­stel­lung, die ins­be­son­dere bei Mat­thias Sammer für Strin­run­zeln bis in den Nacken­be­reich geführt haben dürfte. Wir indes teilen Ance­lottis Ein­schät­zungen und gehen sogar noch ein Stück weiter. Der FC Bayern würde auch dann Meister werden, wenn die Spieler in bis oben zuge­schnürten Schlaf­sä­cken auf­laufen müssten, mit ver­bun­denen Augen und drei Mann weniger.

Marc Sten­dera
Noch in der Vor­woche sagte Frank­furts Marc Sten­dera im Inter­view zu uns, er wolle ver­su­chen, ein Füh­rungs­spieler zu sein, und in unserer Fan­tasie strie­gelte er sich dabei mit einer Draht­bürste seinen volu­mi­nösen Voll­bart. Nur wenige Tage später ließ Sten­dera nun den Worten Taten folgen und schoss die kri­selnde Ein­tracht in Han­nover zum so wich­tigen 2:1‑Sieg. Und das sogar per Dop­pel­pack. So bewahr­heitet sich ein wei­teres Mal auch die alte Magma-Productions“-Weisheit: Zwei Sten­dera sind besser als einer. Ha. Zum Dank bekam Sten­dera bei seiner Aus­wechs­lung übri­gens eine Watschn von Trainer…

Armin Veh
Und viel­leicht war es auch eher Veh, der ent­schei­denden Anteil am Sieg der SGE in Han­nover hatte. Nicht etwa wegen tak­ti­scher Kniffe, son­dern weil Veh einen Mantel trug, der derart, nunja, häss­lich war, dass er die 96-Spieler mög­li­cher­weise blen­dete. Wir würden das Muster an dieser Stelle gerne beschreiben, aller­dings sind wir über­zeugt, dass dann umge­hend der Dämon des ver­stor­benen Ed Hardy“-Designers Chris­tian Audi­gier von uns Besitz ergreifen würde und wir uns noch auf dem Büro­stuhl mit Text­marker und Brief­öffner ein Arsch­ge­weih täto­wieren würden. Und da wir keinen Platz für ein zweites haben, lassen wir das lieber.

Johannes Geis
Nun, wenn Johannes Geis‚ Foul an André Hahn etwas Gutes hat, dann, dass wir nun wissen, wofür das Geis“ in Von allen guten Geis­tern ver­lassen“ steht. In der 80. Minute des Spiels zwi­schen Glad­bach und Schalke trat Geis dem bedau­erns­werten André Hahn derart aufs Knie, dass wahr­schein­lich selbst Mr. Fan­tastic von den Fan­tastic Four“ mit einer Bän­der­deh­nung aus­fallen würde. Womit wir bei…

André Hahn
wären, der den Rest der Hin­runde nun mit einem Bruch des Schien­bein­köpf­chens und einem Menis­kus­riss aus­fällt. Wir wün­schen gute Bes­se­rung. Immerhin: Geis hat sich mitt­ler­weile glaub­haft ent­schul­digt und bedauert seinen Tritt sehr. Ein Umstand, den man André Hahn mit­teilen sollte, sobald er auf­hört, vor Schmerzen zu kotzen.