Herr Addo, wer ist Ihrer Mei­nung nach der beste Stürmer aller Zeiten?

Puh… (über­legt lange). Für mich ist das immer noch Ronaldo.

Ver­mut­lich eine sehr exklu­sive Mei­nung…


Ja, klar, seine große Zeit ist vorbei. Wir haben bei der Welt­meis­ter­schaft im letzten Jahr gesehen, dass er nicht mehr so fit ist wie einst. Doch was Ronaldo in seinen besten Zeiten gezeigt hat – ich meine die Jahre beim FC Bar­ce­lona und bei Inter Mai­land –, war schon ein­malig.



Was konnte Ronaldo, was andere nicht können?


Er war ein Goal­getter, aber auch ein Team­player. Er war schnell und drib­bel­stark, hatte aber stets ein Auge für den Mit­spieler. Es gibt ja viele Stürmer, die im Abschluss eis­kalt sind – Gerd Müller etwa. Dann wieder andere, die viel auf­legen. Ronaldo konnte beides.

Wo steht im Ver­gleich dazu Thierry Henry?

Henry ist auch ein Welt­klas­se­stürmer. Und er kommt einem Spieler wie Ronaldo sehr nahe. Henry ist drib­bel­stark, er ist unglaub­lich schnell, hat einen nahezu per­fekten Abschluss. Und er hat auch wun­der­schöne Tore gemacht.

Henry und Ronaldo sind dem­nach fuß­bal­le­risch auf Augen­höhe?


Ja, eigent­lich schon. Aller­dings hat Ronaldo wirk­lich phä­no­me­nale Sachen gemacht, der ist auch mal durch fünf oder sechs Spieler durch­ge­gangen. So etwas habe ich bei Henry noch nie gesehen.

Beim FC Bar­ce­lona ist das Spiel nicht mehr aus­schließ­lich auf Henry aus­ge­richtet. Es gibt mit Messi, Ronald­inho und Eto’o drei abso­lute Welt­klas­se­spieler in der Offen­sive. Denken Sie, dass Henrys Spiel­weise dar­unter leidet?

Ach, ich glaube nicht. Henry muss sich erstmal an seinen neuen Verein und auch an das Umfeld gewöhnen. Auch muss er sich auf die Spiel­weise und seine Mit­spieler ein­stellen. Und es stimmt schon, dass bei Barça das Offen­siv­spiel auf meh­rere Schul­tern ver­teilt wird. Doch ich denke auch, dass Henry mit der Zeit wieder an seine Leis­tungen, die er bei Arsenal London gezeigt hat, anknüpfen wird.

Sehen Sie selbst sich eigent­lich als Stürmer oder eher als Mit­tel­feld­spieler?

Ich habe viele Jahre als Stürmer gespielt, doch ich sehe mich eher als offen­siven Mit­tel­feld­spieler, mit­unter auch als hän­gende Spitze. Obwohl ich momentan beim HSV – sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mann­schaft – im defen­siven Mit­tel­feld zum Ein­satz komme.

Unter Huub Ste­vens spielt jeder ein biss­chen defen­siver…

Das stimmt. Die Null muss stehen. Das ist ja sein bekanntes Motto. Ste­vens ver­sucht zual­ler­erst die Defen­sive zu stärken. Die Offen­sive läuft schon irgendwie… (lacht)

War der Posi­ti­ons­wechsel eine große Umstel­lung für Sie?


Nicht wirk­lich. Ich habe nun bei so vielen Ver­einen gespielt und schon so häufig die Posi­tion gewech­selt. In der Jugend fing ich als Ver­tei­diger an und habe meist auf der linken oder rechten Abwehr­seite gespielt. Mit den Jahren bin ich stets ein Stück­chen nach vorne gerückt.

Wünscht man sich nicht gerade als Kind und Jugend­li­cher, in der Offen­sive zu spielen, als Stürmer viele Tore zu schießen?

Ich war eigent­lich nie der Spieler, der aus­schließ­lich darauf bedacht war, Tore zu schießen. Richtig tor­geil war ich nie. Ich bin eher der Spie­lertyp, der anderen eine Freude bereitet, der gerne Tore auf­legt.

Ihre Nummer ist dem­nach eigent­lich die Zehn und nicht die Neun. Wer ist denn für Sie der beste Spiel­ge­stalter, der beste Zehner aller Zeiten?

Mara­dona. Ganz klar! Es gibt kaum einen Spieler, der eine Welt­meis­ter­schaft so domi­niert hat wie die von 1986 in Mexiko. Ich war damals elf Jahre alt und total fas­zi­niert von ihm.

Haben Sie sich an Spie­lern wie Mara­dona, Ronaldo oder auch Henry ori­en­tiert?


Nein. Mara­dona war ein typi­scher Spiel­ma­cher. Er war einer, der sehr viele Bälle for­derte und der auch viele Ball­kon­takte hatte. Henry macht viel mit Leich­tig­keit, er hat eine unglaub­lich gute Technik. Zudem hat er ein rie­sen­großes Talent. Auch ich habe eine ganz gute Technik, aber ich habe mir viel erar­beitet, und ich komme oft­mals über den Kampf ins Spiel. Viel­leicht bin ich des­wegen varia­bler ein­setzbar. Henry ist für mich der typi­sche Stürmer, Mara­dona der Pro­totyp der »Zehn«.

Ronaldo, Mara­dona, Henry sind alle­samt sehr ele­gante Spieler. Wie wichtig ist Ihnen Ele­ganz?

Natür­lich ist es am wich­tigsten, Tore zu schießen. Aber mir ist auch die Schön­heit des Fuß­balls wichtig. Viel­leicht bin ich dieser klas­si­sche Typ Stra­ßen­fuß­baller“. Ich stehe auf Tricks und Technik, auf die über­ra­schenden Momente. Nicht so mein Fall sind typi­sche Tor­jäger, die nur vorne stehen und den Fuß hin­halten… Aber was heißt schon »nur«: Diese Stürmer machen die Tore, sie sind unver­zichtbar. Den­noch: Ich stehe mehr auf die »Künstler«.

Ist es heute – in Zeiten, in denen die Defen­sive stetig gestärkt wird – eigent­lich schwie­riger für die Künstler geworden, ihre Kunst zu zeigen?


Ja, teil­weise schon. Trotzdem gibt es immer wieder Spieler, die Atem­be­rau­bendes voll­bringen. Ich denke da an Messi oder auch an Cris­tiano Ronaldo. Und das Tolle ist: Diese Spieler kom­bi­nieren ver­schie­dene Spiel­weisen. Die sind defensiv stark, in der Offen­sive Welt­klasse. Das war früher anders, da war der Mit­tel­stürmer wirk­lich nur im Straf­raum unter­wegs, der Abwehr­spieler ging selten über die Mit­tel­linie. Heute sind die Spieler viel fle­xi­bler geworden.

Hat ein Künstler“ eigent­lich ein gewisses Reper­toire an Tricks, auf das er situa­ti­ons­be­dingt zurück­greift, oder geschieht alles intuitiv?

Sowohl als auch. Vieles geschieht intuitiv. Ich kann mich an Spiele erin­nern, da strei­chelte ich den Ball nur mit der Sohle, drehte mich mehr­mals um meine eigene Achse und war mitten im Getümmel. Plötz­lich aber stand ich wieder allein auf weiter Flur. Und dann fragt man sich natür­lich schon: Hey, wie bist du denn aus der Situa­tion her­aus­ge­kommen?“ Doch natür­lich gehört in sol­chen Situa­tionen neben der Trick­kiste auch eine Menge Glück zum Gelingen – aber auch die Über­zeu­gung, dass es klappt.

Haben Sie Ihre Tricks auf der Straße gelernt oder im Verein?


Auf der Straße. Und ich glaube, dass man Tricks und Technik vor allem dort lernt. Lernen ist auch eigent­lich der fal­sche Aus­druck… Das pas­siert ein­fach. Nebenbei. Wir haben früher oft mit einem kleinen Ball auf kleine Tore gespielt, manchmal mit 20 Leuten auf einem Platz, der für zehn gedacht war. So lernst du schon früh, dich auf kleinstem Raum durch­zu­setzen.

Die besten Künstler und Stürmer werden ver­mut­lich auf der Straße geboren.

Richtig. Ich denke, dass eine gute Kom­bi­na­tion aus Verein und Straße ist die beste Aus­bil­dung ist.

Unter­bindet Huub Ste­vens im Trai­ning ein Spiel, wenn es zu trick­reich wird?


Es kommt immer darauf, wie effi­zient die Tricks sind. Wenn zuviel getrickst wird und nichts Zähl­bares dabei her­aus­springt, dann wird das schon unter­bunden.

Spielen Sie eigent­lich eine Fuß­ball­si­mu­la­tion an der Play­sta­tion?

Ja.

Ist das Spiel für Sie inspi­rie­rend?


Teils. Mit­unter ist es tat­säch­lich wie im rich­tigen Spiel: Am Anfang spielt man schön gerad­linig, mit der Zeit wird das Spiel aber risi­ko­freu­diger, und dann traut man sich Dinge, die man nie gelernt hat. Und wenn Spiel­züge oder Tricks den gewünschten Erfolg bringen, macht man sie immer wieder. Und plötz­lich schafft man Dinge, die man vorher nicht für mög­lich hielt.

Zum Bei­spiel ein Tor mit einem geris­senen Kreuz­band. War dieses Tor ein beson­deres für Sie?

Sicher­lich. Es ist ein Tor, an das ich mich häufig erin­nere. Ich spielte damals mit dem BVB gegen Aus­tria Wien und ich erlitt in der 37. Minute einen Kreuz­band­riss. Doch nie­mand schlug den Ball ins Aus, es gab keine Spiel­un­ter­bre­chung. Ich hum­pelte also über den Platz, bekam an der Straf­raum­grenze den Ball und schoss. Der Ball schlug im Winkel ein. Wir gewannen 1:0. Ein tra­gi­sches Tor.

Sie erhielten dafür die Medaille zum »Tor des Monats«. Wie wichtig ist eine solche Aus­zeich­nung?

Nicht so wichtig. Mir jeden­falls nicht. Natür­lich ist es eine nette Aner­ken­nung der eigenen Leis­tung. Wich­tiger für einen Stürmer dürfte die Tor­jä­ger­ka­none sein.

Sie sagen, dass Sie gerne auf­legen. Aber mal ehr­lich: Kann ein Stürmer oder ein offen­siver Mit­tel­feld­spieler sich freuen, wenn seine Mann­schaft 6:0 gewonnen hat, er selbst aber kein Tor erzielt hat?

Ich kann mich dann schon freuen. Für mich steht der Erfolg der Mann­schaft an erster Stelle. Aber ich denke, dass es vielen Stür­mern, vor allem den Mit­tel­stür­mern, anders geht. Wenn man vorne spielt, will man natür­lich Tore machen.

Kann ein Stürmer ein Spiel tat­säch­lich allein ent­scheiden?

Bestimmte Stürmer schon. Es gibt halt solche, die auf Flanken und Pässe ange­wiesen sind, die nur im Straf­raum stehen und auf Bälle warten. Aber gibt eben auch solche, die in einer scheinbar nor­malen oder einer aus­weg­losen Situa­tion etwas Über­ra­schendes machen, ein Dribb­ling starten, zum Abschluss kommen und dann treffen. So wie Ronaldo es oft getan hat. Der brauchte nicht unbe­dingt den Mit­spieler, der ihm die Bälle zen­ti­me­ter­genau auf­legen.

Beim HSV dachte man ja auch lange, dass nur Rafael van der Vaart Spiele ent­scheiden kann. In dieser Saison fehlte er aber bei einigen Siegen. Wieso kann die Mann­schaft den Aus­fall van der Vaarts besser kom­pen­sieren als in der Ver­gan­gen­heit?

Die Mann­schaft ist ein­fach sehr eng zusammen, wir haben ein sehr gutes Ver­hältnis unter­ein­ander. Und dieses Jahr stehen wir beson­ders in der Defen­sive sehr gut, nach vorne bekommt man immer mal Chancen. Zudem haben wir Spieler, die die Chancen eis­kalt nutzen. Des­halb haben wir viele Spiele auch zu Null gewonnen.

Fehlt dem HSV nicht den­noch ein rich­tiger Stürmer, ein rich­tiger Dau­er­knipser? Seit dem Weg­gang von Ber­nardo Romeo hat kein HSV-Spieler mehr zwei­stellig in einer Saison getroffen.

Ich denke, dass wir gute Stürmer haben. Ivica Olic trifft momentan sehr häufig und Guer­rero ist super drauf. Der hat zuletzt viele Tore gemacht, beim HSV und auch in der Natio­nal­mann­schaft.

Arse­nals Mit­tel­feld­mann Cesc Fàb­regas begrüßte Henrys Abgang, da dieser die Mann­schaft »ein­ge­schüch­tert« habe. Kann ein über­ra­gender Spieler – beim HSV ist diese zen­trale Figur zwei­fels­ohne Rafael van der Vaart – seiner Mann­schaft in diesem Sinne schaden?

Es kommt immer auf den Cha­rakter des Spie­lers an. Ich kenne Henry nicht, kann mir aber nicht vor­stellen, dass er der Mann­schaft geschadet hat. Rafael ist ein sehr ange­nehmer Typ, einer, der über­haupt keine Star­al­lüren hat. Von daher schadet er der Mann­schaft nicht. Er ist ein posi­tiver Mensch und reißt die Mann­schaft immer mit.

Sie haben mal gesagt, dass Sie Gegen­spieler wie Khalid Bouhl­arouz mögen. Wer ist denn bis dato denn Ihr unan­ge­nehmster Gegen­spieler gewesen?

Gene­rell finde ich Gegen­spieler unan­ge­nehm, die keinen Fuß­ball spielen können. Das mag sich viel­leicht hart anhören, aber es gibt diese Spieler. Die laufen ständig mit, ver­folgen dich das ganze Spiel. Das ist als ob eine Klette an dir hängt. Doch diese Spieler reagieren wenig auf das, was man mit dem Ball macht, und haben selbst kaum Ball­kon­takte. Die kon­zen­trieren sich nur auf den Ober­körper. Und wenn die dann noch schnell sind, kann man sich schwer gegen sie durch­setzen. Das sind diese typi­sche Spiel­zer­störer.

Denken Sie, dass bei diesen »90-Minuten-Ver­fol­gungs­jagden« auch ein biss­chen Neid auf die fili­grane Fuß­ball­kunst und die Popu­la­rität der Offensiv- und Krea­tiv­spieler mit­läuft?

Nein, glaube ich nicht. Es ist schon so, dass die Offen­siv­spieler und die Stürmer oft mehr im Mit­tel­punkt des Inter­esses stehen als Defen­siv­spieler. Aber damit hat nie­mand ein Pro­blem. Außerdem wissen die Abwehr­spieler ja vor ihrer Kar­riere, auf was sie sich ein­lassen. (lacht)

Hatten Sie denn mal einen Gegen­spieler, bei dem Sie das Gefühl hatten, dass er nur Ihre Beine sucht, nur auf Foul spielen will?


Ja, es gibt diese Spieler. Aber die sind mir eigent­lich ganz lieb. Solche Spieler bekommen dann schnell eine gelbe Karte, und dann müssen die auch vor­sich­tiger sein. Und ganz ehr­lich: Die sind mir sogar lieber als diese Spiel­zer­störer, die nur den Ober­körper ein­setzen, die halten und ziehen, aber dafür nicht bestraft werden.

Hoeneß for­derte vor einigen Wochen, dass Spieler wie Franck Ribéry stärker geschützt werden müssen. Denken Sie auch, dass die Fouls an krea­tiven Spie­lern Über­hand nehmen und die Schieds­richter häu­figer die Rote Karte zeigen müssten?

Nein. Es ist natür­lich richtig, dass die Spieler, die kreativ spielen und sich wendig bewegen, als Schalt­zen­trale der Mann­schaft aus­ge­macht werden und dem­entspre­chend häu­figer gefoult werden. Doch es ist ja nicht so, dass der Fou­lende unge­schoren davon kommt. Die Schieds­richter finden da meist das rich­tige Maß.

Das Spiel wird immer defen­siver, die Tor­quote sinkt – trotzdem steigt das Inter­esse immer weiter. Sind Stürmer am Ende gar nicht die Haupt­at­trak­tion?

Das Spiel hat sich ins­ge­samt ver­än­dert. Das Drum­herum ist wich­tiger geworden, das Spiel ist ein Event, ein Spek­takel geworden. Es gibt nicht mehr nur die rich­tigen Fans, son­dern auch die Besu­cher auf den Logen, in den VIP-Räumen, in den Kuchen­blocks. Es gibt vor, wäh­rend und nach dem Spiel Enter­tain­ment im Übermaß. Aber ich denke, dass die Leute immer noch kommen, weil sie in erster Linie das Spiel inter­es­siert. Das Spiel an sich ist immer noch die Haupt­at­trak­tion. Und der Zuschauer sieht immer noch Sachen, die er vorher nie gesehen hat. Ich denke da etwa an diesen Trick von Ribéry, der im Spiel gegen Bremen den Ball auf dem Fuß balan­cierte, seine Gegen­spieler foppte und dann über den halben Platz sprin­tete. Und genau wegen sol­chen Szenen gehen die Leute ja ins Sta­dion, des­wegen schalten sie den Fern­seher an.

Diese Melange aus trick­rei­chem Spiel und dem Spieltag als Enter­tain­ment-Event lässt den eins­tigen »Pro­le­ten­sport« fast wie ein Pop-Phä­nomen erscheinen. Hinzu kommen solch »Pop­stars« wie Dejagah oder Jones, die mit ihren Täto­wie­rungen und Pier­cings eher in auf ein Poster der »Bravo« passen würden als auf das Titel­blatt des kicker. Ist Fuß­ball heute richtig cool?

Auf jeden Fall. Fuß­ball ist eine Art Life­style geworden. Das haben wir ja wäh­rend der WM gesehen: Da war es plötz­lich richtig in Mode, ins Sta­dion zu gehen oder auf den Fan­meilen Fuß­ball zu gucken. Da waren so viele Men­schen, die sich früher nie für Fuß­ball inter­es­siert haben.

Wird der Life­style-Cha­rakter von der heu­tigen Spiel­er­ge­nera­tion stärker trans­por­tiert als zu Zeiten von Netzer, Breitner oder Völler?

Ich denke schon.

Auf­fällig ist, dass vor­nehm­lich Offen­siv­spieler und die Künstler auf dem Platz dieses neue Image formen.

Die Krea­tiv­spieler leben oft auch im Pri­vaten krea­tiver. Im Gegen­satz zu Abwehr­spie­lern, die oft­mals ein sehr solides Leben führen, leben die Stürmer und Mit­tel­feld­ge­nies ein biss­chen ris­kanter, ein biss­chen abge­fah­rener. Sie sind oft ein wenig ver­rückter.

Sind Sie ver­rückt?

(lacht)
Nein, ganz bestimmt nicht.