So schlau ist Bayerns Transferpolitik

Ein starkes Zeichen der Bayern

Das ehrt sie und ist zugleich ein bewährtes Muster. Denn tatsächlich waren international Aufsehen erregende Transfers noch nie die Sache der Bayern. Stattdessen vertraute man lange Zeit auf Plan a) sich bei der Bundesliga-Konkurrenz bedienen und Plan b) anderswo gescheiterte Stars verpflichten.

Denn Arjen Robben galt bei Real Madrid als unbrauchbar, ehe er im August 2009 über die Bundesliga kam wie ein Naturphänomen. Gleiches gilt aktuell für James Rodriguez, auch wenn der den Naturphänomen-Faktor zuweilen noch missen lässt. Xabi Alonso war den Königlichen zu alt, Franck Ribéry kam als recht große Unbekannte aus Istanbul (beziehungsweise Marseille). Selbst Thiago kam trotz der Liebesschwüre von Pep Guardiola (»Thiago oder nix!«) nur, weil er in Barcelona nicht zu den Stammkräften gehörte.

Starkes Zeichen



Der FC Bayern war und ist von den Transfers absoluter Topstars so weit entfernt wie derzeit von der Tabellenspitze der Bundesliga. 

Und während sie der Sechs-Punkte-Rückstand auf den BVB mächtig ärgern wird, werden sie es verschmerzen können und weiter verschmerzen wollen, dass die Griezmanns, Neymars und Mbappés nicht zu ihnen kommen werden. Stattdessen werden sie weiter darauf setzen, dass die Lewandowski, Boatengs und Kimmichs erst bei ihnen werden, was sie sind.

Denn beim FC Bayern macht man die internationalen Top-Stars lieber selbst. Und das ist ein ziemlich starkes Zeichen.