Rolf Oppen­länder, Sie mode­rieren für den WSC Frisia Wil­helms­haven eine eigene Talk­show. Wor­über spricht man denn der­zeit in der Bezirks­liga?

Die Saison hat gerade begonnen, da gibt es natür­lich immer viel zu bereden. Man spricht aber auch über unser neues Talk­format. Schließ­lich sind wir der ein­zige Bezirks­li­gist in Deutsch­land, der eine eigene Talk­show hat.

Wie sind Sie denn darauf gekommen, den Talk im Sport­park“ aus der Taufe zu heben?

Ich bin schon seit einiger Zeit als Pres­se­spre­cher des WSC aktiv. Die Idee, eine Talk­show zu starten, spukte uns bereits seit einiger Zeit in den Köpfen rum. Es schei­terte aber zunächst an der Finan­zie­rung. 

Wie konnten Sie die Talk­show den­noch umsetzen?

Unser neuer Team­ma­nager arbeitet bei einem Ent­sor­gungs­un­ter­nehmen, das unter anderem mobile Toi­letten betreibt. Er meinte, dass das auch ein guter Sponsor für den WSC sein könnte. Also haben wir eine Art Wer­be­clip gedreht, in dem es so aus­sieht, als würde die ganze Mann­schaft gemeinsam in das Klo­häus­chen gehen, um dort eine Mann­schafts­sit­zung abzu­halten. Damit sind wir zum Chef des Unter­neh­mens, der war total begeis­tert und fragte nur: Wo muss ich unter­schreiben?“ 

Der Talk ist neu, Sie selber sind aber ein Urge­stein in Sachen Ama­teur­fuß­ball­be­richt­erstat­tung.

Vor meiner Zeit beim WSC habe ich Kreis­liga TV“ gemacht, eine Art Sport­schau für die Kreis­liga hier in der Gegend. Wir sind mit Kamera zu den Spielen gefahren, haben die Höhe­punkte zusam­men­ge­schnitten, mit Audio­kom­mentar ver­sehen und ins Netz gestellt. Leider haben sich die Kame­ra­leute oft erkältet, wenn sie 90 Minuten auf einer Hebe­bühne oder auf dem Dach eines Ver­eins­heims standen. Also haben wir nach ein paar Jahren auf­ge­hört.