Sir Edward Dim­psey und Ian McI­nally von der Uni­ver­sity of Boring Super­mare (Middle-East Sussex) ent­deckten wäh­rend eines Freund­schaftspiels wenige Kilo­meter nörd­lich des Polar­kreises den ersten Fuß­baller ohne Unterarm-Tattoo. Ein unglaub­li­cher Fund. Schon seit vielen Jahren hatte der Streit über die Mög­lich­keit einer sol­chen Kreatur die Wis­sen­schaft ent­zweit.

Wir dachten erst der Fuß­baller trägt ein haut­far­benes Funk­ti­ons­shirt. Als wir dann merkten, es han­delt sich tat­säch­lich um unbe­malte Haut, konnten wir unser Glück kaum fassen“, erzählt Dempsey.

Bei minus 25 Grad Cel­sius hatten die beiden Fuß­ball-For­scher tage­lang in einem selbst zusam­men­ge­zim­merten Ver­schlag auf dem Trai­nings­ge­lände des FC Kit­tilä auge­harrt und die Kreis­liga-Kicker mit Wodka, steu­er­freien Ziga­retten und halb­hohen, unprä­zisen Flanken ange­lockt.

Viele Wis­sen­schaftler bleiben skep­tisch

Am dritten Tage in der Abend­däm­me­rung näherte sich dann die Sen­sa­tion: Joo­seppii Piti­ie­haanen – der Mann ohne Unterarm-Tattoo. Trotz seiner Ent­de­ckung zwei­feln nicht wenige Wis­sen­schaftler die Echt­heit des geheim­nis­vollen Finnen an.

Doch Piti­ie­haanen ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Rechter Ver­tei­diger und Hun­de­schlitten-Mecha­niker. Auch das Rätsel seiner nicht­tä­to­wierten Unter­arme ist leicht gelöst. Ich musste meiner Frau ver­spre­chen, dass diese beiden Stellen für immer ohne Tatto bleiben“, erklärt das Wunder von Lapp­land“ lapidar.

Ansonsten gibt es auf seinem Körper kaum Leer­stellen. Ein Delfin, zwei Meer­jun­gen­frauen, fern­öst­liche Weis­heiten sowie die Namen von sieben Ex-Freun­dinnen samt gebro­chener und durch­bohrter Herzen zieren die einst so bleiche Haut. Nacken und Gesicht sind mit kleinen Stern­chen und chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen geschmückt.

Die meisten seiner Kunst­werke hat Piti­ie­haanen betrunken an der Strand­pro­me­nade von Cala Rat­jada auf Mal­lorca anfer­tigen lassen. Wäh­rend der jähr­li­chen Saison-Abschluss­fahrt. Selbst seine Ent­de­cker mussten ein­sehen: Am Ende wird auch in der fin­ni­schen Kreis­liga nur Fuß­ball gespielt.

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Diesen Text ver­danken wir der zärt­li­chen Zusam­men­ar­beit mit Mutti, der Libero (www​.mutti​-der​-libero​.de) – Deutsch­lands belieb­testem Fach­ma­gazin für Sport­sa­tire, nackte Weiber und süße Kat­zen­fotos.