Seite 4: Bloß nicht an den HSV denken

Am Tag des DFB-Pokal­fi­nales in Berlin, das Bayer mit 0:1 gegen den SV Werder – Tor­schütze Mesut Özil – verlor, erschien ein Inter­view Lab­ba­dias mit der Süd­deut­schen Zei­tung“. Der Trainer klagte über die feh­lende Zusam­men­ar­beit mit Prä­si­dent Wolf­gang Holz­häuser. Sport­di­rektor Rudolf Völler war sauer, etliche Spieler auch. Der Zeit­punkt, an dem das Inter­view erschien, war denkbar ungünstig. Für den Zeit­punkt ist die SZ“ ver­ant­wort­lich, für den Inhalt Lab­badia. Final-Nie­der­lage und Inter­view führten dazu, dass Lab­badia die Frei­gabe bekam und zum HSV wech­seln konnte. Nach­folger bei Bayer wurde – Jupp Heynckes.

Nun also, zusammen mit Eddy Sözer, seinem Assis­tenten, eine Mann­schaft auf dem 14. Tabel­len­platz, mit einem Punkt Vor­sprung auf den Rele­ga­ti­ons­platz, und sieben Punkten auf den HSV, den Vor­letzten der Tabelle. Lab­badia weiß, dass es, wenn seine Spieler so denken, schief geht.