1. Im Gäs­te­be­reich nur Red Bull aus­schenken

Fuß­ball und Bier, das gehört ein­fach zusammen. Aber Rasen­ball und Bier? Mit­nichten. Eher gehört zu einer anspre­chenden Partie Rasen­ball eine Dose süß­li­chen Ener­gy­drinks. So könnte der BVB seine Gäste in der Kurve damit beglü­cken, an den Kiosken aus­schließ­lich Red Bull aus­zu­schenken. Das ver­leiht zwar keine Flügel, wie die Wer­bung behauptet, macht durch den ent­hal­tenen Zucker aber immerhin fett und ver­ur­sacht Karies. Ein Pro­test, der auf Lang­zeit­er­geb­nisse ange­legt ist und spä­tes­tens beim nächsten Zahn­arzt­be­such auf­geht. 

2. Zutritt zur Kurve nur mit Mit­glieds­nach­weis 

Als Haus­herr hat der BVB natür­lich das Haus­recht im West­fa­len­sta­dion. Warum also nicht die Ein­lasser anweisen, nur Mit­glieder von RB Leipzig ins Sta­dion zu lassen? Nach­teil an dieser Form des Pro­tests: Wirk­lich sichtbar ist er nicht. Denn sehr viel mehr Fans als die 17 Men­schen, die tat­säch­lich Mit­glied bei RBL sind, bringen die Leip­ziger ja sowieso nicht mit. 

3. Die gute alte Schall­ka­none

Manche Pro­test­formen haben sich im Fuß­ball leider nicht durch­setzen können. So etwa die legen­däre Hof­fen­heimer Schall­ka­none, die ein auf­rechter Haus­meister einst vor die BVB-Kurve stellte, im besten Willen, Schmä­hungen von seinem geliebten Chef abzu­wenden. Natür­lich ganz alleine und ohne das Wissen des Ver­eins oder des Gön­ners selbst (lies: jaja). Mög­li­cher­weise steht die Schall­ka­none noch in irgend­einem Sins­heimer Keller und man könnte sie vor der Leipzger Kurve plat­zieren, um so zu ver­hin­dern, dass die RB-Fans ihren Werbe-Jingle oder gar die Ver­eins­hymne von Prinzen-Mit­glied Sebas­tian Krum­biegel anstimmen. Eine Form des Pro­tests, die man bei Prinzen-Songs sowieso machen sollte. 

4. Bul­len­köpfe werfen

Eher etwas für die ker­ni­geren unter den Dort­munder Fans: das Werfen von Bul­len­köpfen. In Dresden hat sich diese Form des Pro­tests bewährt, schließ­lich war die Bul­len­kopf-Aktion welt­weit in den Medien. Und man will sich mit seinem Pro­test ja auch das größt­mög­liche Gehör ver­schaffen. Aber Vor­sicht: Bitte nicht irr­tüm­lich einen Schwei­ne­kopf werfen. Es sei denn, Luis Figo spielt mit. 

5. Zusam­men­legen und Anteile an Red Bull kaufen

Die Süd­tri­büne fasst knapp 25000 Men­schen. Wenn jeder ein paar Mark in die Mütze wirft, könnten die BVB-Fans auf eine erkleck­liche Summe kommen, mit der sie Anteile am öster­rei­chi­schen Brau­se­kon­zern kaufen könnten. Als Mit­ei­gen­tümer steht den Fans ein Sitz im Vor­stand zu, dort ließe sich durch­drü­cken, RB Leipzig vom Spiel­be­trieb abzu­melden. Nach­teil: Bis zum Spiel wird die Zeit langsam knapp. Also lieber schonmal den Hut rum­gehen lassen.