Wie Hür­riyet“ berichtet, will Daum zunächst einen Sprach­kurs machen – damit ich die Natio­nal­hymne mit­singen kann“ – und sich später auch um den tür­ki­schen Pass küm­mern. Offenbar fühlt sich Daum nur in der Türkei so richtig wohl.
Von ent­täuschten Reak­tionen auf den Lie­bes­entzug in Köln ist der­weil noch nichts bekannt. Folgen Für­bit­ten­ge­bete im Dom, Kranz­nie­der­le­gungen vor dem Mara­thontor? Schließ­lich hatte Daum doch erst vor kurzem öffent­lich seine Liebe zur rhei­ni­schen Metro­pole bekundet und derart offensiv mit dem Trai­ner­posten bei den Geiß­bö­cken gelieb­äu­gelt, dass Fried­helm Funkel schon ein ganz flaues Gefühl im Magen gekriegt haben dürfte. Und nun das…
Unab­hängig von Kölner Tränen bleibt nur zu hoffen, dass Daum der Film­klas­siker Mid­night Express“ geläufig ist. Tür­ki­scher Straf­vollzug kann gerade im Fall von Dro­gen­ver­gehen sehr unan­ge­nehm werden. Neben dem Sprach­kurs ist Daum Staats­bür­ger­kunde als Wahl­fach anzu­raten.