High­light der Hin­runde
Man tut nie­mandem Unrecht, wenn man Marco Reus als den Spieler der Hin­runde bezeichnet. Die Rakete vom Nie­der­rhein beein­druckt durch eine enorme Schnel­lig­keit und Tor­ge­fähr­lich­keit. Höhe­punkt einer Reihe von her­aus­ra­genden Spielen war der 5:0‑Sieg am 13. Spieltag gegen Werder Bremen, den er mit drei Toren fast allein besie­gelte. Nachher gab er zu Pro­to­koll: Wir haben vor dem Spiel gesagt, wenn wir führen, dann dürfen wir nicht nach­lassen. Das haben wir ein­drucks­voll geschafft.“ Getrübt wird die Freude am High­light Reus einzig durch seinen ver­kün­deten Wechsel zum BVB.

Tops und Flops
Lucien Favre muss ein Magier sein. Die Mann­schaft ver­gan­gene Saison als Abstiegs­kan­didat über­nommen und seitdem in Rekord­tempo in die Bun­des­li­ga­spite geführt – zau­ber­haft! Ins­ge­samt 53 Zähler in 29 Spielen. Die Fans sollen ihn als Spitz­namen schon den Vor­namen des erfolg­reichsten Trai­ners der Ver­eins­ge­schichte ver­passt haben: Hennes.

Wer Favres Anfor­de­rungen nicht erfüllt, wird aus­sor­tiert. Schmerz­haft erfahren mussten das Glad­bachs Iden­ti­fi­ka­ti­ons­figur Tobias Levels und Stürmer Moham­madou Idrissou. Beiden blieb nur der Gang in die zweite Liga.

Ja, gut äh, ich sach mal: Medialer Höhe­punkt
So demons­triert man Gelas­sen­heit. Mike Hanke und Marco Reus spielen beim 3:0‑Sieg in Köln Schnick-Schnack-Schnuck darum, wer den Frei­stoß aus­führen darf. Bei dem Lauf von Marco Reus ist es nicht ver­wun­der­lich, dass er auch dieses Spiel für sich ent­scheiden konnte.

Das Zitat der Hin­runde
Machen Sie schnell, ich bin müde.“ Lucien Favre, viel gefragter Erfolgs­trainer zu den um ihn herum ver­sam­melten Repor­tern nach dem Heim­spiel gegen Borussia Dort­mund.

Wenn dieser Verein ein Job wäre, wäre er…
Kos­mo­naut (je nach Geburtsort auch: Astro­naut) – Glad­bach geht ab wie Schmitz Katze.