Zahn um Zahn
Sie ist die Mutter aller Schieds­richter-Spieler-Kol­li­sionen: Der Peruaner Velás­quez schnitzte Walter Esch­weiler bei der WM 1982 die Karten aus der Brust­ta­sche. Nach einer gra­ziösen Rück­wärts­rolle und einem Zahn weniger in der Ober­leiste pfiff Esch­weiler ohne Fou­l­ent­schei­dung das Spiel wieder an. Gut für alle Betei­ligten, dass der MAOAM-Wer­be­spot mit Esch­weiler als Tes­ti­monal bereits vor der WM gedreht wurde.

Pfeif doch mal!
Kann man pfeifen. Wenn man nicht selbst der Übel­täter ist. Im EM-Grup­pen­spiel zwi­schen Irland und Spa­nien 2012 streckte Pedro Pro­ença den Iren Keith Andrews mit einem Body­check der grö­beren Sorte nieder. Was folgte? Spa­nien star­tete einen der vielen Angriffe auf das iri­sche Tor – denn Pro­ença ließ wei­ter­laufen.

Faust statt Pfiff
Ja okay, Lewis Holtby flog Howard Webb mit Muse ins Gebein. Aber den­noch rich­tige Ent­schei­dung, dass Webb nicht pfiff, son­dern zur Rache ansetzte.

Hoppla, jetzt habe ich Ihnen den Ball von den Füßen gegrätscht.
Weniger absicht­lich, aber genauso unter­haltsam: Der Konter ein­lei­tende Aus­rut­scher dieses spa­ni­schen Schieds­rich­ters im Spiel zwi­schen Valencia und Gra­nada.

Der Wand­spieler
Die trau­ma­tischte Erfah­rung im Leben des Jer­maine Jones. Der rau­bei­nige Mit­tel­feld­motor lief sich bei der WM 2014 im Spiel gegen Deutsch­land am unpar­tei­ischen Ravshan Irmatov fest und fiel zu Boden wie ein Ziege mit Waden­krämpfen.