Lucien Favre ist ein groß­ar­tiger Trainer. Auch, weil er ein Pedant ist, der auf die kleinsten Klei­nig­keiten achtet. So ver­zichtet er schonmal auf Trai­nings­ein­heiten, wenn der dafür vor­ge­se­hene Rasen um wenige Mil­li­meter zu lang gewachsen ist. Er hat Dante bei­gebracht, stets auf den Vor­der­füßen zu stehen, um schneller reagieren zu können. Er hat Marco Reus darauf getrimmt, im Dribb­ling auf die Fuß­stel­lung seiner Gegen­spieler zu achten, da diese ver­raten würde, an wel­cher Seite er leichter zu umspielen sei.

Die neu­este Epi­sode im Kampf Lucien Favre gegen die Details“: Abdou Diallo und die Faust. So ver­riet der Neu­zu­gang aus Mainz gegen­über der L’Equipe: In der ersten Trai­nings­woche hat er (Lucien Favre, Anm. d. Red.) mit mir über die Hal­tung meiner Hände gespro­chen. Ich spielte gerade, als er mich anschaute und sagte: ›Sie spielen mit Fäusten.‹ Ich hatte das nicht gemerkt. Er sagte: ›Ihre Hände können ihnen beim Gleich­ge­wicht und dem Abde­cken des Balls helfen.‹“

Fan­tas­tisch. Aber noch lange nicht das Ende der Fav­re­stange. 11FREUNDE deckt auf, worauf der Trai­ner­fuchs sonst noch so achtet.

Scheitel
Favre: Sie spielen mit Mit­tel­scheitel! Aber Sie sind Links­ver­tei­diger. Ihr Scheitel sollte haupt­säch­lich rechts­seitig liegen. Ihr Haar kann Ihnen beim Gleich­ge­wicht helfen. Und es sieht besser aus.“

Socken
Favre: Ver­gessen Sie die Socken nicht!! Sie tragen die Socken auf Nor­mal­null. Aber: Durch­blu­tung ist wichtig, das ist klar. Nur wenn der Socken­saum an der dafür erdachten Stelle anliegt, sind Sie in der Lage, ver­nünftig zwi­schen Sprint und Stand zu wech­seln und in Ihrem spe­zi­ellen Fall auch: zu unter­scheiden.“