Vor fast 60 000 fana­ti­schen Türken im Dort­munder West­fa­len­sta­dion besiegte Gala­ta­sary Istanbul ges­tern abend Juventus Turin im Nach­hol­spiel der Cham­pions-League Gruppe D mit 2:0. Nach den Bom­ben­an­schlägen der letzten Wochen war das Spiel von der UEFA aus Sicher­heits­gründen an einen neu­tralen Ort ver­legt worden.

Statt im hei­mi­schen Ata­türk Olim­piyat musste Gala­ta­saray also im Dort­munder Fuss­ball­tempel ran. Trotzdem hatte die Elf von Trainer Terim einen klaren Heim­vor­teil. Wäh­rend sich nur wenige Juve-Fans ins Sta­dion ver­irrt hatten, ver­wan­delten die tür­ki­schen Anhänger die Arena in ein Toll­haus. Ben­ga­li­sche Feuer ver­ne­belten das Spiel­feld und die Gesänge der Gala­ta­sary-Fans sorgten für eine unver­gleich­liche Kulisse.
Sicht­lich beein­druckt von der Atmo­sphäre kam Juve nie richtig ins Spiel. Die Mann­schaft vom Bos­porus war vor allem in der zweiten Halb­zeit über­legen und siegte durch zwei Treffer von Hakan Sükür schließ­lich ver­dient . Für die Ita­liener aller­dings kein Bein­bruch, schließ­lich haben sie sich schon längst für das Ach­tel­fi­nale qua­li­fi­ziert.
Die Fans von Bes­iktas Istanbul fie­bern der­weil dem Cham­pions-League Nach­hol­spiel ihres Teams ent­gegen, denn das findet eben­falls im Ruhr­pott statt. Am 9.Dezember reist der FC Chelsea nach Gel­sen­kir­chen, um dort in der Hölle vom Exil-Bos­porus“ zu bestehen.