Super-Mario rettet Grie­chen­land!

Brüssel ver­är­gert, die Deut­schen auf die Palme gebracht, sich selbst zu Europas Hun­ger­haken Nummer Eins gemacht – Grie­chen­land hatte auch schon mal bes­sere Zeiten. So vor circa 1000 Jahren. Nur gut, dass Prä­si­dent Giorgos Papan­dreou recht­zeitig vor der Volks­ab­stim­mung Super-Mario Gomez nach Athen geladen hat!

Mit einem sen­sa­tio­nellen Hat­trick in nur 13 Minuten schießt Gomez (unter den Augen von Otto Reh­hagel) die grie­chi­schen Schulden in die Ver­ges­sen­heit. Tanz­tral­lala und gaanz viel Ouzo – Grie­chen­land ist wieder wer. Dank: Super-Mario!

Super-Mario stoppt den Klima-Wandel!

Spa­nien schon fast Wüste, Hol­land ver­sinkt im Meer, die Pole schmelzen wie Schoko-Eis in der Mit­tags­hitze – da kann nur einer helfen: Super-Mario! Der ras­sige Voll­blut-Super­held sucht den Dop­pel­pass mit den mäch­tigsten Ener­gie­mo­gulen des Pla­neten und die ver­schwen­de­ri­schen Ent­scheider erkennen: Super-Mario ist die alter­na­tive Ener­gie­quelle der Zukunft!

Weil nie­mand mehr Power hat, werden umge­hend sämt­liche auf der Welt vor­han­denen Atom­kraft­werke abge­schaltet und zu lus­tigen Frei­zeit­parks für die ört­liche Bevöl­ke­rung umge­baut. Wind­räder werden zu Pflug­scharen und dann zu Dop­pel­hal­tern ver­wurstet um Super-Mario bei seiner kräf­te­zeh­renden Ener­gie­leis­tung tüchtig anzu­feuern.

In Nord­deutsch­land gibt es wieder Eis­bären, Wölfe streifen milde lächelnd durch Berlin und in Bit­ter­feld wird das erste Mammut seit 10.000 Jahren ent­deckt. Dank: Super-Mario!

Super-Mario besiegt Kim Jung II!

Hitler abge­grätscht, Stalin über die Bande gecheckt – wo sind sie hin, die inter­na­tio­nalen Böse­wichte? In Nord­korea wird Super-Mario findig, Dik­tator Kim Jong II, gerade erst mit über­ra­schenden 101% im Amt bestä­tigt, ist dem sym­pa­thi­schen Tau­send­sassa schon seit Jahren ein Dorn im Auge.

Mit zwei herr­li­chen Flug­kopf­bällen stößt Super-Mario den unge­liebten Des­poten vom Sockel und ver­kündet zwi­schen zwei Hüft­wack­lern an der Eck­fahne zu Süd­korea die Frei­heit. Nord und Süd fallen sich mit feuchten Augen in die Arme und tragen den neuen Volks­helden zurück an die Säbener Straße. Der Korea-Kon­flikt ist nicht mehr. Dank: Super-Mario!

Super-Mario beendet die Fan-Pro­ble­matik!

Dres­dener Alles­schläger, ran­da­lie­rende Frank­furter wohin man nur sieht – so viel Fan-Gewalt hat es seit den acht­ziger Jahren nicht mehr in Deutsch­land gegeben. DFL, DFB, KKA, LMAA – nie­mand weiß mehr weiter.

Bis Super-Mario den Kon­flikt auf seine Weise löst: Ein paar gefühl­volle Fall­rück­zieher später liegen sich welt­kriegs­er­fah­rene Hoo­li­gans mit DFB-Präsi Theo Zwan­ziger und der DFL-Füh­rungs­etage milde schun­kelnd in den Armen, Polizei-Gewerk­schaftler Rainer Wendt hat vor lauter Begeis­te­rung ein See­not­feuer ent­zündet und schmeißt eupho­risch mit pol­ni­schen Böl­lern um sich.

Fans und Polizei erkennen: Make Love not Ran­dale. Fuß­ball wird in Deutsch­land zum peacigsten Hap­pe­ning seit dem ersten Grill­abend der Grünen, ehe­mals ran­da­lie­rende Gewalt­täter kleben sich Blumen auf die Glatze, die Polizei löst sich auf. Dank: Super-Mario!

Super-Mario rettet den HSV!

Jeden Monat ein neuer Trainer, die Spieler ver­un­si­chert, die Fans nervös – noch nie war der Bun­des­liga-Dino Ham­burger SV so vom Abstieg bedroht. Kein Pro­blem für Super-Mario, der dem 1. FC Köln am letzten Spieltag sage und schreibe 23 Tore ein­schenkt – der HSV, vor dem Spieltag 22 Tore schlechter als der FC, ist doch noch gerettet.

Fader Bei­geschmack: Nach dem Spiel muss Super-Mario mit einer Schul­ter­eck­ge­lenks­spren­gung not­ope­riert werden – im Über­schwang der mit­men­schelnden Gefühle hatte er ganze 23 Mal den Torero-Jubel voll­führen müssen. Selbst für einen Super­helden zu viel. Der Bun­des­liga-Dino HSV über­lebt die Eis­zeit 2011/12. Dank: Super-Mario!