1. EM 2016
Arda Turan wird als Kapitän der tür­ki­schen Natio­nal­mann­schaft zur Euro­pa­meis­ter­schaft fahren. Nach dem ent­schei­denden Qua­li­fi­ka­ti­ons­sieg über Island deu­tete sich bereits an: Der Mann hat Bock.

2. Sechs Monate arbeitslos
Der Transfer des Türken im ver­gan­genen Jahr zum FC Bar­ce­lona war defi­nitiv ein­malig. Am 6. Juli 2015 wech­selte Turan von Atle­tico Madrid zu den Kata­lanen, wohl­weis­lich, dass er auf­grund einer Trans­fer­sperre erst nach Jah­res­wechsel hätte auf­laufen durfte. Bar­ce­lona hin­gegen sicherte sich ein Rück­ver­kaufs­recht bis zum 20. Juli, falls ein neues Prä­si­dium nach der Wahl nicht an Turan fest­halten wollte. Nach einem halben Jahr ohne Spiel­praxis debü­tierte Turan am 6. Januar 2016 im Derby von Bar­ce­lona.

3. Treu umsor­gend
In einem Video für seinen neuen Verein FC Bar­ce­lona ver­klärte sich Arda Turan per­sön­lich zum Fami­li­en­men­schen. Als meine Mutter 34 Jahre alt war, saß sie in der Küche und weinte, weil unser Haus so klein und feucht war. Ich sagte, sorge dich nicht, bevor du 40 bist, werde ich ein groß­ar­tiger Fuß­baller sein, und du wirst ein wun­der­bares Haus besitzen.“ Er hielt sein Ver­spre­chen, als seine Mutter 39 Jahre alt wurde.

4. Auf den Straßen von Bay­ram­pasa
Das Fuß­ball­spielen lernte der junge Turan auf dem Asphalt des Istan­buler Stadt­teils Bay­ram­pasa. Genauer: in der Neben­straße Kar Sokagi – sechs gegen sechs, jeden Tag. Er sagte mir zu dieser Zeit, dass er Kapitän von Gala­ta­saray werden würde“, erin­nerte sich sein Vater. Auch dieses Ver­spre­chen hielt Turan, nachdem ihn Scouts wäh­rend eines Pro­be­trai­nings zur Gala-Jugend gelotst hatten.

5. Fünf mal fünf
Arda Turan tanzt seine Gegen­spieler gerne auf einem halben Bier­de­ckel aus. Fünfmal. In fünf Sekunden.