Dieses Inter­view erschien erst­mals in 11FREUNDE #156 Spieler machen 11FREUNDE“. Das Heft ist hier bei uns im Shop erhält­lich.

Arnim und Thomas, was ist wohl anstren­gender: 90 Minuten Büh­nen­show oder 90 Minuten Fuß­ball?
Arnim Teu­to­burg-Weiß: Ganz klar die 90 Minuten Fuß­ball! Weil wir die Zeit auf der Bühne viel mehr genießen können als ihr auf dem Rasen. Die Fans kommen ja, um zu feiern. Fuß­baller müssen für die Party erst mal Tore schießen. Par­al­lelen erkenne ich aller­dings im Team­work. Das muss stimmen. Ob inner­halb der Mann­schaft oder inner­halb der Band.

Wie macht sich das bemerkbar?
Arnim: Wir merken sofort, ob sich einer ver­spielt hat. Das kriegen die Zuschauer viel­leicht nicht mit, aber für die Chemie auf der Bühne ist das sehr wichtig.
Thomas Götz: Grund­sätz­lich glaube ich aber, dass wir in der Vor­be­rei­tung und wäh­rend des Spiels leichte Vor­teile genießen. (Lacht.)
Arnim: Wenn ich nach 15 Minuten merke, dass wir die Menge im Griff haben, habe ich den Rest des Abends ein rie­siges Grinsen auf dem Gesicht. Wenn du das machst, fragen sich die Leute: Ist der Höwedes bescheuert?

Ach, beim Stand von 5:0 im WM-Halb­fi­nale gegen Bra­si­lien konnte ich auch nicht mehr auf­hören, wie irre zu grinsen. 
Arnim: Voll­kommen ver­ständ­lich! Das war ja auch ein magi­scher Abend, wo die halbe Welt vor der Glotze
saß und sich dachte: Was geht denn hier bit­te­schön ab?

Uns Spieler übri­gens ein­ge­schlossen. Gibt es als Musiker ähn­liche posi­tive Schock­erleb­nisse?
Thomas: Oh, solche Bra­si­lien-Momente habe ich ganz oft! Dann näm­lich, wenn ich als Zuschauer bei Rock­kon­zerten bin und mich eine mir bis dahin eher unbe­kannte Band umhaut wie mit einem Vor­schlag­hammer. Zum Bei­spiel bei den Hot Snakes im Knaack-Club in Berlin. Da stand ich mit Arnim und Peter in der ersten Reihe. Nach dem ersten Song sahen wir uns ent­geis­tert an. Die Hot Snakes führten gerade mit 7:1 gegen Bra­si­lien. (Lacht.)

Wie wichtig ist die kör­per­liche Fit­ness für eine erfolg­reiche Band?
Thomas: Bis ich 35 war, habe ich darauf kom­plett geschissen. Dann habe ich gemerkt: Wenn du jetzt so wei­ter­machst, stehst du die Kon­zerte und Touren nicht mehr durch.
Arnim: Wir sind keine Fit­ness-Gurus, aber jeder sucht sich eine Mög­lich­keit, um fit und gesund zu bleiben. Im nächsten Jahr feiern wir unser 20. Band­ju­bi­läum, nur noch saufen und rau­chen geht da nicht.

Obwohl es ja einige Bands geben soll, wo genau das zum Fit­ness­pro­gramm gehört.
Arnim: Stimmt. Zum Bei­spiel bei uns früher. (Lacht.)

Beatsteaks faustus 1783
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Beatsteaks faustus 1903
Chris­tian Faustus
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