Die Ducke-Brüder, das Wunder von Leutzsch, Spar­wasser, Croy, Streich, Erich Mielke, Dynamo Dresden, BFC Dynamo, Thorsten Güt­schow, Ulf Kirsten, Vor­wärts Leipzig. Hansa Ros­tock, Mike Werner, MfS, Eber­hard Vogel, NOFV, Ede Geyer. Die Geschichte des DDR-Fuß­balls dau­erte 42 Jahre und als am 25. Mai 1991 der letzte Spieltag in der mitt­ler­weile NOFV-Ober­liga genannten Liga abge­pfiffen wurde, gab es die DDR schon gar nicht mehr. Die Geschichten und Anek­doten, Skan­dale und Erfolgs­storys aber bleiben erhalten. Fuß­ball, das war auch im Arbeiter- und Bau­ern­staat“ Opium fürs Volk, Droge im oft­mals trost­losen Alltag. Groß­ar­tige Fotos zeugen von der Begeis­te­rung der Bevöl­ke­rung für die Helden auf dem Rasen, für einen Sport, der von der medail­len­süch­tigen DDR-Füh­rung größ­ten­teils ledig­lich geduldet, nicht aber geliebt wurde.